Kleine Spiegelkunde Serie 2 (Serie 1 komplett anders) : In die Rasten greift die montierte Federspange ein. Wenn lange nicht bewegt, gammelt die Spange in der Raste fest und bricht gerne ab, wenn dann ein Schlag gegen den Spiegel erfolgt, z.B vorbeifahrender Fahrradfahrer. Wenn man Pech hat bricht auch der Fuß gleich ganz.
Dann hat man keinen mehr oder einen Labberspiegel, denn die Kraft, die man durch die Torxschraube übertragen werden kann, reicht nicht aus, um den Spiegel gut zu fixieren. Richtig montiert (Inbus-Madenschraube etwa auf 12 Uhr) bieten die drei Rasten eine Grundeinstellung für den Fahrer. Die Feineinstellung erfolgt über das Spiegelglas. Wenn alles richtig montiert, Spange/ Raster sauber und mit Festschmierstoff gefettet und mit der Torxschraube/Feder richtig vorgespannt, dann gleitet der Spiegel mit leichtem Widerstand sauber in die Raster - und ein Schlag, egal ob von vorne oder hinten verdreht ihn zwar- aber er bleibt häufig unbeschädigt. Auch in der Waschanlage gibts dann keine Probleme. Dreht man wieder in die Raste zurück, stimmt die Einstellung für den Fahrer wieder. Zudem kann man die Spiegel von Hand ganz einklappen, wenn man an Stellen parkt, wo man es für notwendig erachtet.
Beim Spiegelkauf also immer darauf achten, dass die Spange noch da ist und der Spiegelfuß ganz ist. Spiegelfuß zerlegen, alles reinigen und fetten und wieder zusammenbauen. Meist gibts auch beim Spiegelverstellmechanismus und bei der Spiegelglasverklebung Handlungsbedarf . Erst recht bei den elektrischen mit Spiegelheizung. Die Gläser fallen gern einfach mal raus. Bei den beheitzten schert dann gern die Kabelzunge ab. Reinigen, fetten, Kontaktspray, Kleber erneuern. Nicht umsonst haben einwandfreie Spiegel ihren Preis.