Dieses Argument ging hier im Forum doch bereits mehrmals durch den Fluxuskompensator: Selbst wenn ich mit einem E-Auto 15 kWh/100 km reinen Kohlestrom verfahre, und ein Verbrenner für die gleiche Strecke um die 50 kWh fossile Energie in CO2 umwandelt, dann kommen beim Verbrenner nochmal gut 10 kWh Energie für die Vorkette obendrauf. Den elektrischen Anteil dieses Energieaufwandes in der Raffinerie hätte ich auch direkt in die Batterie eines E-Autos laden können und wäre damit auch schon wieder 50-70 km weit gekommen.
Wie man es dreht und wendet, der vergleichsweise schlechte Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren führt dazu, daß man unterm Strich, his auf ein paar Sonderfälle, mit einem E-Fahrzeug weniger CO2 ausstößt als mit einem vergleichbaren Verbrennerfahrzeug. Dazu kommt noch die ökologische Belastung durch die Rohölförderung, Verarbeitung, Transport.
Besser geht natürlich immer, denn Du hast insofern recht, daß die Ökobilanz eines E-Autos stark von der Energiequelle der Fahrstrom-Erzeugung abhängt. Nur wird ein vergleichbarer Benziner oder Diesel in fast allen Fällen noch schlechter abschneiden.