Es fällt mir ehrlich gesagt zunehmend schwer, nett und höfflich zu bleiben. Zum Einen, weil es unmöglich ist, dem geballten Blödsinn jeden Satzes zu widerlegen, ohne hier alles vollzuschreiben. Alleine die Vermischung von Dingen, die permanente Wiederholung, das zurück ziehen und dann doch Wiederholen. Auch fehlt mir die innere Gelassenheit, wenn jemand rechten Scheiß verbreitet und im gleichem Satz geschrieben wird, man sei ja kein Rechter. Was denn dann? Im Kern kotzt es mich an, wenn Leute glauben, mit kurzen, harten Parolen sei die Welt in Ordnung - keine Gedanken an die Folgen, kein Nachdenken darüber, was mit den Menschen ist. Keine Empathie. Kein Mitgefühl. Geht es überhaupt um Lösungen oder nur um das Gefühl, mal wieder etwas sagen zu dürfen, mit machieren zu können, die Fahne hoch und Reihen fest geschlossen.
Ups, das war ja fast ein Höcke. Deutlich gesagt aber schon mal vorab: natürlich nicht so gemeint.
Sorry, aber wer Kirchenasyl als antidemokratisch ansieht, nur weil sich nicht komplett Hessen daran beteiligt hat und im gleichem Satz vermeintliche 20% Afd Wähler zu Opfern macht - da kann er rechnen wie er will, ich teile @MatthiasM Satz und werde diesen nur aus Höflichkeit nicht schärfer formulieren.
Und eins frage ich mich die ganze Zeit: wieso braucht die Unterstützung eines Menschen eine demokratische Legitimation? Es ist ein gesellschaftspolitischer Akt, von mir aus christliche Nächtenliebe - aber keine demokratisch zu legitimierenden Tat. Wie auch eine Wahlbefragung keine Wahl ist und nicht die Mehrheit bestimmt, sondern die gewählten Vertreter.
@magoo, daher glaube ich, dass auch Dein Ansatz noch nicht der Richtige ist - vielleicht kommen wir zusammen weiter und finden bessere Wege.