1. Beim Gendern geht es nicht nur um weiblich u männlich bzw. die und der, sondern um alle Geschlechter, also auch non-binär u divers. Da ist eben z.b der (männliche)Plural das Thema.
2. Die Sprache sollte nicht das Denken vorgeben, tut sie auch nicht unbedingt, auch nicht heutzutage. Deine Lösung impliziert aber nur, dass sich Leute sprachlich nicht weiter entwickeln müssen, weil sie ja eh geschlechterneutral denken (können). (Aber nen Doppelpunkt ist schon zuviel 🤔) Sehr "elegante" Lösung, nix zu ändern. 🤐
Sprache hat auch was mit Respekt, Symbolik u Dazugehörigkeit zu tun. Es gibt Menschen, die sich ausgeschlossen und/oder verletzt o.ä. fühlen durch die z.T. ausschließlich männlichen Formen u Bezeichnungen.
Warum beharrt man(n) so darauf? Was vergibt man sich damit, das zu akzeptieren? (Man muss es ja nicht gut finden, rein sprachlich, die "Denke" ist ja angeblich eh neutral).
Männer verlieren doch nichts dabei, für viele andere Personengruppen wäre es ein Gewinn. Warum kann man(n) das anderen nicht einfach gönnen?
Meine Meinung: So ein vehementes dagegen Anrennen oder verträumte Gegenvorschläge (ohne sprachliche Änderungen) sind wirklich nicht sehr souverän. Und es macht wirklich sehr unattraktiv. Bleibt doch einfach cool. Es muss niemand durchs Gendern auf was verzichten, um andere ein bisschen zufriedener zu machen.
3. Lothar Matthäus ist ganz klar: DAS Sprachtalent.