Der Journalist Ryan Grim von Drop Site News berichtete, dass sowohl das Weiße Haus als auch das Pentagon rasch darüber informiert wurden, dass die Explosion im südlichen Gazastreifen, bei der zwei israelische Soldaten ums Leben kamen, durch einen Bulldozer einer israelischen Siedlerfirma verursacht wurde, der über nicht explodierte Munition fuhr, und nicht durch einen Tunnelangriff der Hamas, wie der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu behauptete.
Grim berichtete, dass die US-Regierung Israel umgehend mitgeteilt habe, dass ihr die wahre Ursache bekannt sei, nachdem Netanjahu öffentlich Hamas-Kämpfer beschuldigt und Luftangriffe angeordnet hatte, während er Hilfslieferungen nach Gaza blockierte.
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Im Internet kursierende Aufnahmen zeigen offenbar israelische Bagger, die die Überreste beschädigter Gebäude in Rafah zerstören, was die Behauptung untermauert, die Explosion sei ein Unfall gewesen.
Analysten zufolge spiegelt der Vorfall das wachsende Misstrauen zwischen Washington und Tel Aviv wider, da US-Beamte zunehmend ihre Frustration über die Darstellungen der israelischen Regierung während der Gaza-Aggression zum Ausdruck bringen.
Der Vorfall verdeutlicht zudem die Risiken des Einsatzes schwerer Maschinen in Gebieten, die nach Monaten intensiver Bombardierung mit nicht explodierter Munition übersät sind.
Trotz dieser Berichte erklärte eine hochrangige israelische Militärquelle gegenüber Sky News, die israelischen Streitkräfte würden diese Version der Ereignisse „völlig abstreiten“. Sie wies die Bulldozer-Behauptung als „Unsinn“ zurück und behauptete, die Soldaten seien bei einem Angriff der Hamas getötet worden.
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