Danke 🙂
Ich meine - jetzt mal so mit böser Zunge - dass de Tomaso sicher seeeehr gut mitgekriegt hatte, wie hoch die Garantiezahlungen für hochgegangene C114 waren. Kettenspanner / Kettenrisse, Wasserpumpe, Ölpumpenstift, Auslassventile….ich meine in echt nicht wenigen SM laufen Motoren, die vor der Motornummer ein R gestempelt haben, und die aus teils späteren und frühen Bauteilen zusammengebaut sind (früher Vergaser mit spätem Steuerdeckel hatte ich vor einigen Monaten bei einem Freund).
Von daher wird man das Ding von Grund auf neu konstruiert haben, und nur bei Kleinkram ins Regal geschaut haben.
Was für einen Bankwinkel hat denn der Biturbo - ist das noch 90Grad / V6 ? Und die Zündfolge, im SM 45/75, die wird eher 60 sein, weil sich vermutlich nicht je 2 Pleuel einen Lagerzapfen teilen werden (im SM so gelöst, weil aufgrund des Bauraums der Motor ultra kurz sein musste).
Ferner haben sich Alfieri und de Tomaso nicht grade sehr gemocht:
„Für Maserati entstand zudem der Bora, der erste Mittelmotor-Sportwagen der Marke. Alfieris letzte Maserati-Konstruktion war der Khamsin, ein klassischer Gran Turismo.[3][4][5][6]
Als Maserati 1975 von Alejandro de Tomaso übernommen wurde, endete Alfieris 20-jährige Tätigkeit für das Modeneser Unternehmen. De Tomaso hatte bereits 1968 versucht, Maserati von den damaligen Eignern, der Familie Orsi, zu übernehmen. Das Vorhaben war in erster Linie am Widerstand Giulio Alfieris gescheitert. Nachdem de Tomaso im August 1975 das Unternehmen schließlich gekauft hatte, entließ er Alfieri noch am Tag der Geschäftsübernahme.[7] Sein Nachfolger wurde Aurelio Bertocchi, der Sohn des langjährigen Maserati-Testfahrers Guerrino Bertocchi.“
Sicher ein weiterer Grund, den C114 nicht weiter zu evolutionieren…
Carsten