Danke für Dein Feedback 🙂
Ja, das Vert Cali ist eine sehr schöne Farbe - übrigens in zwei Nuancen vorhanden, wie ich im Verlauf der Geschichte lernen soll.
Als ich den CX kaufe, hat er ca. 169 km auf dem Tacho, ist also nicht sehr viel gelaufen.
Über den Motor kann ich eigentlich überwiegend Gutes sagen. Er ist akustisch nicht berauschend, klingt aber im Innenraum recht leise. Die Leistung ist trotz Fahrzeuggröße und Gewicht völlig ausreichend. Die 106 PS verhelfen dem Break in Kombination mit dem gut abgestuften Fünfganggetriebe zu ausreichend Beschleunigung und lassen ihn mit 165 km/h Vmax zügig unterwegs sein. Selbst voll beladen reicht das Drehmoment überraschenderweise aus, um auch Steigungen problemlos zu meistern. Vor allem ist dieser OHC-Motor im Vergleich zu den großen Grauguss-Maschinen deutlich sparsamer. Zehn Liter sind in der Regel das höchste der Gefühle, meist liegt der Spritkonsum deutlich darunter.
Die Kehrseite der Medaille ist der in den ersten Jahren immer wieder zum Verstopfen neigende Vergaser, wodurch nur noch Volllast oder gar nichts funktioniert. 2001 zerlege ich den Vergaser erstmals komplett, setze neue Düsen ein und entlarve erst viel später die Korkdichtung des Ansaugstutzens als Ursache. Sie verliert immer wieder kleine Partikel und setzt die Düsen zu. Seit Ersatz der Dichtung ist das Thema mit dem ruckelnden Motor Geschichte.
Die Motor-Thematik ist eine gute Überleitung: Im Frühjahr 2002 verabschiedet sich die durch des Heißlaufen während der ersten Langstrecke offenbar vorgeschädigte Zylinderkopfdichtung. Mit LT28 und Trailer bringe ich den CX in die Werkstatt und mache mich an die Reparatur des Motors.
Dort wird das gute Stück aufgebockt, der Motor von unten abgestützt, und das Zerlegen kann beginnen.
Mittlerweile habe ich den CX mit den passenden Kunststoff-Radkappen versehen.
Wie man sieht, befindet ich der CX auf dem Hof der Werkstartt Meyer in Büchenbronn bei Pforzheim in stilechter Gesellschaft. Vergessen wir nicht: Es ist 2002.
Diesen SM Fahre ich in dieser Zeit für ca. ein Jahr parallel als Dauerleihgabe.
Aber zurück zum Thema: Der Kopf ist ab...
..., die Auglagefläche wird sorgfältig gereinigt.
Der Kopf wird zerlegt...
...und wegen Durchbiegung geplant, obwohl das gemäß Hersteller nicht zulässig ist.
Die Ventile werden eingeschliffen,...
..., und selbstverständlich werden auch Wasserpumpe und Zahnriemen erneuert (zu der Zeit ist beides problemlos bei F. W. Meisen zu beziehen - R.I.P.).
Hier übrigens eins der wenigen Fotos vom Innenraum in dieser Phase. Wie erkennbar ist, habe ich vorn übergangsweise BX-Sitze eingebaut, da die originalen CX-Sitze abgezogen und überarbeitet werden sollen. Später entsorge ich letztere, da deren Bezugsstoffe doch zu schlecht und nicht rettbar sind.
Das Gute an der Aktion ist neben dem überfälligen Wechsel des Zahnriemens das Entdecken eines falschen Zahnriemenrades: An der Nockenwelle finde ich ein Rad mit runden Zähnen, das vom CX22 stammen dürfte. Dass das Ganze gut gegangen ist, grenzt an ein Wunder. In Summe müssen ein oder mehrere sehr unbedarfte Leute Hand an die Technik des CX gelegt haben. Ein passendes Zahnrad kann von den Brüdern Büsing beschafft werden.
Nach der Instandsetzung läuft der Motor kräftiger denn je. Eine geringfügig höhere Verdichtung dürfte die Ursache für die höhere Potenz des Zweiliters sein.
Insofern, lieber @5imon., ist mein Erfahrungsbericht über den Motor nicht zu 100% authentisch 😉