Irgend einer der alten Griechen hat mal gesagt, Demokratie sei die einzige Staatsform, welche garantiere, dass ein Volk nicht besser regiert werde, als es das verdiene.
Das ist ein wahres Wort. Aber nicht zwingend ein Argument gegen Demokratie.
Zum Strommangel: Nun macht euch mal nicht in die Hose. So ungefähr die grössten Schäden, die man dabei als Privatmensch zu erwarten hat, ist der Verlust der Füllungen von Kühltruhe und Kühlschrank.
Wenn euch wirklich bange ist, dann legt euch ne Packung Reis und Pasta und einen Campingkocher mit Ordentlich Brennstoff dazu auf Lager. Der Brennstoff soll auch zum Abkochen von Wasser reichen, aber das muss alles nicht Wochenlang reichen.
Der Hinweis zum Tesla ist völlig stumpfsinnig. Lädt man den zu Hause, braucht er im Schnitt etwa soviel Strom wie ein Wasserkocher.
Das wird gegenwärtig in CH diskutiert, wie man mit einer Strommangellage umgehen soll, also was wann abgeschaltet wird. Da wird dann gefragt, ob man die Seilbahn in der Zentralschweiz stillegen soll, oder doch eher die Schaufensterbeleuchtungen und Flutlichtanlagen in den Städten.
Allein die Frage ist bescheuert: An der Seilbahn hängen Arbeitsplätze. Wenn in der Stadt die Schaufenster kein Licht haben, klebt man einen Zettel an die Eingangstür, dass offen ist, und verdient Geld wie zuvor. Redet ja keiner von einem Dauerzustand. Und ob man auf Flutlicht im Stadion verzichten kann? Garantiert. Den Fussballklubs gehts teilweise gut genug, Spielern 8-stellige Gehälter zu zahlen. Von solchen Leuten und ihren Arbeitgebern kann man guten Gewissens verlangen, dass sie am Tage spielen, wenn Strom knapp ist.
Und warum man im Spätsommer Eishockey spielen soll, naja, es braucht keinen Strommangel, um sowas völlig gaga zu finden.