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Inhalte mit guter Reputation für 02.08.2021 in Beiträge

  1. AndreasRS
    Hallo, Vor gut einem Jahr, im März 2020, habe ich diesen recht frühen, polarweißen (EWP) 2.0i VSX in Düsseldorf gekauft. Orga 6094, also Juli 1993, Erstzulassung aber erst im April 1995, Mit 176.500 km. Mich reizte ein hydractiver Ur-Xantia. Der Wagen hat wenig Rost, nur der übliche am hinteren Achsschemel. Die Heuliez-Ecken sind äußerlich einwandfrei, der Blick in den linken Schweller zeigte kein bisschen Rost. Die erste Bestandsaufnahme auf der Hebebühne ergab nicht nur den üblichen Wartungsstau, sondern auch einige erfreulich gute Verschleißteile. Die vorderen Bremsen fast neu, die hinteren Bremsbeläge auch, das Motoröl hatte erst 250 km hinter sich und sah noch frisch aus. Der Auspuff hatte äußerlich keinen Rost. Klang aber trotzdem blechern und undicht. Wie zu erwarten war die Federung fast ohne Funktion. Eine hintere Felge hatte am inneren Rand eine deutliche Delle, da ist wohl mal jemand zu schnell über einen Bordstein gefahren. Wenn man den Motor ein paar Minuten laufen ließ, zeigte sich eine Undichtigkeit am Kühler. Eine Leitung am Mengenteiler hatte Ölspuren und unter der Pumpe hingen natürlich auch ein paar Tropfen LHM. Die Fernbedienung fehlte, der Schaltknüppel auch, und wie bei allen gebrauchten Xantias waren die Kordeln der Hutablage ausgeleiert, wobei die Ablage selbst stark ausgeblichen war und hellblau schimmerte. Selbstverständlich war der Griff des Ölpeilstabs abgebrochen. Dazu noch eine defekte Lenkmanschette (rechts innen), natürlich komplett verschlissene Scheibenwischer (hinten aber der korrekte, seitlich versetzte Wischerarm), kein Wischwasser vorne und hinten (Pumpe brummte aber). Das Alter des Zahnriemens war nicht festzustellen. Die ABS-Warnlampe leuchtete, ein vorderer Sensor war defekt. Rissige Domlagergummis gehören bei jedem alten Xantia zum guten Ton, das ist fast nicht erwähnenswert. Die hinteren Querlenkerlager waren natürlich auch durch, die vorderen scheinen mir noch brauchbar zu sein. Ein Rücklicht hatte die falsche Farbe. Und das Handschuhfach hing traurig herunter. Die Reifen zwar mit Profil, aber alt; zwei ganz alte entsorgt, zwei m.E. noch brauchbare werden verschenkt. Im Grunde alles Kleinigkeiten, aber sie summieren sich natürlich. Die undicht klingende Auspuff stellte sich als komplett (!) leerer Katalysator heraus, ich habe als zweitgünstigste Lösung einen neuen von Walker für 180 € gekauft. Es gibt auch welche für rund 100 €, die sind kleiner, so einen habe ich an einem 1.8 16V gesehen, scheint mir auch lauter zu sein. Der undichte Kühler war eine Herausforderung, denn er wird nicht mehr produziert (Ausführung bis März 1995) und NOS-Angebote sind selten. Ich hatte einen gebrauchten gefunden, der sich aber als leicht undicht herausstellte. Mit der Taschenlampe sieht man Nebelschwaden. Ich habe das erst einige Monate nach dem Kauf bemerkt und wollte dann auch nicht reklamieren. Letztlich habe einen neuen (Valeo) aus Spanien gekauft, für etwas über 100 €. Außerdem habe ich ein Relais eingebaut, um den Thermoschalter im Kühler zu entlasten. Die Federung bereitete mehr Arbeit als gedacht. Ich hatte gehofft, dass sie mit neuem Öl, neuen Kugeln und natürlich mit Dioden im Steuergerät wieder arbeitet. Aber die Hebelmechanik des hinteren Korrektors war komplett festgerostet, der Bügel der Schelle abgerissen. Einen hinteren Korrektor mit leichtgängiger Mechanik hatte ich noch aus einer früheren Schlachtung, das Hydraulikteil habe ich zerlegt und gereinigt. Über dieses Forum gab es eine neue (!) Schelle. Das Hydractiv-Steuergerät hatte einen durchgebrannten Schalttransistor, was ich auch erstmal herausfinden musste. Und was erklärt, warum nicht-hydractive Federkugeln an den Rädern waren. Apropos Kugeln, die Hydractivkugeln waren vermutlich noch die ersten von 1993, sehr rostig und vorne die alte Ausführung mit 0,5 Litern. Jetzt ist ein H5-Steuergerät drin, was den Bremsdruck nicht auswertet, sondern über die Verzögerung berechnet. Ob das einen Unterschied macht, weiß ich nicht. Eine komplette Inspektion mit Ölspülung, Luftfilter, Zündkerzen, Zahnriemensatz, Kurbelwellensimmerring, Flachrippenriemen mit Rollen ist selbstverständlich bei jedem Gebrauchtkauf. Selbstverständlich hat der Xantia eine umfassende Antirost-Behandlung bekommen. Die Hohlräume und die Hinterachse zunächst mit dem sehr kriechfähigen Fluid Film Liquid A. In ein paar Monaten kommt der dickflüssige Langzeit-Schutz Liquid AR drüber. Den Unterboden mit dem halbdurchsichtigen Bernstein-Unterbodenschutz aus dem Korrosionsschutzdepot. Nachgerüstet habe ich eine Anhängerkupplung (Original Citroën), mit neuer Steckdose und neuen Kabeln. Und ein Originalradio. Ich finde, das wertet den Innenraum deutlich auf. Weil ich den Wagen selbst nutze, habe ich daraus eine Bastelbude gemacht: • Weiße Seitenblinker vom X2. Ich finde, das sieht an einem weißen Xantia besser aus. • X2-Spiegelglas im linken Außenspiegel • Tacho mit LED-Kontrolllampen. Sah auf dem Schreibtisch super aus, deutlich sattere Farben. Aber trotz hochwertiger LEDs mit weitem Abstrahlwinkel ist die Ausleuchtung ungleichmäßig und es sind nicht alle Lampen gleich hell. Die Motorkontrolle schimmert schwach, weil sie offenbar bei "aus" 1-2 Volt bekommt. Diese Veränderungen würde (und werde) ich nicht noch einmal machen. In die Tachoeinheit gehören ausschließlich Glühlampen. • Zusätzliche Ladekontrolle: Bei weniger als 12,7 Volt leuchtet die Ladekontrolle gelb. Ich hatte bei einem anderen Xantia den Fall, dass die Lichtmaschine nicht lud, die Lampe aber aus blieb. Die normale, rote Lampe ist weiterhin aktiv. • Aktivierung der (bereits vorhandenen) Hydractiv-Lampe im Tacho, wie es sie nur bei den allerersten Xantias gegeben haben soll. Wenn ich die Hydractiv-Taste drücke, leuchtet nicht nur der Schalter, sondern auch die Lampe im Tacho. • Nachrüstung eines Fahrer-Airbags, zwangsläufig mit dem späteren Lenkrad. Bei der Gelegenheit habe eine Lenkradfernbedienung eingebaut. Außerdem Relais für den braunen Zündschlosskontakt und für das Standlicht. • Schaltknauf mit roter Schrift (Original Citroën für X1, gehört natürlich trotzdem nicht in dieses Auto). Gar nicht so leicht war es, den Wagen äußerlich zu reinigen. Er sah nämlich nicht schmutzig aus, keine Flecken oder Schlamm-Ränder. Als ich einen stark alkalischen Reiniger (Labocosmetica #Primus) aufgesprüht und vorsichtig mit dem Schwamm verrieben habe, kam trotzdem richtig viel Dreck runter. Mein Hobby-Hochdruckreiniger hat selbst nach Einweichen mit Reinigungsmittel überhaupt keinen Schmutz wegbekommen. Eigentlich soll man Schmutzpartikel nicht auf dem Lack reiben, aber anders ging es nicht. Man kann sich den Dreck wie eine hellgraue Gardine vorstellen, die sauber aussieht, aber eigentlich weiß ist. Inzwischen spiegelt sich der Himmel wieder in den Blechen, von Glanz kann trotzdem keine Rede sein. Wenn man es richtig machen will, sind noch ein paar Reinigungsdurchgänge nötig und dann eine vorsichtige Politur. Der Innenraum war hingegen erstaunlich sauber. Keine Flecken, eigentlich habe ich nur Staub gewischt. Aus den Sitzen, die ich mit dem Nasssauger gereinigt habe, kam nicht viel Schmutz. Ja, die Fahrer-Fußmatte ist zu lang. Ein neuer Satz Original-Fußmatten liegt bereit. Schön auf dem Foto zu sehen, wie gut es aussieht, wenn man die Innenseiten der Türbleche sauber macht. Mit den "neuen" Reifen habe ich anscheinend Glück gehabt. Da habe ich für kleines Geld einen NOS-Satz Toyo Proxes T1 (vermutlich T1-S) bekommen, sechs Jahre alt. Damit rollt der Xantia unglaublich leise und ruhig. Wenn ich bei Tempo 50 den Gang herausnehme, habe ich kaum das Gefühl, in einem fahrenden Auto zu sitzen. Es ist alles leise und ohne Vibrationen, dazu die hervorragende Federung. Traumhaft. Mit daran "Schuld" ist sicher der Tipp, das Fett der hinteren Radlager zu ersetzen. Das ist der vierte Xantia, den ich fahre, und mit großem Abstand das angenehmste Fahrgefühl. Stahlfelgen hatte ich noch liegen und im Februar dieses Jahres hatte ATU ziemlich neue Winterreifen Fulda Kristall Montero 3 für 10 € pro Stück verschleudert, sodass ich mich schon fast auf Schnee freue. Passende Radkappen Barcelone habe ich gekauft, optisch ähnlich den Belfast-Alufelgen. Der Motor: Das ist mein erster Xantia mit dem 2.0i 8V. Ich finde den wie alle XU-Motoren angenehm zu fahren, er ist deutlich spritziger als der 1.8i 8V. Etwas Drehzahl braucht er natürlich. Nervig wie bei allem Benzin-Xantias das viel zu kurz übersetzte Getriebe. Bei 130 km/h dreht der Motor mit etwa 4000 U/Min. Vielleicht gucke ich mal nach dem Zahnradpaar des 1.9 D oder TD, diese Motoren haben ja auch das ME3-Getriebe. Die Kosten: Wie erwähnt, es summiert sich. Zum Kaufpreis von 300 € kamen etwas mehr als 2000 € nur an Teilen. Danke: Für die vielen Tipps und Hilfen hier im Forum! Die Zukunft: Genau jetzt, wo wirklich alles durchrepariert ist, kommt der Himmel runter. Auch keine große Sache, muss aber gemacht werden. Nachrüsten werde ich auf jeden Fall einen Tempomat. Der verbessert mein Fahrgefühl ungemein. Gerade bei diesem Xantia. der so schön schwebt. Die weitere Zukunft: Hoffentlich erkennt in zwei Jahren der Prüfer das Herstellungsdatum an und gibt dem kleinen ein "H". Grüße Andreas
  2. GuenniTCT
    Das Ganze ist äußerst ärgerlich, keine Frage. Aber wenn du mal für den Xantia vor dem Motorschaden einen Wert von etwas über 2000 € ansetzt, dann für den Motorschaden Reparaturkosten von ca. 1500 € annimmst, kommst du bei ca. 700 € aus.
  3. magoo
    Frei nach dem Motto: was jucken mich die Statistiken, ich sage man stirbt erst mit 88. Das ist Statistik. Das von zitrone25 für 2020 zitierte durchschnittliche Sterbealter von 79 Jahren bedeutet doch nicht, dass man mit 80 tot umfällt. Da sind der plötzliche Kindstod und andere tragisch frühe Abgänge mit drin. Also gibt es am anderen Ende Menschen, die ein höheres Alter erreichen. Deswegen heißt das Durchschnitt. Zu behaupten, Covid Tote hätten nicht eine Sekunde ihres Lebens verloren, ist also nicht nur geschmacklos sondern auch schlicht falsch.
  4. Kroack
    Sorry das ich auf dem Bild drauf bin , aber zu glänzend lackiert der Rostonyx grins....
  5. schweber2
    Ungeklärt bleibt trotzdem die Frage: Wie in aller Welt schafft man das? schweber2
  6. bx-basis
    Du solltest echt mal in einem BX mit intaktem Fahrwerk mitfahren. Unglaublich was Du Dir so zurechtschreibst...
  7. Betty White
    Gott sei Dank sind Geschmäcker verschieden! Denn ich finde das Y3 Cockpit mit dem Einspeichenlenkrad einfach geil! 🤪
  8. bx-basis
    Mag ja sein dass Dir die Optik von top und GTi am besten gefällt, aber ansonsten schreibst Du da ziemlichen Schwachsinn...
  9. Nihonnezumi
    "Wat dem eenen sin Uhl, is dem anderen sin Nachtegall." In jedem Fall fällt der BX mehr aus dem üblichen Rahmen als der Xantia.
  10. magoo
    Reiner Abnutzungskampf. Egal wie oft es erklärt wird, das gleiche krumme "Argument" wird wieder und wieder kommen (ein like von Pic4 ist immer drin). Geduld ist eine Art zurückzunerven. 😉
  11. Frank M
    Auf der/den Demos in Berlin ist ja gestern ein 48 Jähriger Demonstrant an nem Herzinfarkt gestorben. So aufgeregt wie die teilweise waren kein Wunder. Da war schon viel Aggression in der Luft. Wir waren mit den Rädern unterwegs und haben uns bei der einzigen Gegenveranstaltung , Geradeausdenken-Rave , mal n bissl elektronische Tanzmusik reingezogen. Dann kam durch den Park ein langer Tross Polizei . In der Mitte linke Aktivisten. Klassisch schwarz gekleidet und vermummt. Unglaublich aber war , die wurden mit Polizeischutz in Sicherheit gebracht 🤪 Verkehrte Welt.
  12. Fernand
    Da es immer Turbo2 betrifft , schau mal nach ob die Unterdruckdose die VC2 am Turbo 2 steuert genügend Hub hat . Es gibt ein Rapid-Info betreffend diese Membrandose wo sich die Einstellmutter an der Zugstange lockern kann . Dies war bei mir erst nach 200.000km aufgetreten. Fehlersuche hatte mich Wochen gekostet , trotz Lexia und sehr guter Kenntniss des Motors und des Einspritzsystems ... Ohne die gesamten technischen Beschreibungen, die es damals noch kostenlos bei Cit gab wäre ich ratlos gewesen. Der Turbo 2 hat 3 Klappenventile : VT2 steuert den Abgasfluss zur Antriebsturbine des Turbo 2 , VC2 schaltet den Ausgang des Kompressors von Turbo 2 zum Motor hin, VRECIRC verbindet kurzeitig Eingang mit Ausgang vom Kompressor des Turbo 2 bei geschlossenenem VC2 und sich öffnendem VT2 während der Hochlaufphase von Turbo 2 beim Übergang in den Bi-Turbo Modus, um einen Lastruck zu vermeiden. Diese drei Membrandosen sollst du checken, ebenfalls die Vakuumspinne auf Dichtheit, das ist das Rohrbündel das beifahrerseitig über den Motor zu den Membrandosen der Turbos läuft. Bei meinem Wagen war einmal eines der drei dünnen Aluröhrchen hinter dem Motor relativ tief unten durchgescheuert. Da die drei beschriebenen Klappenventile miteinander arbeiten ist es nicht auszuschliessen dass der Feheler nicht bei VT2 liegt. Mehr kann ich Dir momentan leider nicht zur Fehlersuche sagen. Zugriff zu meiner Dokumentation habe ich nicht, bin in Ferien im Ausland. Bonne chance ! Fernand
  13. soleil
    .....richtig,hätte man nicht getestet wäre niemand gestorben,oder begreife ich das nicht.
  14. schwinge
    Hi, zwei Leisten sind fertig. Kommen diese Woche nach draußen, vorher mach ich Fotos davon und stelle sie in den Startpost. Muss noch das Ladegerät für meine DSLR finden.
  15. Marc-XM
    Ich werde wahrscheinlich am 11.09. als Tagesgast kommen, ob mit XM, C6 oder BX Digit... Ich weiß es noch nicht, hängt auch ein wenig vom Wetter ab... Auf jeden Fall freue ich mich schon... 😊
  16. Manson
    Genau, denn der Harzer mit Stil fährt XM
  17. MatthiasM
    Der gegen Dampfplaudern fehlt auch noch !
  18. GuenniTCT
    Ich finde 1 Jahr schon mehr als ordentlich. Die Alternativen, ich nenne sie mal Amor All, halten oftmals nur ein paar Wochen. Und der Aufwand, einmal im Jahr nach zu arbeiten, ist wirklich überschaubar.
  19. Steinkult
    Offensichtlich liegt bei allen Impfverweigerern in dieser Runde ein Fall von Unverhandelbarkeit vor. Ein an sich hoch angesehener Wert, zeugt er doch von Charakterfestigkeit. In der anstrengenden Variante verwandelt sich der Begriff ins Religiöse und in der nervenden Ausprägung in etwas Psychosomatisches. Um es in einem Bild zu sagen: aus einem Pieks, also einem Sprung vom 1m-Brett, katapultiert sich ein Geist in einen Aquapulco Felsensprung für Touristen aus 30m Höhe. Die Unberührbaren lieben über alles die Diskussion. Angefüllt mit immer neuen Details verbirgt sich dahinter aber nur Ablenkung oder einfach der Wunsch, Zeit zu gewinnen und vor allem, ihre Unverhandelbarkeit zu verstecken. Sie "gewinnen" jede Diskussion, indem sie stören, weil jede noch so offensichtliche himmelschreiende und wahre, wie einfache Faktizität mit irgendetwas angekratzt und beschmiert werden kann. Diese Grundkonstellation muss einem bewusst sein, bevor man sich in immer wieder neue Hölzchen auf Stöckschen Diskussionen verliert. Die Freiheit ist ein hohes Gut. Nach Sartre führt sie beim Individuum zu Angst, weil man für sein eigenes Handeln verantwortlich ist. Des Diktators Angst vor der Freiheit des anderen gehört nur entfernt in diesen Zusammenhang. Vor allem aber hätten wir uns selbst in unseren schlimmsten Alpträumen nicht träumen lassen, dass wir einmal in dieses missliche Dilemma geraten, aber Corana brachte auch das fertig, uns wurde Angst und Bange vor der Freiheit des anderen. Wie kommen wir aus dem Dilemma heraus? Wer will schon böser Diktator sein, und die Freiheit preisgeben? Ganz einfach, indem den Unberührbaren vermittelt wird, dass die Freiheit der Diskussion nicht gleichzusetzen ist mit Konsequenzlosigkeit. Ich sage das nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern analytisch – so wird es kommen.
  20. Marco_NDH
    Hallo! Hast du dazu eine Adresse wo man die genau bekommt?
  21. frommbold
    wenn schon statistisch untermauern, dann aber richtig! die verbleibenden 8 jahre darf man nicht als eine noch staatlich garantierte lebenserwartung dieses einen mannes fehlinterpretieren - denn auch das ist nur wieder ein durchschnittswert! so verstirbt stirbt der eine schon mit 82, ein anderer wird dafür eben 94. ob der 82-jährige nun an corona, keuchhusten oder syph verstirbt, ist diesem rücksichtslosen durchschnittswert völlig egal. mit der vermeidung von corona wäre also kaum was erreicht, da dem 82-jähigen lediglich eine alternative weniger verbleibt, an der er nun versterben muss (impfen würde ihn lediglich in der freien wahl seiner alternativen beschränken). schuld daran, dass er jetzt schon fällig ist, sind also keine viren, organversagen oder sonst was, sondern dieser miese durchschnittswert und eben dieser rücksichtslose, unsolidarische mistkerl, der einfach 94 wird.
  22. schmitz
    Genau schauen, das die alte Dichtung nicht im Sitz verbleibt. Die neue Dichtung auf dem Sensor mit Fett fixieren. Das eindrehen ist etwas knifflig, ich hab auch einige Versuche gebraucht, bis es im Gewinde war.
  23. schwinge
    Zum DK5 im XM kein weiterer Kommentar hier meinerseits. Generell wird dem Diesel unter Last gut warm, es geht deutlich weniger Hitze über die Auspuffgase weg als beim Benziner. Und beim Vorkammerdiesel hast du dazu noch viel Hitze im Zylinderkopf, die irgendwie wegmuss.
  24. schmitz
    Ich hab ihn damals bei meinem hdi 110 getauscht. Wenn ich mich recht erinnere musste das Thermostatgehäuse demontiert werden. Er sitzt etwas versteckt, wenn man vor dem Auto steht , rechts hinten unten. Halt schauen wo die Rail endet. 27er Langnuss wird gebraucht. 45 NM Anzugsmoment hat das Ding. Ist etwas kompliziert wegen der Dichtung und wenig Platz.
  25. silvester31
    So ! Der Thread kann zu. Auch hier öffentlich nochmal vielen, vielen Dank an Matthias und Hardy für die aufgewendete Zeit und die ausführlichen Stellungnahmen zu den Fahrzeugen !!! Danke an Matthias, Du hast mir geholfen nicht 500 km unnütz durch die Gegend zu fahren. Danke an Hardy, ich hab in absehbarer Zukunft wieder einen PKW, der mich nicht so durchdröhnt und durchschüttelt, wie der Boxer 😉 Die insgesamt 540 km waren gut angelegt, das Auto steht wirklich gut da und der Händler ist auch nicht so der typische Fähnchenhändler. Was ein gepflasterter, eingezäunter Hof und ein gemauertes Gebäude mit Verkaufsraum doch ausmachen 🙂 Für den neugierigen Mitleser : Es wurde ein 308 HDI 150 aus 2015, mit rund 82000 km. Fast volle Hütte (kein Leder, keine GT-Line, keine 18" Räder). Sonst aber eigentlich Alles, was die Preisliste hergab. Navi Plus, Panoramadach (braucht kein Mensch), AHK, 2 x 17" Alus, Popowärmer und alles sonst, was der Allure so drin hat. Hoffe, ich kann ihn nächste Woche abholen.
  26. soleil
    Mit dem Querhumor ist es ähnlich wie mit dem Querdenken, statt richtig zu denken geht es nur quer.
  27. Naturgeist
  28. CX Fahrer
    Du hast die Hampelmannärmchen vergessen. Die DIRAVI versucht die Räder so zu stellen dass die Hampelmannärmchen gerade stehen, diese Seite hat deutlich mehr Kraft als die Herzscheibe. Wenn die Lenkung versetzt ist, das geht selbst dann wenn der Prüfstab durchgeschoben ist, dann lenkt sie aus auch wenn du mit beiden Händen versuchst das Lenkrad festzuhalten. Ich schrieb nicht umsonst dass das Arme brechen kann. Die Kraft an den Räder ist noch einmal eine ganz andere Grössenordnung, da hält nichts stand, notfall verbiegt es auch eine Spurstange.
  29. schwinge
    Ich hab keine Ahnung. Ich weiß nur, dass "neu" verbaute NBR/CR Schläuche nach spätestens 10 Jahren wieder Schrott sind. Würde FPM/ECO nach DIN 73379-3E eines Markenherstellers (bspw Cohline) aus zuverlässiger Quelle verbauen. Persönlich lass ich mir Veritas-Flex-Liner (F-TPV/ECO/ACM) aus einer ungarischen PKW-Fabrik schleppen. Da weiß ich, dass die Qualität passt.
  30. schwinge
    Zwei Kommentare meinerseits dazu. Es betrifft ja nicht nur die PKW-Industrie. Bei den Traktoren ists ja auch nicht anders, und dort gibts genau die gleichen Probleme. Die modernen Triebwerke haben zwar die gleiche Leistung auf dem Zettel wie ein größeres älteres Triebwerk. Fordert man über eine längere Zeit hohe Leistung, nehmen sie es einem schneller übel. Generell muss man penibel darauf achten, dass sämtliche Systeme (Ansaugung/Aufladung, Kühlsystem, Schmiersystem, Abgassystem) tiptop in Schuss sind. Und immer schön warmfahren, genauso wieder kaltfahren vor dem Abstellen. Sonst ist schnell der Motor hinüber. Generell scheint der Rotstift immer mehr gespitzt zu werden. Hat jetzt nix mit Downsizing zu tun. Oder mit Verbrennungsmotoren. Das wird heutzutage überall praktiziert, bei allem was man kaufen kann. Das betrifft vor allem die Herstellung, also Qualität und Haltbarkeit der Komponenten. Und auf der anderen Seite die Wartungsempfehlungen. Wenn man möchte dass das Zeug halbwegs lange hält, darf man die Wartung nicht nach Herstellervorgaben machen. Is an Early Oil Change Excessive? Is There Such a thing? Myth Vs Facts Vs Opinions Vs Vehicle Value Servicing Ford Escape PTU - Why I don't Like Manufacturer Recomendations For Fluid Changes - How To
  31. schwinge
    Der typische XM-Neuwagenkäufer scheint nach dem XM gern ein Auge auf Jaguar zu werfen. Ich hatte mal in Österreich einen XM gekauft, bei der Suche nach dem Haus sah ich einen Jag auf der Straße geparkt stehen. Dort muss es sein, dachte ich mir. Und so war es auch.
  32. Thorsten Graf
    Der Weg nach Usedom hat auf der ersten Hälfte einen Verbrauch von rund 8 l/100 km ergeben, Durchschnittsgeschwindigkeit 100, auf der 2. Hälfte waren es 125 km/h, dann ca 9,5 l. Nicht schlecht für einen Achtzylinder mit 258 PS. Nach den insgesamt 600 km bin ich total entspannt angekommen.
  33. Kroack
    Dann schweißt man auch bei einigen Modellen die Halterung komplett um
  34. schwinge
    Ich teste gerade verschiedene Aufbereitungsmöglichkeiten für die Zierleisten (XM), wers nicht mitbekommen hat. Einmal jährlich nacharbeiten wär mir zu aufwändig. Wenn man nur ein Auto hat, mag das ja akzeptabel sein. Hier gibts H für 1.50: https://www.obi.de/schilder/aufkleber-buchstabe-h-schrifthoehe-10-cm/p/6707731#/
  35. AndreasRS
    Hallo Willy, das war einer zu wenig. Ich bin jetzt vier gefahren und erst der vierte überzeugt mich, was das Schweben angeht. Wenn man es nicht anders kennt, nimmt man vermutlich Abrollgeräusche hin, ist eben ein älteres Auto. Erst jetzt aber weiß ich, ein Xantia kann sehr leise dahingleiten, und die Hydractiv-Federung der ersten Xantias ist wirklich richtig weich, ohne dass es schaukelt. Mich würde interessieren, wie ein BX federn kann. Grüße Andreas
  36. Manson
    Leider gibt es immer noch keinen Impfstoff gegen Covid-Paranoia
  37. drophead
    Und lasse bitte die originale Velourspolsterung drin. Gibt nichts Besseres und schön ist das Muster sowieso...
  38. AndreasRS
    Hallo, ja, die sind wirklich nicht schön! Und die schwarzen Flächen mit etwas Polytrol, das bringt auch einiges. Grüße Andreas
  39. Manson
    Nein aber eine E85 Szene, so wie auch in Brasilien oder Schweden. Das sind Zusatzsteuergeräte, ähnlich wie bei LPG-Anlagen.
  40. Gernot
    1 Punkt
    So kontrolliert konnte der Test nicht gewesen sein, sonst hätte es gar nicht gebrannt. Und wenn Tesla Fahrer beim Fahren ständig ohnmächtig werden, dann sollte Tesla vielleicht einmal die Bedienoberfläche neu gestalten. Gernot
  41. AndreasRS
    1 Punkt
    Nicht ganz. Die Straßenkapazität ist bei Tempo 25-30 am höchsten. Grüße Andreas
  42. Nihonnezumi
    Ich fahre lieber Xantia als BX, obwohl mein BX Top auch nett war. Aber ich habe ihn doch mit Freude gegen einen damals neuen Xantia Break eingetauscht. Weiß nicht mehr so genau, warum. Vielleicht, weil sie mir mal in Prag nur das Radio und nicht wie eher gedacht (gehofft?) das ganze Auto geklaut haben ... Der BX ist aber vom Design her natürlich viel auffälliger als der Xantia. Wenn Du darauf Wert legst, dann eher BX. Ansonsten schließe ich mich den oben schon genannten Punkten an. Ich habe mir jetzt gerade noch einen Xantia 1.8 i 16V als Alltagsauto angeschafft. Das Fahren macht echt Freude und jede Motorversion hat Ihre Vorzüge 😀. Aber: Es sind alte Autos (Youngtimer bzw. Oldtimer) ! Um nicht Frust zu schieben, solltest Du jemanden in der Nähe haben,der Dir mit Tips und Tricks und auch mal Ersatzteilen weiterhelfen kann. Für Dich als Mechatroniker tut es vielleicht auch schon zum Teil das Forum hier. Alles Gute für Deine Entscheidung ! 🙂
  43. AndreasRS
    Hallo, die Zuverlässigkeit hängt vor allem von der Wartung ab. Ein BX hat viele Teile, die im Verborgenen rosten können, bei der Besichtigung sollte ein BX-Kenner dabei sein Der Xantia rostet weniger (auch weil er jünger ist) und hat nicht so viele versteckte Roststellen. Für den Xantia sind die meisten Verschleißteile problemlos erhältlich und auch günstig. Abgesehen vom V6, der recht viele Teile hat, die es nur im V6 gab (Federzylinder, Domlager, Pumpe etc ) und natürlich ist die Wartung deutlich aufwändiger. Zum BX kann ich dazu nichts sagen. Hydractiv ist erstmal nicht hochkompliziert, aber natürlich hat nan mehr Teile, die kaputt gehen können und man hat zwei zusätzliche Federkugeln, um die man sich kümmern muss Bei dan Xantias federn die vor Modelljahr 1996 besonders weich. Ich habe einen hydractiven von 93, der federt und fährt traumhaft. Ein Xantia Activa hingegen federt auf gerader Strecke deutlich straffer, immer noch komfortabel und fährt um die Ecken wie ein Go-Kart. Komplett anders, beides hat etwas für sich. Schwachstelle beim Xantia sind die Domlager, die muss man einmal für kann 300 Euro überholen lassen. Schwachstellen bei allen Hydropneumaten sind poröse Gummischlauchbündel. Entweder findet man passende oder man baut sie nach, wozu man Verbinder mit unterschiedlichen Durchmessern anfertigen muss. Grüße Andress
  44. Kiwicana
    Ich wär vorsichtig mit Einkleben. Das Lager verbleibt normal beim Abziehen der Trommel auf dem Trommelzapfen (es wird auf den Zapfen aufgepresst!). Wenn es eingeklebt wird muss es sich teilen damit die Trommel runtergeht. Das führt zu Verschleiß an der Trommel. Wenn es ein Standmobil ist oder ab und an zum Eis essen ausgefahren wird dann würde ich es so wie es ist wieder einbauen. Wenn man viel fährt würde ich überlegen den Achsschenkel zu tauschen - so er denn wirklich ausgenudelt ist. An so n Teil kommt man schon ran (z.B. wenn man mich fragt).
  45. xmds2cv
    Na, dann stelle ich meinen Break V6 BVA mal ein. Gab letzthin gutes Licht! Wird im Alltag verwendet. Motor+Getriebe waren draussen. Neue Domlager, Kopfdichtung, umfangreiche Wachskonservierung. Hoffe auf weiter 5 Jahre als Zeithorizont. Einfach traumhaft mit einer Diravi Lenkung unterwegs zu sein.
  46. TorstenX1
    Klar, denn da seit 1 1/2 Jahren kein Defekt aufgetreten ist, ist es unmöglich, daß auf einer nun folgenden Urlaubsfahrt irgendwas kaputtgeht.
  47. Thorsten Graf
    1 Punkt
    Der Mitforist hat sich offensichtlich entschieden die Notbremse zu ziehen. Vielleicht wäre ihm am besten geholfen, wenn ihm jemand den C6 zu einem guten Preis abkauft, da hier ja davon ausgegangen wird, dass jetzt erstmal Ruhe ist mit Reparaturen.
  48. schwinge
    Sneak peek, erste Leiste. Richtige Fotos gibts bevor die Leisten rauskommen und dann alle ca. 4 Wochen. Nächse Leiste dann Lack, Heißluftfön, Ledertönung, Schuhcreme. Wem noch was einfällt, eine dritte Leiste steht noch bereit. Damit verabschiede ich mich ins Wochenende. Michael
  49. jens-thomas
    Das vereinfacht die Sache ein wenig. Wie ich schon durchblicken ließ, mein Wissen in Sachen Benziner ist Stand 1980. Danach bin ich nur noch Diesel gefahren. Gruß Jens
  50. zudroehn
    Dass ich das noch erleben darf, dass Steuergeld SINNVOLL verwendet wird! 😜
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