Finde ich nicht. DSsen und CXen sind technisches Kulturgut... Die sind zeitgenössisch motorisiert; insbesondere die CX Diesel galten als ausgesprochen sparsam. Und wenn man die nicht im Alltag plagt (wofür sie viel zu schade sind), relativiert sich der Verbrauch eh.
Die Fortschritte der Motorentechnologie der letzten 25 Jahren würden erlauben, dass ein 1.5-Tonnen-CX Break heute mit einem 1.2L-Puretech-Benziner mit 130 PS und 200Nm komfortabel und spritzig rumfährt. Und dabei rund 4.5L verbraucht. (Zum Vergleich: C5X, 1826kg, 6L eff. Verbrauch; Quelle: Google) - Nun sind aber SUV nicht 1400, sondern 2500kg schwer, haben nicht 130PS/200Nm, sondern 390PS/600Nm, und verbrauchen immer noch 9L Diesel auf 100km.
Wenn die Industrie also statt 2.5-t-SUV die Autos der 90er-Jahre mit der heutigen Motorentechnik bauen würde, dann wären wir recht nahe beim 3L-Auto, und damit wäre auch etwas für die CO2-Reduktion getan.
Vor diesem Hintergrund sehe ich die Verbräuche der SUV
Und darum ist es richtig, dass die EU den CO2-Ausstoss der Neuwagen limitiert. Erst seit die EU das tut, sinken die Normverbräuche.
Nun hat sich die Industrie was Neues einfallen lassen: SUV mit Plugin-Hybrid. Mit dem "Trick", im Normzyklus ca. 3/4 elektrisch zu fahren, kommt dann ein Normverbrauch von 1.5-2L raus. Was natürlich so nicht einfach stimmt. Es kommt auf das konkrete Nutzungsprofil an.
Der neuste Gag sind BEV-SUV. Audi etron, fett und hässlich, 2.5t Leergewicht um das Kind in die Schule zu fahren. Ich glaubte, ich les nicht recht.
Einer hat ein Youtube-Video veröffentlich. Er hat ausprobiert, wie lange es geht bis der Akku leer ist, wenn er mit dem e-tron mit 200 über die AB heizt. 30 Minuten. Ich find das bescheuert. Das Fahrzeug bedient alle Klischees (fett, hässlich, gross, schwer, stark, schnell, teuer) - aber der Alltagsnutzen ist auch nicht grösser als bei einem e-208.