@Petruschka es ging doch primär um die Anschaffung eines Zweitfahrzeugs als Backup, das kostet immer Geld. Das was ich kompensiere sind die Mehrkosten eines größeren gleichwertigen Fahrzeugs statt eines Kleinwagens der doch auch Steuer, Versicherung, Sprit und Reparaturen fordert (letzteres vermutlich sogar mehr weil ein Kleinwagen nach meiner Erfahrung grundsätzlich aus Teilen besteht die deutlich weniger Laufleistung erreichen als bei größeren Fahrzeugen wo alles massiver konstruiert ist). Ja, ein Zweitfahrzeug wird immer dafür sorgen das einer davon nicht bewegt wird weil man halt nun mal nur mit einem Auto fahren kann, bei einem gleichwertigen Fahrzeug verteilt sich das ganze dann aber auch von der Gewichtung gleich und, ja, was für mich auch ein Grund ist, wie bei @Oldieschrauber, warum soll ich mich dann auch noch selbst bestrafen und in eine Kiste zwängen die mir weniger Nutzwert bietet.
Wenn jemand sein persönliches Seelenheil findet sich in einen Smart zu setzen um damit alle erforderlichen Wege zu absolvieren damit er Glücksgefühle bekommen kann wenn er dann mal wieder im XM sitzen darf, dann ist das doch auch legitim und wenn man, ich runde mal auf, 100,-€ im Jahr bezahlt weil man davon ausgeht das man mindestens einmal im Jahr nicht wieder aus eigener Kraft nach Hause kommt dann ist das ziemlich fatalistisch. Vollkaskomentalität liegt mir nicht, im schlimmsten Fall (Motor-, Getriebeschaden oder selbstverschuldeter Unfall) komme ich auch ohne Kosten nach Hause. Ja, von Südspanien hätte es vermutlich länger gedauert als via ADAC in Leihwagen und Flugzeug den eigenen Körper nach Hause zu bringen, mein Auto wäre aber trotzdem deutlich schneller wieder da gewesen als per ADAC-Sammeltransport ...und ja, es hätte Geld gekostet, das ist halt nun mal immer ein Stück weit Restrisiko was man immer hat wenn man die Wohnung verlässt.
Ich zeige nur Möglichkeiten der Mobilität auf, das pauschal als Milchmädchenrechnung abzutun ist meines Erachtens deplaziert. Das dies nicht pauschal für jeden gelten kann ist mir völlig klar. Es gibt aber auch Leute die auf dem Land wohnen, da gibt es keinen ÖPNV als kostengünstigen verfügbaren Backup, Fahrrad ist in bergigen Gegenden auch nur bedingt zu empfehlen. Hier hat man schon ein Problem wenn man nach 18:00 in zehn Kilometern Entfernung mit dem Auto liegenbleibt, dem zu Folge entwickelt man schon in der Jugend eine gewisse Kreativität wieder nach Hause zu kommen .....sonst säße mein Skelett jetzt bereits seit 45 Jahren zwischen Nordhalben und Tschirn an der Leitplanke gelehnt weil ich dort vor Verzweiflung verendet wäre