Geil,
ne Woche später kalt und:
Haben sich mittlerweile erholt.
Am Haus eine Überraschungstomate. Eigentlich sollte die so aussehen wie die auf der linken Seite (Sorte Sweet Caramel Sofia, F6, also sechste Generation und noch nicht 100% stabil, daher auch zwei Pflanzen gezogen). Ich schätze, der saatgutproduzierenden Dame ist da ein falsches Körnchen mit ins Tütchen gerutscht. Gut für mich: zwei Mark fürs Saatgut dieser Überraschungssorte gespart.
Vor einer Woche Marienkäfer gesammelt und ins Gewächshaus verbracht, zwecks Bekämpfung der Blattläuse.
Die Käferchens sind gerade bei mir fleißig auf den Brennesseln, da kann man in zwei Minuten 10 Stück sammeln. Schraubglas mit Deckel, ein paar Blätter rein damit die nicht sofort wieder abhauen wollen. Am neuen Wirkungsort dann mit Schaschlikstab als Kletterhilfe direkt an den vorgesehen Wirkungsort krabbeln lassen. Sonst fliegen die gleich wieder sonstwohin.
Heute, immer noch welche da. Und nen halben Meter von der Pflanze weg die Kinderstube eingerichtet.
Der Tabak wächst auch langsam immer schneller. Nur weht hier gern der Wind wie an der Küste, die müssen alle nen Stab bekommen, sind schon mehrfach umgeblasen worden.
Dieses Jahr zum Einstieg 4 Sorten je 5 Pflanzen. Ich bin sehr gespannt auf die Erntemenge. Um 100% Selbstversorgungsgrad zu erreichen benötige ich 10 Kilo fertigen Tabak. Da rechne ich mit 50 Pflanzen, um auf diese Menge kommen zu können. Trocknung und Fermentierung sind dann die nächsten Herausforderungen.
Ahoy Sepp,
frag mich was anderes. Zum Düngen im Garten im Allgemeinen nehm ich meinen Kompost, den Mist, Rasenschnitt, Unkrautjauche.
Auf dieser Fläche stand letztes Jahr meine Bienchenwiese.
Dieses Frühjahr mehrfach gefräst. Es kam selbstgesammelter Pferde- und Hühnermist rein. Bisschen Holzasche. Und ne handbreit dicke Schicht Rasenschnitt. Damit derweil das Bodenleben was zu verstoffwechseln hatte solang nix angepflanzt war. Ohne intaktes Bodenleben kann man nix erwarten. Gut, das Fräsen ist auch nicht hilfreich dafür. Aber ich musste Brennessel und Ampfer loswerden. Was auch gut funktioniert hat. Jetzt hab ich "nur" noch die Winde, die ich alle paar Tage zupfen darf. Aber irgendwann ist die auch ausgehungert.
Von diesen günstigen Growlights liest man wenig gutes, was die Haltbarkeit angeht. Ich kann zwar selbst reparieren, aber wozu wenn es auch gewöhnliche LED-Röhren tun. Meine E27-Lampen haben ja auch funktioniert. Zumindest für die "Massenware" Tomate/Paprika/Chili. Es gab auch keine Komplikationen bei der Umgewöhnung von LED- auf Sonnenlicht.
Lediglich einige wenige Pflanzenarten schienen damit nicht so ganz zufrieden zu sein, sind trotz genügend "Lichtstärke" spindeldürr in die Höhe gewachsen. Denen häng ich nächstes Jahr so ein chinesiches "Vollspektrum"-LED-Lichtel vor die Nase und werde sehen.
Ich habe mittlerweile einige aussortierte "Leuchtstoffröhren-Gehäuse" gesammelt. Die guten, alten Blechdinger. Im Winter guck ich dann nach LED-Röhren dafür.