Bei den genannten Mitteln handelt es sich allesamt um Mischungen aus Erdöldestillaten verschiedener Fraktionen, hoffentlich Aromatenfrei. Diese Kohlenwasserstoffe heißen Aliphate. Diese einfachen Kohlenwasserstoffe haben je nach Kettenlänge oder Größe verschiedene Eigenschaften. Die kurzkettigen sind hoch flüchtig, haben keine Schmierwirkung aber kriechen und lösen sehr gut. Mit zunehmender Länge steigt die Viskosität, die Kriechneigung sinkt entsprechend, dafür steigt die Schmierwirkung. Quasi vom Petroläther über Benzin, Diesel, Öl, Fett bis zum Bitumen. Die ganz kurzen sind bei Normalbedingungen Gasförmig (Methan, Ethan, Propan...). So wird bei Einbereichsölen auch die Viskositätsklasse durch Destillation und Abscheidung bestimmter Fraktionen eingestellt. Jetzt haben alle Hersteller eigene Mischungen aus verschiedenen Aliphaten entwickelt um die Eigenschaften wie gewünscht einzustellen. Die Ergebnisse sind dann, wie du festgestellt hast, auch unterschiedlich, es werden sicher, wie beim Motoröl, auch verschiedene Aditive zugesetzt. Das Prinzip ist aber bei allen das Gleiche. Man kann jetzt über die Eigenschaften eines Produktes zu einem anderen genau so endlos diskutieren wie es endlos viele Mischungen gibt. So geschieht es regelmäßig, wenn es um Motoröle geht.