Wurde hier schon 02.24 beleuchtet:
https://www.focus.de/finanzen/steuern/schwarzarbeit-steuerhinterziehung-sozialleistungen-113-milliarden-euro-pro-jahr-haerterer-kampf-gegen-sozialbetrug-wuerde-allen-helfen_id_259705105.html
…Dass es in diesem Bereich Kriminelle gibt, ist wenig überraschend. Wie viel Schaden sie finanziell anrichten, ist aber schwer einzuschätzen. Nach offiziellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit waren es 2022 rund 272,5 Millionen Euro. Das klingt viel, ist bei einem Budget für Bürgereinkommen von 21,09 Milliarden Euro im selben Jahr aber nur ein Anteil von 1,3 Prozent...
…Fast die Hälfte des Sozialbetrugs entsteht durch Schwarzarbeit. Diese beginnt oft im Kleinen, wenn Privatpersonen die Putzfrau, den handwerkenden Bekannten oder die Pflegekraft für Eltern und Großeltern nicht anmelden…
<hier könnte man mal den Phanti fragen, wieviele Renovierungsarbeiten an seinen Miethaiwohnungen da beteiligt sind/ waren>
…
2. Klassische Steuerhinterziehung - 38,4 Milliarden Euro
In die klassische Steuerhinterziehung fallen Fälle wie der Cum-Ex-Skandal oder die Taten von Uli Hoeneß, aber nur wenige machen so große Schlagzeilen, obwohl ihr Schaden enorm ist. Das liegt an der Natur der Tat: Steuerhinterziehung geschieht oft mit komplexen Finanzvehikeln und wird von Fachleuten begangen, die kleinste Schlupflöcher im deutschen Steuerrecht bis über die Grenze der Legalität hinaus ausdehnen. Das lässt sich Laien oft schwer erklären und bleibt deswegen medial im Verborgenen.
Auch hier sind die Steuerbehörden nicht gut genug ausgestattet, um sämtliche Fälle zu verfolgen. Allerdings sind ihre Erfolge beachtlich. Im Jahr 2022 wurden Verfahren eingeleitet, die immerhin 2,4 Milliarden Euro einbrachten – die Kosten für die Ermittlungen dürften davon nur einen Bruchteil betragen haben.
3. Regulärer Sozialbetrug – 20,5 Milliarden Euro
Betrüger wie Jonathan aus dem Anfang dieses Artikels machen oft in Medien große Schlagzeilen, dabei verursachen sie allerdings den geringsten Schaden am deutschen Sozialsystem. Das liegt auch daran, dass es hier um kleinere Summen geht. Ein einzelner Bürgergeld-Empfänger kann höchstens einen Schaden von mehreren Tausend Euro im Jahr verursachen, während Cum-Ex-Banker ganz andere Möglichkeiten haben. Trotzdem bleibt ein großer Batzen an Geld übrig, das auch hier verloren geht...
Na, alles ordnungsgemäß versteuert und angemeldet?
wer wirft den ersten Stein