Ich wollte mich eigentlich viel länger hier nicht mehr lesen lassen. Nur, ich kann nicht mehr anders.
Darauf, dass Ez. 25.17 ein Filmzitat ist, ist nämlich noch niemand gekommen. Jedenfalls schriebs noch keiner.
Das ist der Spruch, den eine der Hauptfiguren ablässt, nur Momente bevor er zwei arme Würstchen erschiesst. Der Film heisst Pulp Fiction und ist provokativ politisch unkorrekt, ohne auch nur im Geringsten politisch zu sein.
Es wirkt in dem Film genauso unmotiviert und deplatziert wie hier. Und es ist der Grund, warum mir Leute, die aus der Bibel zitieren unsympatisch sind.
In diesem Zusammenhang erkenne ich in dem Spruch im besten Fall die gleiche Attitüde wie in der Blasphemie im Film. Blasphemie, weil es da keinesfalls ein gerechter ist, und schon gar kein Herr, der Rache nimmt an den armen Würstchen von Kleinganoven, sondern schlicht nur ein bezahlter Lakaie, der seinen Job auch noch so schlecht macht, dass er nur im Film zum Verbrecher taugt. Im Leben würde so einer von irgend einem, dem er zu viel Mist baute, erschossen, lange bevor er auch nur 20 Lenze drauf hätte.
Zum ganzen Thema: Es sind ein paar gute Beiträge dabei. Allerdings erreichen die genau diejenigen niemals, die es am nötigsten hätten. Womit das Thema wieder auf seinen Ursprung zurückgeführt wäre.
Vergebene Liebesmüh. Ich war einer, der ums Verstehen und verstanden werden bemüht war. Im Leben wie hier im Forum.
Allein, ich musste erkennen, Kommunikation ist nur bei gutem Willen möglich, und es reicht nicht, wenn der nur beim Absender oder nur bei (einigen) der Adressaten gegeben ist. Was zum Thema Krieg und Frieden führt. Den Denkfehler, den die Unterstützer/-innen Schwarzerschen Radikalismus machen, ist der Putin sei an Frieden interessiert... Sorry ich bin wieder off topic. Nur soviel: Friede gehört sicher nicht zu Putins Interessen. Und er weiss sehr genau, dass er mit dieser ebenfalls sehr radikalen Haltung ausschliesslich die in Bedrängnis bringen kann, die überhaupt Werte haben. Denn nur denen kann man vorwerfen, sie verstiessen gegen ihre eigenen Werte.
Wer sich nie den Luxus von moralischen Ansprüchen leistet, dem kann man keine Unmoral vorwerfen, denn er hat diesen Begriff nicht einmal verstehen und mit Inhalten füllen wollen.
Nachtrag: Ach doch, Schwinge hat gemerkt wos auch noch herkommt.