Worauf es bei Corona, im Schach und im Leben ankommt, dass ist sich von seinen Bedingunglosigkeiten zu verabschiedem und sich den verändernden Umständen anzupassen! Andre Gluckmann verstand das. Maoist, Stalinist, später schämte er sich dafür. Für kurze Zeit ein Fan von Sarkozy, um ihn wenig später wegen seiner Begeisterung für Putin in die Pfanne zu hauen. Tigran Petrosjan, ein unterschätzter Schachweltmeister, spielte in der Eröffnung immer ohne den Anspruch auf Vorteil und schnelles Gewinnstreben, sondern auf auf flexible Möglichkeiten und offene Optionen. Ich glaube, er lag richtig.
So sollte es auch bei Corona sein. Gestern noch Maskenfetischist, um sie zwei Jahre später in die Seine zu werfen. Heute glaube ich an den lieben Gott, morgen an böse Geister.
Ideologien helfen nicht, sondern nur locker bleiben und beweglich und veränderbar im Denken.
Der Dittmer von der Universitätsklinik Essen zählt zu meinen Favoriten, sowas von unvoreingenommen! Heute in der WAZ - "Omikron zwingt uns zu einem Strategiewechsel" - einige Tage später als Steinkult, aber mein Gott, der ist nur ein Prof und kein Genie, dafür aber sympathisch.
Zeitgleich entschieden sich die Franzosen, einige Tage später als die Spanier, die Masken in die Seine zu werfen. Mein Gott, sie sind halt Franzosen und keine Spanier.
Trotzdem sollte der kritische Geist als "Ewiges Licht" uns als Hintergrundbeleuchtung weiterhin sanft bestrahlen, wie eine Ultrarotsonde, die Wehwehchen unseres Knies. Nun, "Knies" gibt es im Umgang mit geistesstarren und -gestörten Forumsmitgliedern mehr als Kuhhäute vertragen. Zum Glück kann ich Chamäleon mich häuten, darauf sind diese Griesgrams nicht eingestellt.
Allein schon aus Gerechtigkeitsgründen und Ausgewogenheit - Ying/Yang, hier etwas, was auch beäugt bleiben will:
https://www.spektrum.de/news/covid-19eit-wann-ist-ein-krankheitsverlauf-mild/1970506#Echobox=1in642010443?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE