Was so ein Motor schafft, hängt nicht unwesentlich davon ab, wie man damit umgeht. Gutes und immer rechtzeitig geweschseltes Öl, immer genug Kühlmittel und eine funktionierende Kühlmittelpumpe (die ging bei den ersten Baujahren gerne zwischen 60'000 und 70'000km bzw. recht pünktlich nach Garantieende kaputt, weil das Scheissding ein Kunststoff-Pumpenrad hatte) Ersatzteile waren dann meist solche aus Metall, und die halten ewig, wenn sie nicht undicht werden.)
Man sollte dem Motor halt auch rechtzeitig neue Zündkerzen gönnen, und da am besten NGK oder Denso, und ihn ggf. nicht gleich aufgeben, wenn mal eine Zündspuhle versagen sollte. Die kann man, mit einem Zehner-Schlüssel und einem Schraubendreher zum lösen des Steckers selber in wenigen Minuten tauschen.
Aufs Alter steigt der Ölverbrauch an. Das dürfte, wenns gleich ist wie bei der Vorgängerkonstruktion, an verklebten Kolbenringen liegen. Das wird dann nicht billig, ist aber an sich keine Katastrophe. Wenn man den Motor nicht getreten hat (verklebte Kolbenringe sind im Prinzip ein Hitzeschaden) und er gutes und immer genug Öl hatte, hat der Motor aber sicher schon >200'000km, bis es so weit kommt.
Generell ist der C1, wie alle Daihatsu und Toyota auch, ein Auto, das so lange günstig läuft, wie man es quasi täglich nutzt und ihm den notwendigen Unterhalt angedeihen lässt. Teuer wirds, wenn man die kaputtspart, weil ist ja nur ein Kleinwagen, oder wenn die zu viel rumstehen.
Der Motor ist sicher kein Schwachpunkt bei dem Modell. Wenn, dann macht eine undichte Karosse Probleme, oder der Rost. Dem Rost kann man aber durch eine gute Lackpflege (jeweils vor dem Winter mit dem Lackstift ums Auto) und Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz vorbeugen.