Das eine schließt doch das andere nicht aus. Es gibt so viele Fälle, in denen der Pannendienst einem derart aus der Patsche helfen kann, ohne dass die arme
oder sonstwer sich die Nacht um die Ohren schlagen muss - im ungünstigsten Fall umsonst.
Das mit der Komfortzone kannst Du Dir ebenso hinter die Ohren schreiben.
Abgesehen davon entwickelt sich der eine oder andere im Laufe seines Lebens weiter, und trotz hilfsbereiter Freunde spricht meiner Ansicht nach nichts gegen die Option, im Zweifelsfall abonnierte Pannenhilfe In Anspruch zu nehmen. Außer, die Beiträge sind einem zu teuer.
Andersrum möchte ich, wenn Du in dieser Abgelegenheit so unentspannt reagierst (war vielleicht doch ein wenig stressig, die Aktion, hm?), in die Waagschale werfen, dass Dein Lebensmodell Bereitschaft und Einsatz von Familie, Freunden und Bekannte voraussetzt. Eine meiner Ansicht nach recht egozentrische Einstellung.
Ja, es ist gut zu wissen, dass diese Leute einem jederzeit helfen würden. Und man kann diese Hilfe natürlich auch annehmen, wenn es sinnvoll und angemessen ist.
Allerdings ist die Möglichkeit, andere Menschen nicht unbedingt von der Couch oder aus dem Bett holen zu müssen, durchaus eine beziehungs- und nervenschonende Option
Daher erschließt sich mir die Logik Deiner Schwarzweiß-Malerei nicht.