Leider gibt es ziemlich viele solcher "Witzaktionen". Ich war heute mit einem Nebenerwerbsobstbauern unterwegs. Wenn er einen Baum auf seiner Steuobstwiesen entfernen moechte, muss er das beantragen. Er bekommt dann eine Kostennote von 70 Euronen (pro Baum) fuer und muss den Nachweis erbringen einen neunen Baum gepflanzt zu haben, was er ohnehin macht. Als er einige Baeume neu gesetzt hat, wollte er, wegen des Verbisses, der wegen Unterjagung in der Wetterau ein erhebliches Problem ist, eine temoraeren Wildschutzzaun aufstellen: 180 Euro ... fuer die Genemigung. Dazu muss man wissen, dass Streuobstanbau nur noch ein reines Hobby ist, Geld verdient man damit nicht ( 100kg Saftaepfel= 15 Euro; Der daraus gemachte Apfewein kosten inzwischen in Frankfurt bis zu 8 Euro fuer 250ml). Gruene Kennzeichen gibt es natuerlich auch nicht dafuer, dass man erwartet dieses Wetterauer Kulturgut zu erhalten. Die Konsequenz ist, dass viele Grundstuecke verwildern und die zu alten Baeume kaputt gehen. Wenn er so Vorartenkrueppelbaeume pflanzen wurde, hat er einige Probleme nicht...
Alles im Interesse des "Umweltschutzes"!
Manche Dinge sind einfach ueberreguliert.