Ja, Mord ist immer scheiße.
Es geht bei der Widerrede nicht darum einen Mord zu rechtfertigen. Es geht darum, das dieser Mensch mit seinem Handeln alles daran gesetzt hat, dass die Demokratie verschwindet. Und ehrlich gesagt bin ich der festen Überzeugung, das er sich einen Dreck um die Opfer seiner Politik Gedanken gemacht hat - im Gegenteil, es ist eindeutig Ziel seiner Politik gewesen, das Menschen, wie auch immer, auf der Strecke bleiben.
Was mich ankotzt ist, das jetzt so getan wird, als ob der Mord den demokratischen Diskurs vernichten würde: das ist falsch. Einer der Täter ist an seiner eigenen Politik verreckt. Und da hält sich mein Mitleid exakt bei Null.
Und seine Genossen? Ihnen ist es wieder einmal wichtiger daraus Kapital zu schlagen. Die Linken, die Demokraten etc.pp. sind Schuld.
Nein, sind sie nicht!
Aber es ist typisch. Da wird vernichtet, unterdrückt und zerstört - bleibt einer der Täter auf der Strecke, ist der Aufschrei groß. Und das Schlimmste ist, dass die, die als nächsten dran sind, am lautesten mit heulen.
Christ... was für ein Schwachsinn. Sein Frauenbild hat mehr Taliban als Jesus gesehen, seine Barmherzigkeit die Niedlichkeit eines Wolfes und Nächstenliebe eine Grenze kurz hinter dem eigenem Ego.
Mein Mitleid ist bei den ermordeten Demokraten, den Flüchtlingen, Illegalen, Abgeschobenen, unterdrückten Frauen, Schwangeren, die nicht weiterwissen, Schwarzen, Juden, Homosexuellen, nicht Angepassten und allen nicht weißen, christlichen Männern mit Gewalt und Unterdrückungsfantasien.
Zuviele, um für die Täter auch noch Mitleid zusammen zu kratzen.