Diese Diskussion ist zwar ungefähr so interessant wie die Hundehaufen im Garten, aber aus eigener Erfahrung kann ich trotzdem die folgenden Denkanstöße beisteuern.
- Ich schaue mir auf LinkedIn zurzeit sehr viele Stellenangebote an für Stellen (nur Home Office) in D, NL und USA. Die einzigen Stellenbeschreibungen dort wo tatsächlich gegendert wird sind von deutsche Unternehmen. Es ist eine Wohltat die anderen zu lesen, da man sie problemlos verstehen kann und nicht viele Stellen erst mehrfach lesen muss.
- Für meine Software (3-Sprachig: D/EN/NL) schaue ich für die Übersetzungen immer bei mehrere Dienste nach. Weder in NL, noch in EN finde ich da irgendwelche wilden Konstrukte wie in D beim gendern.
Mir ist es egal wieviel gegendert wird, ich mache da nur nicht mit. Für mich gibt es immer noch nur 2 Geschlechter (es gibt ja auch nur 2 unterschiedliche Geschlechtsteile). Unterschiedliche sexuelle Ausrichtungen haben nichts mit Geschlechter zu tun und bedürfen auch keine Gendersprache. Und wer sich als Schrank fühlt soll sich an die Wand stellen, sich nicht rühren, still sein und nicht erwarten dass er/sie (durch irgendeine Schriftform) angesprochen wird.
Übrigens, die Hundehaufen im Garten werden immer gleich weggeräumt und so wird es dem Gendern auch ergehen, dauert nur etwas länger.
Und zum Thema Bildungsstand habe ich gerade gestern ein Video gesehen, wo ein Mädel tatsächlich nicht wusste, dass Eier von Vögel gelegt werden, sondern dachte, dass sie "produziert" werden wie andere Gegenstände. Und DAS ist die Generation die unbedingt gendern will weil sie unbedingt 72 Geschlechter haben möchte. Und hier wird dann darüber diskutiert ob jemand der dagegen ist auch Ahnung hat. Traurig. Beides.
PS: Ich weiß schon dass auch andere Tierarten (z.B. Krokodile und Schildkröten) Eier legen