Die Fragestellung ist etwas unklar – warum soll die Schraube gesichert werden? Welche Art Schraube ist es?
Wenn – wie @Gernot schon anmerkt – ein Schraubenloch ausgefranst ist, dann muss aufgebohrt und entsprechend geflickt werden. Wir verwenden beim Restaurieren von E-Gitarren keine Holzdübel, wie man sie gemeinhin kennt (diese geriffelten 6-mm-Dinger), sondern Rundhölzer, die es in allen Durchmessern in Millimeter-Schritten gibt. Manchmal müssen wir 2-mm-Schraubenlöcher schließen oder rekonstruieren.
Unsere Holzbohrer haben wir für das Ausbohren auch in allen Größen in mm-Schritten und für das Vorbohren der Schraubenlöcher sogar in 0,1-mm-Schritten.
Naheliegend ist es beim Restaurieren von historischen Objekten, ein gleichwertiges, möglichst gleich altes Holz zu nehmen; bei großen Flicken auf jeden Fall den Maserungsverlauf beachten. Sonst sieht man auch nach noch so viel schleifen auch nach dem Lackieren noch die Einsatzstelle.
Größere Schadstellen müssen präzise ausgefräst und der Flicken ebenso präzise angefertigt werden. Eine Stand-Oberfräse und Band- und Spindelschleifmaschinen sind während unserer Restaurierungs- und sonstiger Selbstbau-Projekte meine liebsten Maschinen geworden. Fotos siehe unten.
Bei nicht belasteten Schrauben – bei Schmuckbeschlägen und ähnlichen Dingen; Pickguards bei Gitarren – kann, man, wie @Ebby Zutt schreibt, auch die schnell-und-dreckig-Methode nehmen: Holzspan oder Zahnstocher einleimen.
Im letzen Bild rechts der Restaurierte Fender-Bass … mit Nitro-Lack in Surf Green lackiert.