Es folgen August-Nachmittage des genüßlichen finalen Zusammenbaus.
Hier zunächst noch einmal der vorher-nachher-Vergleich der reparierten Schwellerverkleidung. Fehlen nur noch die geriffelten Schwelleraußenverkleidungen aus Alu.
Als wäre nichts gewesen...
Die Fensterschachtleisten der Türen auf der Fahrerseite sind in schlechtem Zustand: Sie sind versprödet, brüchig, und Teilbereiche fehlen. Leider sind Ersatzteile für die alten, filigranen Ausführung nicht aufzutreiben.
Daher werden sie mit hauchdünnem EPDM-Band aus dem Elektrobereich unter Zuhilfenahme eines Spezialklebers repariert. Die Innenseite wird zusätzlich mit dünnem Filzband beklebt, damit die Scheibe sauber an den Dichtungen entlanggleiten kann.
Kameraschwenk nach unten Richtung Schweller. Hier noch einmal das meines Erachtens nach stimmige Gesamtbild von Originallack, sanierter Schwellerverkleidung unf neu lackierter unterer Chassisstruktur vorn...
... und hinten.
Und weil's so schön ist, noch einmal zwei Ansichten des restaurierten Unterbodens unter Tageslichtbedingungen. Gut zu erkennen: Die jetzt ordnungsgemäß verlegten NOS-Endrohre der Auspuffanlage.
Hier einige der letzten im Nachgang organsierten, fehlenden Teile: Die unteren Spritzschutzgummis im Übergang von den vorderen Koftlügeln zu den Türen (die originalen waren komplett versprödet) und die Abdeckbleche unterhalb der Anlenkung der vorderen Querlenker.
Letztere entsprechen nicht ganz genau dem Baujahr: Die korrekte Ausführung dürfte nur eines der großen Löcher, dafür aber vier statt drei Montage-Langlöcher aufweisen. Darüberhinaus ist die Kontur im Bereich der aufgeklebten Moosgummi-Leisten ein wenig anders geformt. Die beschafften Bleche passen trotzdem einwandfrei - eine Abweichung, die zu verschmerzen ist.
Hier der phantasatisch erhaltene, originale Türrohbau. Folien und Abstandshalter sind vollständig erhalten, der Logistik-Stempel gut zu erkennen.
Die leichten Anrostungen im unteren Bereich der Falze und der Schiene für den großen Dichtgummi sind schonend entfernt und ausgebessert.
Auch die Türböden haben eine gründliche Entrostungskur und Neulack erhalten.
Die Radläufe der vorderen Kotflügel werden, wie schon bei den hinteren Pendants geschehen, schonend von Flugrost befreit, partiell phosphatiert und lackiert. Auch hier bleibt der werksseittige Steinschlagschutz erhalten.
Die Spritzschutzgummis des Durchgangs der Umlenkhebel am Kotflügel werden nach Vorlage aus Qualitätsmaterial exakt nachgefertigt, und die letzten Teile werden ihren angestammten Plätzen zugeführt.
Die akribische Verwendung originaler oder originalgetreuer Schrauben lässt die Endmontage deutlich zeitaufwändiger ausfallen, als erwartet. Hier übrigens noch eine kleine Abweichung vom Original: Die Gummilappen werden verschraubt statt vernietet.