Wenn es den Sensor heute noch gibt (als Ersatzteil für C5), dann braucht man diese Spielerei natürlich nicht.
Aber für den Fall, dass.... und für die, die Spaß an sowas haben, hier mal ein Schaltplan. Die Schaltung funktioniert im Versuchsaufbau einwandfrei, allerdings habe ich sie noch nicht im Fahrzeug ausprobiert. Dafür müsste sie entweder so klein sein, dass man sie im originalen Sensorgehäuse unterbringen kann oder man benutzt das Sensorgehäuse nur noch als Halter für die Elektroden (Stifte), verpackt die Schaltung wasserdicht und stopft sie noch irgendwo in der Nähe des Wassertanks in den Kotflügel.
Die Warnleuchte wird eingeschaltet, wenn das Wasser nicht mehr bis zu den beiden Elektroden (Stiften) reicht.
Den Kondensator C1 und den Widerstand R4 kann man auch ersatzlos weglassen. Sie dienen nur dazu, ein Flackern der Lampe zu verhindern wenn das Wasser schwappt.
Die Anschlüsse 1- 3 müssen auf die Kontakte im Stecker des Sensors wie hier gezeigt:
Die Bauteile:
Transistoren
T1: BC584
T2: BC 377-40
Widerstände
R1: 1,6 kOhm
R2: 1,6 kOhm
R3: 100 kOhm
R4: 800 Ohm
Kondensator
C1: Elko 6,8 myF
Ich bin kein geübter Elektroniker, die Dimensionierung der Bauteile geht bestimmt noch besser. Vorschläge dazu nehme ich immer gerne.
Eine Versuchsplatine funktioniert auch mit Frostschutz im Wasser.
Wie man sieht, ist der Kondensator das Größte an der ganzen Geschichte. Wenn man ihn und R4 wegläßt, reicht der Platz im Gehäuse allemal.
Grüße, Jürgen
! Dies ist ein unverbindlicher Vorschlag und ein nicht erprobter Versuchsaufbau. Über die Eignung für einen Einsatz im Fahrzeug gibt es natürlich keine Prüfungen oder Freigaben. Nachbau, Anwendung, Einbau immer auf eigenes Risiko !