Das Schweizer Fernsehen hat nach der Tagesschau gleich eine Sondersendung gebracht. Allerdings mit so vielen technischen Problemen (Tonprobleme, Bildprobleme, nie funktionierenden Live-Schaltungen und Nichtigkeiten, irgendwann dann auch noch mit dem - stummgeschalteten - BBC-Bild im Hintergrund, dass ich für den Rest des Abends dann gleich auf BBC World News gewechselt habe.
Dort haben sie es fertig gebracht, nicht an schlechten Übersetzungen, technischen trivialitäten und Moderatorinnen, die in der Folge verwirrt stammelten und in die falsche Kamera guckten, zu scheitern, sondern eine informative und den Geschehnissen angemessene Sondersendung zu machen. Profis halt.
Überraschenderweise, denn ich bin weder Royalist noch ein Queen- oder GB-Fan, war ich Zeitweise so ergriffen, dass den Tränen nahe.
Nicht nur ich war einer der Milliarden Menschen, für die die Queen in UK so selbstverständlich war, wie fliessend Wasser, wenn man den Hahn aufmacht.
Und ich bin angetan, von der Art, wie King Charles III. sich bis jetzt äusserte. Der hat wohl doch das Zeug zum Landesvater. Hätte ich ihm bis gestern nicht wirklich zugetraut, auch wenn ich, mangels Interesse an Glanz und Glorie und Promi-Klatsch, nichts gegen ihn hatte.