Wird das Rad denn schwerer, wenns älter wird? Müsste doch mit dem Verschleiss eher leichter werden.
Aber Du hast schon recht, schwer ist das nicht. Mein Rolli ist in der gleichen Gewichtsklasse. Allerdings hatte ich nie ein auch nur ähnlich leichtes Fahrrad. Das liegt bei mir aber auch schon gute 20Jahre zurück und hatte dann immer >2 Räder. Ist dann auch kein Standard-Rad mehr, sowas. Heute würde es, wenn, dann wohl ein Vorspann-e-bike für den Rolli. Das würde ich mir anschaffen, wenns morgen kein Benzin mehr gäbe. Ich bin noch schlechter zu Fuss, als @schwinge. Handbike hab ich versucht, damit käme ich die Steigungen hier in der Gegend nicht hoch. Hilfsantrieb muss also sein. Und nein, der ist nicht nur Alibi. Man muss sich da schon bewegen. Ist aber eben kein Verkehrshindernis.
Dass Fahrräder bessere Bremsen brauchen, glaube ich nicht. Das Problem ist eher die allgemeine Unlust, zu bremsen, selbst wenns nötig wäre. Anfahren und Beschleunigen ist eben anstrengender, als wenn man Schwung schon hat.
Warum sollen Fahrradfahrer schlauer als Autofahrer sein, und für andere mitdenken, wenn schon Autofahrer in der Regel kaum intelligent genug sind, sich selbst nicht totzufahren? An Andere standardmässig nicht gedacht.
Das soll und kann da nicht anders laufen als im motorisierten Verkehr sonst auch: Wenn sich die dümmsten 0.5% totfahren, dienen sie dem Rest als Warnung und schlechtes Beispiel. So haben dann auch die unterdurchschnittlich denkbefähigten doch im Durchschnitt noch bessere Chancen, als wenn es kein negatives Anschauungsmaterial gäbe. - Ja, die Evolution lässt sich nicht ausschalten. Der ist auch egal, ob das Prinzip funktioniert oder nicht - über achzigjährige pflanzen sich ohnehin recht selten fort...
Die Frage lässt sich mit einem Blick in die Zukunft Vergangenheit beantworten:
Man sucht sich eine Minderheit, und die nimmt man aus. In einem weiteren Schritt überfällt man andere Länder und leert dort die Tresore und Kassen.
Ach, daher kommt der Frust. Man kauft Produkte, die die Welt nicht braucht, und regt sich dann drüber auf, dass man so blöd war, den Schrott gekauft zu haben. Aber schuld sind die, die Trinkhalme verbieten.
Zum Hintergrund: Capri-Sonne ist Fruchtnektar. Also mit Zuckerwasser gestreckter Fruchtsaft. Braucht man nicht. Auch als Kind nicht. Limo ist da ehrlicher und wird in brauchbaren Verpackungen verkauft; das dann auch noch billiger. Die Beutel von Caprisonne sind überdies schwer zu entsorgende Verbundstoffe. Verbrennste das Zeug am Ende, verlierst Aluminium. Rezyklieren kann man den Mist nicht. Bestenfalls verbrennt man den Kunststoffanteil und gewinnt dann - stark verschmutztes - Aluminium zurück.
Das Problem ist dann aber der Papiertrinkhalm... - Ich sags mal so: Alu-Getränkedosen als Wegwerfprodukt, das man problemlos rezyklieren kann, sind etabliert. Alu-Trinkhalme nicht. Weil Capri-Sonne die schlechteren Lösungen bevorzugt. Durchs Band, vom Inhalt über die sinnlose Verbundverpackung bis hin zum unbrauchbaren Trinkhalm.
Die Logik würde das Problem ja bei der Kundschaft verorten. Warum nur kauft man Produkte, die einem nicht passen? Keiner weiss es. Ausser den unzufriedenen Eltern selber. - Halt, die wissens auch nicht. Weil sie über keinen der genannten Punkte je auch nur einen einzigen Gedanken verloren haben. - Hauptsache, die anderen sind Schuld.
Noch nie daran gedacht, dass es Alternativen gibt, aber protestwählen! - Die Demokratie garantiert eben, dass kein Volk eine bessere Regierung bekommt, als es sie verdient. Eigentlich wäre diese Garantie positiv besetzt. Dann aber könnten Deutsche nicht jammern. Und das muss erlaubt sein. Also... sind andere Schuld. Immer.
So überheblich, wie das Gejammer im Osten über die Wiedervereinigung im Jahr 35 danach. Gut, dass mal einer dagegen hält. Wo die eine Seite übertreibt, ist kein Recht, sich drüber zu beschweren, wenn andere dagegenhalten.
Noch eins mehr?