Als Kartoffelsorte kann ich - zugegeben ist das unüblich - Blaue St.-Galler empfehlen. Die sind wirklich blau, die heissen nicht nur so, und werden dann beim Braten manchmal ein wenig violett.
Da das keine festkochende Sorte ist, würde ich die Roh ganz langsam braten, und eher klein schneiden. Als Schmiermittel beim Braten kann man Butter unumschränkt empfehlen. Wers lieber pflanzlich mag, oder grad keine Butter da hat, der kann auch ein lecker Olivenöl nehmen.
Gewürz einfach halten. Ich nehm da meist nur Salz, gemischten Pfeffer aus der Mühle und etwas Rosmarin, weil der bei mir immer geht. Wer mag, kann da auch noch Schalotten dazu geben. Die sind nicht so brutal wie gewöhnliche Zwiebeln und auch farbiger.
Was man dazu isst, bleibt individuellen Vorlieben überlassen. Da ich meine Bratwurst lieber mit Rösti oder Kartoffelstock mag, würde ich eher zu geschnetzelter Leber tendieren. Wers sich leisten kann, nehme die vom Kalb. Ansonsten tuts auch Pouletleber. Die ist nicht schlechter, nur anders. Da gehört dann definitiv die Zwiebel oder Schalotte dran, und eine gebundene Bratensauce. Wer mag, kann auch ein Salbeiblatt klein schneiden und dazugeben. Wer keinen Salbei mag, solls lassen.
Es geht aber, wenn man kein Tier essen mag, auch was aus Qorn oder Austernseitling klein geschnitten mit einer Sauce, die gemocht wird. Man kann das mit ein paar gegrillten Paprika oder Zucchetti-Steaks abrunden.
Nur so als Vorschlag.