Ich hab’s dir mal abfotografiert.
Das ist schon heftig und unzutreffend.
Was verbittert dich so?
Da ist dir vermutlich in den letzten 50 Jahren einiges entgangen?
Jede Generation hat nach meiner Beobachtung versucht, sich von den „Alten“(+30) abzugrenzen, Beatgeneration, Hippies, Ökos, Hipster…
Und das mit dem Kloster & Morgengebet hinkt:
https://www.zeit.de/news/2023-06/20/gericht-sieht-mitschuld-von-benedikt-an-missbrauchsfall?utm_referrer=https%3A%2F%2Fduckduckgo.com%2F
Weniger als 500 Meter von dem Tatort, der Traunsteiner Kirche St. Oswald, entfernt geht es in ganz anderer Form um das Andenken an den emeritierten Papst: Während Ermittler des Landeskriminalamtes (LKA) in der Kirche Spuren sichern, beginnt etwa fünf Fußminuten davon entfernt vor dem Landgericht Traunstein am Dienstag der Prozess um Schmerzensgeld für einen Betroffenen von sexuellem Missbrauch.
Dort findet die Vorsitzende Richterin Elisabeth Nitzinger-Spann deutliche Worte für das Verhalten Ratzingers als der noch Erzbischof von München und Freising war. Denn der Kardinal habe - so betont sie es bei der Erläuterung ihrer vorläufigen Rechtsauffassung - «entsprechend Kenntnis von dem Vorleben» des umstrittenen Priesters H. gehabt.
Sie begründet diese Auffassung mit der Teilnahme Ratzingers an einer Sitzung im Jahr 1980, in der beschlossen wurde, dass der wegen Missbrauchsverdachts aus Nordrhein-Westfalen versetzte Priester in der Münchner Erzdiözese eingesetzt wird.
Er war zwölf Jahre alt
Heute ist bekannt, dass Priester H. rückfällig wurde und auch in Bayern nach seiner Versetzung noch Kinder missbrauchte; unter anderem Mitte der 1990er Jahre in Garching an der Alz den damals zwölf Jahre alten Ministranten Andreas Perr, der vor dem Landgericht Traunstein neben Priester H. auch das Erzbistum und Ratzinger auf Schmerzensgeld verklagt hat.
https://taz.de/Psychologe-ueber-Maennlichkeit/!5938867/
taz: Herr Theunert, Sie forschen seit Jahren zu progressiver Männlichkeit und betreiben patriarchalkritische Männerarbeit. Jetzt zeigen Umfragen, dass noch immer recht viele Männer ein eher traditionelles Männerbild haben und ein Drittel von ihnen es sogar akzeptabel findet, Frauen zu schlagen. Dabei dachten wir, jüngere Männer hätten diese archaische Männlichkeitsnorm überwunden.
Markus Theunert: Die Annahme, dass sich das Männerbild ändert, sobald die alten, konservativen Männer wegsterben, trifft leider nicht zu. Eine Studie des Bundesfamilienministeriums hat schon 2017 gezeigt, dass überholte Rollenvorstellungen nicht einfach herauswachsen, sondern weitergegeben werden. Insofern überraschen mich die aktuellen Ergebnisse nicht.
Das „Privileg“ hängt auch stark von Liquidität ab & die ist im Alter oft höher; es sei denn man ist Sohn/ Tochter von Beruf.
Das mit der Mukibude hast du vermute ich falsch verstanden. Deshalb deutlich:
Selbstoptimierung ist absolut angesagt. Und die Wetten abschließen wollen, läßt deutliche Vorurteile erkennen.
Laß mal sacken, so wird das nix.
Ihr Schweizer habt ja auch beim Frauenwahlrecht über 50 Jahre länger gebraucht.