Weil da mein Zitat drüber steht: Ich verbiete nichts davon, habe so einiges davon selbst schon praktiziert. Daher kann ich gut ohne Kirche.
Ich hann nichts dafür, dass allzu viele Menschen derart armselige Vorstellungen von Glauben haben, dass der ohne Kirche für sie offensichtlich nicht denkbar ist.
Dabei hat Glaube noch nichtmal was mit dem Glauben an Gott zu tun. Ich kann jemandem, der mir etwas abkauft auch einfach nur glauben, dass er mich auch tatsächlich bezahlen wird.
Man muss da grösser denken.
Hätten die missionierenden Atheisten das gründlich getan, wären sie nie auf die Idee gekommen, sich als Atheisten zu bezeichnen.
Es ist das gleiche Mass an Torheit, ob man nun Gottes Existenz beweisen will, oder seine nichtexistenz. Will man Gott finden, dann nur im Glauben an Gott. Wer nicht will, soll sich nicht zu meinem Problem machen wollen.
Glaube ist nicht ein Qualitätsmerkmal, und sein Fehlen auch nicht.
Dass man zudem immer mal wieder hier liest: Nichts genaues weiss man nicht, ist eine Plattitüde, die nicht ständig wiederholt werden müsste, wenn Atheisten nicht ständig doch in Glaubensfragen mitreden wollten und würden.
Es ist wie beim Schach: Nichtspieler Maul halten. Aus der Sicht des Atheisten ist Glaube ein Irrtum. Warum sich dann dazu äussern? Warum sich zu etwas äussern, wenn man überzeugt ist, dass es das, wovon die Rede ist, nicht gibt? Was, ausser dass da nichts ist, gäbe es zu sagen?
Ich als Mensch, der weder irgend eine Ahnung von Sport hat, noch darauf irgendwas gibt, versteige mich doch auch nicht dazu, mitzureden, wer die nächste Fussball- Eishockey oder Curlingmeisterschaft gewinnt. Welchen Wert hätte sowas auch. - Nein, wenn Spitzensport sinnlos ist, ist er das. Sollen die drüber debattieren, die das für sinnvoll halten - Ohne, dass ich das Bedürfnis habe, sie von der Sinnlosigkeit ihrer Debatten zu überzeugen.
Die meisten Atheisten sind so weise nicht. Und es gehört nicht mal viel Weisheit dazu...