Es ist müßig und mit Verlaub auch nervig, darüber zu diskutieren, warum ein offensichtlich defekter Hydractivrechner doch noch "Lebenszeichen" von sich gegeben hat in Form von klick und klack.Vor allem wenn man dann sieht, wie die MOS Fets gebruzzelt haben und Lötstellen kaum noch vorhanden sind.Wenn ein Hydractivrechner kaputt ist, dann entweder bitteschön austauschen oder versuchen diesen mit den hier möglichen Mitteln nochmal ans Laufen zu bringen.Thema durch.Klappe zu,Affe tot. Das es ein Versuch wert ist den Rechner zu reparieren,sollte sich mittlerweile rumgesprochen haben, obwohl die VN´s nicht mehr lieferbar sind.Die halten ne Menge aus und frisches Lötzinn bewirkt ab und zu kleine Wunder.
Beispiel:
Diesen Hydractivrechner hab ich nochmal ans Laufen gebracht. Zu Erkennen sind heiß gewordene VN05N und in der Mitte der Platine eine verschmorrte Leiterbahn an der Überspannungsschutzdiode MR2535.
Die VN`s nachgelötet, die Leiterbahn geflickt. Elkos,Kondensator erneuert,Schutzdioden eingebaut. Läuft! Und nur das zählt. Ob dieser Rechner vorher noch geklackt hat oder nicht, juckt mich nicht.
Später noch mit Plastikspray versiegelt.Ist schon was länger her. Heute verwende Ich die "Andreas Methode" und plaziere die Schottky Dioden auf der Lötseite der Platine, direkt bei den Pins der Stecker. Wenn Ich das lese mit "Experten", könnt ich mich leicht aufregen.Ich bin gelernter "Radio-und Fernsehknecht". Wir haben KEINE genauen Schalt-und Serviceunterlagen in Bezug auf die Valeo Hydractivrechner,geschweige eine genaue Funktionsbeschreibung inkl.Richtlinien zur Fehlersuche, Meßdiagramme, geschweige denn eine Möglichkeit einen vernünftigen Versuchsaufbau mit 2 Steckern aufzubauen, um den Rechner vorzugaukeln er sei aktiv. Aber die "Experten" sollen sich äußern warum eine halb verkohlte Platine noch Schaltimpulse rausgespuckt hat. Manchmal denke Ich, die Leut haben viel zu viel Zeit... Bitte mehr Konzentration auf Lösungsorientierung. Danke.