In Foren neigen die Menschen meist dazu, es immer besser wissen zu wollen. Ich bemühe mich mal, mich zurückzuhalten.
Wir sprechen hier in diesem Faden über einen schlechten Motorstart und die dafür möglichen Ursachen. Das bedeutet, der Anlasser dreht sich gerade, wenn der Fehler besteht. Folglich fließt ein sehr großer Strom von der Batterie zum Anlasser und über das Getriebe und das Massekabel wieder zur Batterie zurück.
Nehmen wir an, der Strom beträgt 300 A (am Anfang des Startvorgangs deutlich mehr). Das Massekabel der Batterie mag 16 mm² Querschnitt haben und ist 0,5 m lang, hat folglich einen Widerstand von etwa 0,55 mOhm.
Hinzu kommen die Verschraubungen und der Gammel an dem Übergang von der Klemme aus Blei zum Kupferkabel.
Man liegt also nicht vollkommen falsch, wenn man mindestens 1 mOhm für die Vebindung von der Batterie zum Getriebe annimmt.
Folglich gibt es einen Masseversatz von mindestens 0,3 V bis zum Getriebe. Ich habe da auch schon deutlich mehr gemessen.
Hätte der Motor ein Massekabel, dann gäbe es diesen Masseversatz aus Sicht der Ljetronic während des Startvorgang nicht. Eine zusätzliche Brücke vom Motor zum Getriebe hilft da in keiner Weise weiter. Wenn sich der Stromfluss vom "Massepunkt" M8 am Motor zur Baterie keinen anderen Weg gesucht hat, fließt über den Massepunkt M1 an der Batterie genau garnichts von der LJetronic.
Bekanntlichermassen braucht der CX beim Start schon eine ordentliche Batteriespannung, der Masseversatz macht die Situation nicht besser. Ist nur bei den Varianten mit Kat so verkabelt.