Was auch bei "unseren" Autos mit einspielt ist, daß es erstmal wenige Oldtimer-Liebhaber auf dem Schirm haben (außer DS, SM und 2CV); dann die, die vielleicht doch mal Spaß hätten sowas zu kaufen, sich aber unschlüssig sind, ob das jetzt und hier sein muß und die vielleicht unbekannte Technik; desweiteren ist es ja bei manchen Modellen auch so: wenn man sie hat, hat man sie und wird sie, wenns sein muß, nicht so schnell wieder los. Man braucht also, wenn man sie wieder abstoßen will, entweder Glück oder viel Geduld - oder beides.
Wie so viele, hab auch ich so meine Favoriten, wo ich gerne mal reinschau (auch mehrmals) und/oder sie dann auch schon mal markiere. Unter denen, wo ich öfter mal reinschau sind z.B. Daihatsu Charmant, Charade 1+2, Fiat Tempra SLX (der mit dem digitalen Armaturenbrett und Heizautomatik etc.) oder einen Vorkriegs-Citroën (z.B.C4). Beim Charmant war es vor paar Jahren so, daß da einer drin stand, der aber sehr schnell wieder verkauft war - da war wohl einer, der genau auf dieses in Deutschland sehr seltene Auto gewartet hat und direkt zuschlug. Zur Zeit ist unter meinen persöhnlichen Favoriten Talbot Horizon. Bei einem Top-Modell in blau mit blauer(!) Innenausstattung zuckte es schon in den Fingern - hab aber zu lange überlegt; nach paar Tagen war er weg. Und manche Auto sind eeewig drin, wo man schon fast Mitleid mit dem Verkäufer bekommt, daß er die Kiste nicht los wird.
Was ich beim Verkauf von Autos schon gemerkt habe ist (vor allem bei Liebhabern): entweder brauchen die Fahrzeuge Basis- oder Vollausstattung - alles dazwischen ist zu normal. Ein Modell sollte zwar ein bißchen was Besonderes sein - aber nicht zu besonders, wegen seltene Teile, nicht lieferbare Teile, komplizierte Technik, keine Chance bei späterem Weiterverkauf einen Käufer zu finden etc.