Ach, Ferchaud. Hast du's immer noch nicht kapiert.
Ich bin - wie du - vom selben unzähmbaren Geist beseelt, anderen zur "rechten Einsicht" zu verhelfen 😄 Darum:
Die von dir zitierten Statistiken taugen nichts.
• Die Statistik der Corona-Toten taugt nichts, weil darin "alle" enthalten sind, die covid-positiv verstorben sind. Darin ist weder enthalten, wie alt und morbid jemand war (aka "wäre sowieso bald verstorben"), und es ist auch nicht enthalten, wenn jemand hospitalisiert werden musste, dort erst covid-positiv wurde und dann daran verstorben ist.
Da kommt mir in den Sinn: Der chinesische Arbeiter oben, ist auch ein Covid-Toter, wenn er posthum covid-positiv getestet wurde. Dass das bei uns so gehandhabt wurde, wird inzwischen auch von den Behörden in Europa zugegeben.
Das bedeutet aber nicht notwendigerweise, dass Covid keine ernst zu nehmende Krankheit sei.
• Die zitierte Statistik der Impfschäden taugt nichts; das sagst du ja selber. Hier sind wir uns einig.
Das bedeutet aber nicht notwendigerweise, dass es keine schweren Impfschäden gebe.
• Was die Tödlichkeit angeht, hat Ioannidis bereits im Juni 2020 nachgewiesen, dass es darauf ankommt, wo du wohnst und wie alt du bist. Daher ist es untauglich, wenn man die Letalität so berechnet wie du. Für Deutsche unter 70 Jahre beträgt die Letalität 0.07% (Ioannidis). Und zwar ohne Impfung (zum Zeitpunkt der Studie gab es die Impfung noch nicht).
Unter dem Strich finde ich halt immer noch: Covid ist ein Risiko, und Impfen ist ein Risiko, und die Abwägung "impfen oder nicht" muss jedem selber überlassen sein; insbesondere, weil man durch Sich-Impfen-Lassen eben nicht die anderen Schützt. (Das war auch bereits früh klar, bzw. wurde von der Pharma gar nie behauptet. Es ist mir schleierhaft, was unsere Minister geritten hatte, als sie diese Aussage machten.) Und darum mag die Antwort auf die Impffrage für junge Gesunde durchaus anders ausfallen als für Alte mit Vorerkrankungen.
...Einstein würde sagen: Es ist alles relativ (einiges sogar speziell relativ); es kommt immer auf den Standpunkt an.
Nur in einem Punkt sind sich wohl alle einig: Jeder Todesfall ist eine persönliche Tragödie, v.a. für die Hinterbliebenen.
Mit meinem Beitrag wollte ich keinesfalls die Antwort von M-C vorweg nehmen.