verschwende keine grössartigen gedanken drüber. dein energieverbrauch resultiert aus dem gesamten wärmeubergang des hauses nach draussen, also wände, decken, boden, fenster, schornstein..
wenn ein zimmer nun mal 800 watt/stunde braucht, um die wunschtemperatur zu kommen, ändert die vorlauftemperatur daran gar nichts, es zirkuliert nur mehr oder wenoger wassermenge. thermostatgeregelt wird ein heizkörper dadurch entweder gleichmässig warm oder oben heisser als unten. im schnitt gibt das teil aber immer die gleiche wärmemenge ab, nämlich die 800watt. somit erreicht man durchabsenkung noch nicht mal eine reduzierung des wärmeverlustes durch schlecht gedämmte heizkörpernischen.
spareffekte lassen sich dort erzielen, wo energie verloren geht, wo sie nicht zur raumerwärmung dient. z.b. in rohren, die ausserhalb der beiheizten räumen wie keller verlaufen. sind diese schon isoliert reduziert sich der mögliche spareffekt. ferner ist auch diese energie nicht gänzlich verloren. sind die kellerfenster verschlossen, wird der raum insbesondere zur decke hin erwärmt, was wiederum zur reduzierung der wärmeverluste durch den boden der drüberliegenden räume führt.
dann kann eine absenkung der vorlauftemperatur unter umständen zu einer senkung der abgastemperatur beitragen. dies aber auch nur bei alten geräten, wie einer nicht-brennwert gastherme. wird die vorlauftemperatur bei konstanter kesseltemeratur uber mischer gereget, ändert sich an den abgasverlusten rein gar nichts. generell gilt: je moderner gebäude und heizungskomponenten, desto geringer die einsparungsmöglichleiten durch absenkung der VT. so tritt der erwähnte gegen die ventile druckende pumpeneffekt auch nur noch bei den alten pumpen moderne hocheffizienzpumpen regeln elektronisch einfach gegen.
dann ist die frage der VT auch eine des heizverhaltens. ich arbeite, wohne und schlafe zuhause, senke nachts nicht ab, sondern beschränke mich im schlafzimmer auf 17 grad. zur eonstellung der VT habe ich alle ventile voll aufgedreht und bin mit der VT soweit runter, dass überall 22 grad anlagen. das ist dann das minimum, die heizkörperthermostate regeln dann den rest auf wunschtemperatur runter. bei konstanttemperaturheizen voll ok. wenn dann aber zum herbst oder die inter die heizung wg. reise abgestellt wird, dauerts entsprechend ewig, bis die raumtemperatur wieder erreicht ist. selbst beim runterdrehen des thermostats für 10 std. ist die aufwärmzeit schon unangenehm.
zusammenfassend: die einstellung hängt von vielen faktoren ab. das mögliche einsparungspotenzial schätze ich mal im gunstigsten fall auf 1%.
wie so oft wird der heizumgsbauer dir erzählen, es seien 10 und damit würde sich sein aufwand schon in wenigen jahren amortisieren.