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Inhalte mit guter Reputation für 21.01.2026 in Beiträge

  1. 15cv
    8 Punkte
    Die China Windradstory hat er ja schon öfter erzählt: https://factcheck.afp.com/doc.afp.com.92KY8G3 https://meidasnews.com/news/community-note-blows-away-trumps-wind-turbine-claims Wenn man sich aber den ganzen Inhalt seiner Rede angetan hat, kann man eventuell verstehen warum niemand direkt interveniert hat. Denn, wo soll man als erstes ansetzen ob der Menge an Scheisse die Trump geredet hat? : Stefan A. K. Weichelt, fb 𝐒𝐀𝐆 𝐉𝐀 – 𝐎𝐃𝐄𝐑 𝐖𝐈𝐑 𝐌𝐄𝐑𝐊𝐄𝐍 𝐔𝐍𝐒 𝐃𝐀𝐒 Heute live gesagt, am 21. Januar 2026, in Davos. Man muss sich diesen Tag wirklich einmal als Ganzes vor Augen führen – nicht als Schlagzeile, nicht als Empörungsfragment, sondern als fortlaufende Geschichte. Heute, am 21. Januar 2026, betritt Donald Trump in Davos die Bühne des Weltwirtschaftsforums. Ein roter Teppich im Schnee, Hubschrauber, Sicherheitszonen, bewaffnete Einheiten, ausgesperrte Journalistinnen und Journalisten. Schon die Inszenierung signalisiert: Hier spricht jemand, der sich nicht als Teil eines Systems versteht, sondern als dessen Zentrum. Die Rede beginnt scheinbar harmlos. Wirtschaft. Zahlen. Superlative. Alles sei besser, alles sei grösser, alles sei erfolgreicher als je zuvor. Inflation runter, Börsen hoch, Kriminalität angeblich historisch niedrig. Zahlen werden aufgezählt, nicht belegt, nicht eingeordnet. Es ist die bekannte Ouvertüre: Erst Selbstvergewisserung, dann Weltdeutung. Doch sehr schnell kippt der Ton. Europa sei auf dem falschen Weg. Der „Green New Scam“ eine historische Lüge. Windräder etwas für dumme Länder, sie verschandelten die Landschaft und töteten Vögel. Erneuerbare Energien seien ein Fehler. Deutschland sei ein Beweis. Und das ist der Moment, in dem man kurz innehalten muss. Denn während Trump Europa auf dem „falschen Weg“ schildert, ist die Realität in den USA – selbst in konservativen Staaten wie Texas – etwas völlig anderes: Dort stehen tausende Windräder, weit mehr als in vielen europäischen Ländern, und liefern gigawattstarke erneuerbare Energie. Texas ist heute einer der größten Windenergie-Produzenten der Welt, eine Region, in der erneuerbare Energien nicht nur Zukunft sind, sondern schon heute Realität, Arbeitsplätze schaffen, Netze stabilisieren und CO₂-Emissionen senken. Und das gilt längst nicht nur für Texas, sondern für mehrere US-Bundesstaaten, die massiv in Solar- und Windkraft investiert haben – ganz ohne „Vogeltötungs-Argument“. Das ist kein grüner Mythos. Das ist Technologie, Wirtschaft und Zukunft, die funktionieren. Und sie steht im krassen Widerspruch zu dem, was hier in Davos behauptet wird. Trump weitet seine Kritik aus: Nicht nur Europa, sagt er, sondern die ganze „Green-New-Scam-Politik“ sei falsch. Energie müsse Geld einbringen, nicht welches verlieren. Deutschland wird erwähnt. Der neue Kanzler gelobt, die Vorgänger indirekt verhöhnt. Stromproduktion im Keller, Preise angeblich katastrophal. Alles wird vereinfacht, alles auf eine Linie gezogen: Wer nicht folgt, ist selbst schuld. Dann geht es um Zölle. Zölle seien nationale Sicherheit. Zölle seien Schutz. Zölle seien das Instrument, mit dem man Länder „in drei Minuten“ zu Deals zwinge. Frankreich wird öffentlich vorgeführt. Macron verspottet, erst wegen einer Sonnenbrille, dann wegen Arzneimittelpreisen. Die Drohung ist offen: 25 Prozent Zölle auf alles, 100 Prozent auf Wein und Champagner, wenn Frankreich nicht spurt. Gelächter bleibt aus. Niemand lacht. Die Drohung steht im Raum. Die Schweiz kommt dran. Ohne die USA wäre sie wirtschaftlich ruiniert gewesen. 41 Milliarden Defizit, hohe Zölle, „die Hölle los“. Ein wunderschöner Ort – aber bitte nicht vergessen, wer hier die Macht hat. Dann weitet sich das Feld. Somalia sei nicht einmal ein Staat, die Menschen dort dumm und kriminell. Venezuela werde „geholfen“, mit Militärschlägen, die als Ordnungsmassnahme verkauft werden. Israel solle aufhören, sich mit Raketenabwehr zu brüsten – das sei amerikanische Technologie. Und immer wieder diese Selbstvergewisserung: Niemand war grösser. Niemand war mächtiger. Niemand war erfolgreicher. Gegen 15 Uhr kommt der Moment, der alles andere überlagert. Grönland. Zunächst fast beiläufig. Dann immer direkter. Grönland sei strategisch entscheidend. Grönland sei ungeschützt. Grönland sei im Grunde eine Einladung an China und Russland. Und dann fällt dieser Satz, der alles verändert: Grönland müsse den USA gehören. Nicht verwaltet. Nicht gemeinsam geschützt. Nicht gepachtet. Gehören. Denn, so Trump wörtlich, man könne Grönland nicht „auf Miete“ verteidigen. Eigentum sei notwendig, um Sicherheit zu garantieren. Alles andere reiche nicht. Und dann dieser Satz, ausgesprochen vor laufenden Kameras: Ihr könnt Ja sagen oder Nein. Und wir werden es uns merken. Er fügt hinzu, er wolle keine Gewalt anwenden. Im gleichen Atemzug sagt er, Gewalt wäre natürlich möglich – dann sei man „nicht mehr aufzuhalten“. Aber keine Sorge. Er wolle das ja nicht. Das ist kein Versprecher. Das ist kein rhetorischer Ausrutscher. Das ist eine Machtlogik, offen formuliert. Schutz gegen Besitz. Sicherheit gegen Souveränität. Er behauptet, Grönland habe den USA gehört und man habe es nach dem Zweiten Weltkrieg „dummerweise“ Dänemark zurückgegeben. Historisch falsch, aber wirkungsvoll gesprochen. Geschichte wird nicht erklärt, sie wird benutzt. Und während das Publikum noch sortiert, geht es weiter. Die Nato sei unfair. Die USA hätten alles gegeben, nichts zurückbekommen. Man habe Europa und die Ukraine mit Hunderten Milliarden unterstützt, obwohl ein Ozean dazwischen liege. Alles, was er wolle, sei Grönland. Ein kleines Stück Eis, um die Welt zu beschützen. Kurz darauf: Wenn es zu einem Krieg komme, werde er auf Grönland stattfinden. Deshalb brauche man dort einen gigantischen „Golden Dome“, ein Raketenabwehrsystem, grösser als alles zuvor. Und dann, fast nebenbei: Die Leute in Island liebten ihn. Sie nannten ihn „Daddy“. Es wirkt surreal. Aber es ist real. Gesagt heute. Live. In Davos. Später, in den Fragen, wird es nicht ruhiger. Zur Beziehung USA–China sagt Trump, er habe immer ein gutes Verhältnis zu Xi Jinping gehabt. Was Xi tue, sei „grossartig“. Bei der Pandemie habe es Differenzen gegeben. Er habe das Virus „China-Virus“ genannt. Xi habe ihn gebeten, einen anderen Namen zu verwenden. Und er habe es getan. Diplomatie, so Trump. Larry Fink nennt ihn scherzhaft einen wahren Diplomaten. Niemand lacht. Trump sagt: Marco Rubio habe ihm Diplomatie beigebracht. Lob für den Aussenminister. Wieder kein Lachen. Zur Wirtschaft sagt er: Wachstum sei der Schlüssel. Zölle seien Wachstum. Sparen in der Verwaltung ebenfalls. Rezession? Ein bisschen Glück brauche es auch. Zum Abschluss dann wieder der Pathos: Die USA seien zurück. Bigger. Stronger. Better than ever. Und genau hier muss man kurz innehalten. Denn was heute in Davos gesagt wurde, ist mehr als eine schrille Rede. Es ist ein Weltbild, das offen formuliert wird. Ein Weltbild, in dem Schutz wieder zur Währung wird, Eigentum zur Bedingung, Macht zur Legitimation. Mit exakt dieser Logik könnte man morgen sagen: Die USA gehören den Amerikanern nicht. Dieses Land gehört den indigenen Völkern. Denen, die enteignet, vertrieben, getötet wurden. Denen, deren Kinder man bis weit ins 20. Jahrhundert hinein umerziehen wollte. Denen man Verträge gab – und sie brach, sobald sie im Weg standen. Wenn Eigentum aus Macht entsteht, dann gilt das überall. Oder nirgendwo. Aber genau das ist der Punkt: Diese Logik gilt immer nur in eine Richtung. Von stark nach schwach. Von oben nach unten. Vom Militärischen zum Zivilen. Ich will hier wirklich keinen Newsticker schreiben. Ich will nicht jedes weitere Zitat sezieren. Aber man muss langsam ehrlich sein: Was gerade weltweit passiert, ist kaum noch auszuhalten. Territorien werden wieder verhandelbar. Krieg und Frieden werden zu Deals. Wahrheit wird zur Verhandlungsmasse. Macht ersetzt offen das Recht. Wenn dem kein Einhalt geboten wird – politisch, gesellschaftlich, gedanklich – dann steuern wir nicht auf schwierige Zeiten zu, sondern auf ein Weltbild, das wir eigentlich längst überwunden glaubten. Die Frage ist nicht, ob man Trump mag oder nicht. Die Frage ist, ob wir akzeptieren wollen, dass Sicherheit wieder Eigentum kostet. Denn Geschichte zeigt ziemlich eindeutig: Wo dieses Denken einmal akzeptiert wird, hört es nicht bei einer Insel auf. Sag Ja – oder wir merken uns das.
  2. -martin-
    8 Punkte
    Trump erzählt gerade in Davos, dass die Chinesen keine Windkraft nutzen würden. Er hätte dort noch nie ein Windrad gesehen. Warum brüllen ihm diese ganze Wirtschaftsexperten nicht entgegen, wie es wirklich ist? https://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie_in_China Ein bisschen mehr Eier wären schon gut.
  3. JörgTe
    Ich verstehe nicht, wie man sich darüber streiten kann. Für mich haut es seit vielen Jahren hin, aber manchmal muss ich mich schon durchwurschteln, mangels eigener Lademöglichkeit. Die ersten 5 Jahre lang musste ich 10 Minuten zum Lader gehen. Habe ich aber selten gemusst, weil Kino, Restaurant etc. wurden nach Lademöglichkeit ausgewählt. Anderen ist das zu umständlich, oder sie haben die Zeit nicht übrig. Oder sie gehen nie ins Kino. Oder in ihrem Ort gibt's keine Lader (nun ja, heute wohl nicht mehr realistisch). Aber streiten – darüber? Hört euch die Rede von Trump in Davos an und denkt dann nochmal über den Ton in diesem Thread nach. 🙂 Edit: Scheiße, ich war gar nicht auf der letzten Seite. Ist viel besser geworden, ganz ohne mein Zutun. 😄
  4. -martin-
    4 Punkte
    Ja, ich habe mir die Rede und das anschließende "Interview" ganz angehört und mir ist es jetzt nachhaltig schlecht. Ich habe keinerlei Idee, wie man diesen Wahnsinn stoppen könnte. Die Midterm-Wahlen im November könnten eine Chance sein, aber die werden ja jetzt auch schon massiv manipuliert. Wir stecken richtig tief in der Shice 😞
  5. -martin-
    Ganz einfach: nichts. Man kann sich nur darüber streiten, ob diese Ladesäule steuerfinanziert oder von den Betreibern bezahlt werden sollten. Das Argument (ist nicht von Dir), dass 50 Millionen PKW gar nicht laden könnten, ist blödsinnig. Der Ausbau der Ladesäulen muss und wird ungefähr der Entwicklung der BEV-Verkäufe entsprechen. Wir brauchen heute keine Ladesäulen für 50 Millionen PKW, aber ein paar mehr als aktuell dürften es schon sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ionity, EnBW oder andere nichts mehr verdienen würden, wenn sie an den geförderten Ladesäulen angemessene Preise verlangen würden (unter 50 Cent bei Schnellladern). Da ist viel Gier und wenig Risikobereitschaft im Spiel. Entscheidend sind bei der ganzen Entwicklung allerdings nicht die privaten PKW- oder gar die Gebrauchtwagenkäufer, sondern vor allem die Fuhrparkbetreiber, die Autos in großen Mengen einkaufen. Bei denen setzt sich so langsam die Erkenntnis durch, dass BEV bei der TCO überlegen sind. Mittelfristig wirkt sich das dann auf den Gebrauchtwagenmarkt aus. Ein typisch ideologischer Artikel in der FR. In der Überschrift steht "Wo kommt unser Strom her?" und im Artikel nimmt man dann Bezug auf den Primärenergieverbrauch. Unseriös wie Sau!
  6. -martin-
    Ich denke nicht, dass das Faulheit ist, angesichts der großen Menge seiner Postings. Ich vermute da eher was Ideologisches. Man sagt, dass man es nicht wisse, vermutet dann etwas und baut alle folgenden "Argumente" auf diese unumstößlichen "Fakten" auf. Erinnert mich etwas an Reichelts NIUS. Eine Leseschwäche könnte es allerdings auch sein, das würde Vieles entschuldigen.
  7. Hartmut51
    Aber auf Strecke kann man doch jederzeit Schnelladen! Nein man muss nicht mit vollem Akku starten, die BEVs leiten einen doch zur nächsten Säule und mit der ADAC Karte, o.ä., ist man doch save. Unsere Gesellschaft krankt an Leuten, die den Laden nicht voranbringen, sondern alles abwürgen wollen. Raus aus der Komfortzone……wir schaffen das!
  8. silvester31
    Und wo bekommt man so kurzfristig zwei minderjährige Kinder her ?
  9. Auto nom
    https://www.e-ladestation.aldi-sued.de/how-to Bist Du zu faul um mit halbwegs seriösen Informationen zu argumentieren?
  10. Hartmut51
    Bei unserem LIDL, EDEKA und REWE wird mit 50kW geladen! Und ja, man kauft wo man laden kann. Bei Penny stehen 4x 100kW zur Verfügung Wenn man es nicht weiß, warum schreibt man so einen Stuss, Facebook Niveau?
  11. Nitsrekds
    2 Punkte
    Ui... dünnes Eis...😉
  12. magoo
    Falsche Reihenfolge. Du hättest deine Ladesäule vorher in Stellung bringen müssen. Das versucht Nitsrekds doch die ganze Zeit zu erklären ... 😉
  13. ZeusV6
    Melde mal meine Tochter und mich als Tagesgäste für Samstag an. Mit 2mal Xantia. Bis dahin. Grüße aus Thüringen
  14. RalphB
    Das böse Konto. Ich wünsche ihm gute Besserung. 🙂
  15. Frank M
    2 Punkte
    Die Carney-Rede in Davos dreht sich um eine Metapher von Václav Havel: Es scheint, als würden wir jeden Tag daran erinnert, dass wir in einer Ära der Rivalität zwischen Großmächten leben — dass die regelbasierte Ordnung schwindet, dass die Starken tun können, was sie wollen, und die Schwachen erleiden müssen, was sie erleiden müssen. Und dieses Diktum des Thukydides wird als unvermeidlich dargestellt, als natürliche Logik der internationalen Beziehungen, die sich erneut durchsetzt. Angesichts dieser Logik besteht eine starke Tendenz, dass Länder sich anpassen, mitmachen, entgegenkommen, Schwierigkeiten vermeiden und hoffen, dass Gehorsam Sicherheit erkauft. Nun, das wird er nicht. Also, welche Optionen haben wir? 1978 schrieb der tschechische Dissident Václav Havel, später Präsident, einen Essay mit dem Titel „Die Macht der Machtlosen“. Darin stellte er eine einfache Frage: Wie konnte sich das kommunistische System selbst aufrechterhalten? Und seine Antwort begann mit einem Gemüsehändler. Jeden Morgen stellt der Ladenbesitzer ein Schild in sein Schaufenster: „Arbeiter aller Länder, vereinigt euch.“ Er glaubt nicht daran. Niemand tut das. Aber er stellt das Schild dennoch auf, um Ärger zu vermeiden, um Konformität zu signalisieren, um mitzuschwimmen. Und weil jeder Ladenbesitzer in jeder Straße dasselbe tut, bleibt das System bestehen — nicht allein durch Gewalt, sondern durch die Teilnahme gewöhnlicher Menschen an Ritualen, von denen sie insgeheim wissen, dass sie falsch sind. Havel nannte dies „Leben in der Lüge“. Die Macht des Systems entspringt nicht seiner Wahrheit, sondern der Bereitschaft aller, so zu handeln, als wäre es wahr. Und seine Fragilität entspringt derselben Quelle. Sobald auch nur eine Person aufhört mitzuspielen, sobald der Gemüsehändler sein Schild entfernt, beginnt die Illusion zu bröckeln. Freunde, es ist Zeit, dass Unternehmen und Länder ihre Schilder abnehmen. Über Jahrzehnte hinweg prosperierten Länder wie Kanada unter dem, was wir die regelbasierte internationale Ordnung nannten. Wir traten ihren Institutionen bei, priesen ihre Prinzipien und profitierten von ihrer Vorhersehbarkeit. Und deshalb konnten wir unter ihrem Schutz eine wertebasierte Außenpolitik verfolgen. Wir wussten, dass die Geschichte der regelbasierten internationalen Ordnung teilweise falsch war — dass sich die Stärksten bei Bedarf ausnahmen, dass Handelsregeln asymmetrisch durchgesetzt wurden und dass das Völkerrecht mit unterschiedlicher Strenge angewendet wurde, je nach Identität des Angeklagten oder des Opfers. Diese Fiktion war nützlich, und insbesondere die amerikanische Hegemonie half, öffentliche Güter bereitzustellen: offene Seewege, ein stabiles Finanzsystem, kollektive Sicherheit und Rahmenwerke zur Streitbeilegung. Also stellten wir das Schild ins Fenster. Wir nahmen an den Ritualen teil und vermieden es weitgehend, die Lücken zwischen Rhetorik und Realität zu benennen. Dieses Arrangement funktioniert nicht mehr. Lassen Sie mich deutlich sein: Wir befinden uns mitten in einem Bruch, nicht in einem Übergang. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben eine Reihe von Krisen in den Bereichen Finanzen, Gesundheit, Energie und Geopolitik die Risiken extremer globaler Integration offengelegt. In jüngerer Zeit jedoch haben Großmächte begonnen, wirtschaftliche Integration als Waffe zu nutzen: Zölle als Druckmittel, Finanzinfrastruktur als Zwangsinstrument, Lieferketten als ausnutzbare Verwundbarkeiten. Man kann nicht in der Lüge gegenseitigen Nutzens durch Integration leben, wenn Integration zur Quelle der eigenen Unterordnung wird. Die multilateralen Institutionen, auf die sich Mittelmächte verlassen haben — die WTO, die UN, die COP, die gesamte Architektur kollektiver Problemlösung — stehen unter Druck. Infolgedessen ziehen viele Länder den gleichen Schluss: Sie müssen größere strategische Autonomie entwickeln — bei Energie, Nahrungsmitteln, kritischen Mineralien, Finanzen und Lieferketten. Und dieser Impuls ist verständlich. Ein Land, das sich nicht selbst ernähren, nicht selbst mit Energie versorgen oder nicht selbst verteidigen kann, hat nur wenige Optionen. Wenn die Regeln dich nicht mehr schützen, musst du dich selbst schützen. Doch lassen Sie uns klar sehen, wohin das führt. Eine Welt der Festungen wird ärmer, fragiler und weniger nachhaltig sein. Und es gibt eine weitere Wahrheit: Wenn Großmächte selbst den Anschein von Regeln und Werten zugunsten der ungehemmten Verfolgung ihrer Macht und Interessen aufgeben, werden die Gewinne des Transaktionalismus immer schwerer zu reproduzieren sein. Hegemonen können ihre Beziehungen nicht dauerhaft monetarisieren. Verbündete werden diversifizieren, um sich gegen Unsicherheit abzusichern. Sie werden Versicherungen abschließen, Optionen erweitern, um Souveränität wiederaufzubauen — eine Souveränität, die einst auf Regeln beruhte, künftig jedoch zunehmend auf der Fähigkeit, Druck standzuhalten. Dieser Raum weiß: Das ist klassisches Risikomanagement. Risikomanagement hat seinen Preis, doch die Kosten strategischer Autonomie und Souveränität können geteilt werden. Gemeinsame Investitionen in Resilienz sind günstiger, als wenn jeder seine eigene Festung baut. Gemeinsame Standards reduzieren Fragmentierung. Komplementaritäten sind ein Positivsummenspiel. Die Frage für Mittelmächte wie Kanada ist nicht, ob wir uns an die neue Realität anpassen — das müssen wir. Die Frage ist, ob wir uns anpassen, indem wir einfach höhere Mauern bauen, oder ob wir etwas Ambitionierteres tun können. Kanada gehörte zu den ersten, die den Weckruf hörten, was uns zu einer grundlegenden Neuausrichtung unserer strategischen Haltung veranlasste. Die Kanadier wissen, dass unsere alten, bequemen Annahmen — dass unsere Geografie und unsere Bündnisse automatisch Wohlstand und Sicherheit garantieren — nicht mehr gelten. Unser neuer Ansatz basiert auf dem, was Alexander Stubb, der Präsident Finnlands, als wertebasierten Realismus bezeichnet hat. Oder anders gesagt: Wir wollen prinzipientreu und pragmatisch zugleich sein. Prinzipientreu in unserem Bekenntnis zu grundlegenden Werten, zu Souveränität, territorialer Integrität, zum Verbot der Gewaltanwendung außer im Einklang mit der UN-Charta und zur Achtung der Menschenrechte. Und pragmatisch in der Anerkennung, dass Fortschritt oft schrittweise erfolgt, dass Interessen auseinandergehen und dass nicht jeder Partner alle unsere Werte teilt. Wir engagieren uns also breit und strategisch, mit offenen Augen. Wir nehmen die Welt, wie sie ist, aktiv an — wir warten nicht auf eine Welt, wie wir sie uns wünschen. Wir kalibrieren unsere Beziehungen so, dass ihre Tiefe unsere Werte widerspiegelt, und priorisieren breites Engagement, um unseren Einfluss zu maximieren — angesichts der derzeitigen Fluidität der Welt, der damit verbundenen Risiken und der hohen Einsätze dessen, was als Nächstes kommt. Und wir verlassen uns nicht mehr nur auf die Stärke unserer Werte, sondern auch auf den Wert unserer Stärke. Wir bauen diese Stärke im eigenen Land auf. Seit dem Amtsantritt meiner Regierung haben wir Steuern auf Einkommen, Kapitalgewinne und Unternehmensinvestitionen gesenkt. Wir haben alle föderalen Barrieren für den innerkanadischen Handel beseitigt. Wir beschleunigen Investitionen in Höhe von einer Billion Dollar in Energie, KI, kritische Mineralien, neue Handelskorrridore und mehr. Wir verdoppeln unsere Verteidigungsausgaben bis zum Ende dieses Jahrzehnts — und tun dies so, dass unsere heimischen Industrien gestärkt werden. Und wir diversifizieren rasch international. Wir haben eine umfassende strategische Partnerschaft mit der EU vereinbart, einschließlich des Beitritts zu SAFE, den europäischen Verteidigungsbeschaffungsregelungen. In sechs Monaten haben wir zwölf weitere Handels- und Sicherheitsabkommen auf vier Kontinenten unterzeichnet. In den vergangenen Tagen haben wir neue strategische Partnerschaften mit China und Katar abgeschlossen. Wir verhandeln Freihandelsabkommen mit Indien, ASEAN, Thailand, den Philippinen und Mercosur. Wir tun noch etwas anderes: Um globale Probleme zu lösen, verfolgen wir eine variable Geometrie. Anders gesagt: unterschiedliche Koalitionen für unterschiedliche Themen, basierend auf gemeinsamen Werten und Interessen. So sind wir in der Ukraine-Frage Kernmitglied der Koalition der Willigen und einer der größten Pro-Kopf-Beitragszahler für Verteidigung und Sicherheit. In Fragen der arktischen Souveränität stehen wir fest an der Seite Grönlands und Dänemarks und unterstützen uneingeschränkt ihr einzigartiges Recht, über Grönlands Zukunft zu entscheiden. Unser Bekenntnis zu Artikel 5 der NATO ist unerschütterlich. Deshalb arbeiten wir mit unseren NATO-Verbündeten, einschließlich der Nordisch-Baltischen Acht, daran, die nördlichen und westlichen Flanken des Bündnisses weiter zu sichern — unter anderem durch Kanadas beispiellose Investitionen in Überhorizontradar, U-Boote, Flugzeuge und Truppen vor Ort — Stiefel auf dem Eis. Kanada lehnt Zölle im Zusammenhang mit Grönland entschieden ab und fordert fokussierte Gespräche, um unsere gemeinsamen Ziele von Sicherheit und Wohlstand in der Arktis zu erreichen. Im plurilateralen Handel setzen wir uns für den Aufbau einer Brücke zwischen der Transpazifischen Partnerschaft und der Europäischen Union ein, wodurch ein neuer Handelsblock von 1,5 Milliarden Menschen im Bereich kritischer Mineralien entstehen würde. Wir bilden Käuferkonsortien, verankert in der G7, damit sich die Welt von konzentrierten Lieferketten lösen kann. Und im Bereich KI arbeiten wir mit gleichgesinnten Demokratien zusammen, um sicherzustellen, dass wir letztlich nicht gezwungen werden, zwischen Hegemonen und Hyperscalern zu wählen. Dies ist kein naiver Multilateralismus, und es ist kein Vertrauen auf bestehende Institutionen. Es geht darum, Koalitionen aufzubauen, die themenbezogen funktionieren — mit Partnern, die genügend gemeinsamen Boden haben, um gemeinsam zu handeln. In manchen Fällen wird dies die überwältigende Mehrheit der Staaten sein. Dadurch entsteht ein dichtes Netz von Verbindungen in Handel, Investitionen und Kultur, auf das wir bei künftigen Herausforderungen und Chancen zurückgreifen können. Unsere Ansicht ist: Mittelmächte müssen gemeinsam handeln, denn wenn wir nicht am Tisch sitzen, stehen wir auf der Speisekarte. Ich würde auch sagen: Großmächte können es sich vorerst leisten, allein zu handeln. Sie verfügen über Marktgröße, militärische Kapazität und Hebelwirkung, um Bedingungen zu diktieren. Mittelmächte nicht. Doch wenn wir nur bilateral mit einem Hegemon verhandeln, verhandeln wir aus einer Position der Schwäche. Wir nehmen an, was angeboten wird. Wir konkurrieren miteinander darum, am gefügigsten zu sein. Das ist keine Souveränität. Das ist die Aufführung von Souveränität bei gleichzeitiger Akzeptanz von Unterordnung. In einer Welt der Rivalität zwischen Großmächten haben die Länder dazwischen eine Wahl: miteinander um Gunst konkurrieren — oder sich zusammenschließen, um einen dritten Weg mit Wirkung zu schaffen. Wir sollten nicht zulassen, dass der Aufstieg harter Macht uns blind macht für die Tatsache, dass die Macht von Legitimität, Integrität und Regeln stark bleibt, wenn wir uns entscheiden, sie gemeinsam einzusetzen. Damit komme ich zu Havel zurück. Was bedeutet es für Mittelmächte, in der Wahrheit zu leben? Erstens bedeutet es, die Realität zu benennen. Hören wir auf, die regelbasierte internationale Ordnung zu beschwören, als würde sie noch wie beworben funktionieren. Nennen wir sie beim Namen: ein System zunehmender Rivalität zwischen Großmächten, in dem die Mächtigsten ihre Interessen verfolgen, indem sie wirtschaftliche Integration als Zwangsmittel einsetzen. Es bedeutet, konsequent zu handeln und dieselben Maßstäbe auf Verbündete wie auf Rivalen anzuwenden. Wenn Mittelmächte wirtschaftliche Einschüchterung aus einer Richtung kritisieren, aus einer anderen jedoch schweigen, lassen wir das Schild im Fenster hängen. Es bedeutet, das aufzubauen, woran wir zu glauben vorgeben, statt auf die Rückkehr der alten Ordnung zu warten. Es bedeutet, Institutionen und Abkommen zu schaffen, die so funktionieren, wie sie beschrieben sind, und den Hebel zu reduzieren, der Zwang ermöglicht. Das bedeutet den Aufbau einer starken heimischen Wirtschaft. Das sollte die unmittelbare Priorität jeder Regierung sein. Und internationale Diversifizierung ist nicht nur wirtschaftliche Klugheit; sie ist die materielle Grundlage ehrlicher Außenpolitik. Denn Länder verdienen sich das Recht auf prinzipielle Positionen, indem sie ihre Verwundbarkeit gegenüber Vergeltung verringern. Also: Kanada. Kanada hat, was die Welt will. Wir sind eine Energiesupermacht. Wir verfügen über riesige Reserven kritischer Mineralien. Wir haben die am besten ausgebildete Bevölkerung der Welt. Unsere Pensionsfonds gehören zu den größten und anspruchsvollsten Investoren weltweit. Anders gesagt: Wir haben Kapital und Talent. Wir haben außerdem eine Regierung mit enormer fiskalischer Handlungsfähigkeit. Und wir haben Werte, zu denen viele andere aufschauen. Kanada ist eine pluralistische Gesellschaft, die funktioniert. Unser öffentlicher Raum ist laut, vielfältig und frei. Die Kanadier bleiben der Nachhaltigkeit verpflichtet. Wir sind ein stabiler und verlässlicher Partner in einer Welt, die alles andere als stabil ist — ein Partner, der Beziehungen langfristig aufbaut und pflegt. Und wir haben noch etwas: Wir erkennen, was geschieht, und haben den Willen, entsprechend zu handeln. Wir verstehen, dass dieser Bruch mehr erfordert als Anpassung. Er erfordert Ehrlichkeit über die Welt, wie sie ist. Wir nehmen ein Schild aus dem Fenster. Wir wissen, dass die alte Ordnung nicht zurückkehren wird. Wir sollten sie nicht betrauern. Nostalgie ist keine Strategie. Aber wir glauben, dass wir aus dem Bruch etwas Größeres, Besseres, Stärkeres und Gerechteres aufbauen können. Das ist die Aufgabe der Mittelmächte — der Länder, die in einer Welt der Festungen am meisten zu verlieren und durch echte Kooperation am meisten zu gewinnen haben. Die Mächtigen haben ihre Macht. Aber wir haben auch etwas: die Fähigkeit, aufzuhören so zu tun, die Realität zu benennen, unsere Stärke im eigenen Land aufzubauen und gemeinsam zu handeln. Das ist Kanadas Weg. Wir wählen ihn offen und selbstbewusst — und es ist ein Weg, der jedem Land offensteht, das bereit ist, ihn gemeinsam mit uns zu gehen. Vielen Dank. Mit KI übersetzt. Hier die Rede im Originalenglisch: https://globalnews.ca/news/11620877/carney-davos-wef-speech-transcript/
  16. Nitsrekds
    Ich wiederhol mich mal selber. So ist die Lage bei uns. Mit Komfortverzicht hat das zumindest hier wenig zu tun. Wahrscheinlich kommt irgendwie nicht richtig rüber, was ich meine, da die Bemerkungen/Antworten dazu z.T. völlig unpassend sind. Vielleicht wohnt ja auch niemand von Euch innerstädtisch oder in einer Vorstadt mit fast nur Mehrfamilienhäusern und wahrscheinlich schon gar nicht in NRW, wo sich ein Ballungsgebiet ans andere quetscht. Wir können dafür viel zu Fuß erledigen, aber wenn hier, wo ein Mehrfamilienhaus neben dem anderen steht u bei mir im Umkreis von mind. 5 km kaum ein Einfamilienhaus steht und pro 100 qm (Wohn)fläche z.T zwischen 5 u 30 Leute und mehr übereinander wohnen, nur 1/4 davon plötzlich e-mobil wäre..... wäre toll...aber Chaos. Und viele, die ich kenne, wären es gerne (und könnten es auch zahlen)... aber wie gesagt all in all 50 Stationen... weit verteilt.. und i.d.R besetzt. Wie man das innerstädtisch mit ner Schukosteckdose, die sich ja jeder mit nem Verlängerungskabel zugänglich machen kann, funktionieren soll, erschließt sich mir nicht. Und den anderen Hunderten in unserer langen Straße auch nicht. Nochmal: ich verzichte gerne auf Komfort fürs Klima u ginge nach dem "Tanken" auch länger zu Fuß zum Auto zurück, ich wüsste nur nicht, wohin. Und daran muss sich was ändern, komische, gefrustete Ratschläge helfen da nicht weiter sondern nur Ladestationen, gerne staatlich finanziert/unterstützt.
  17. 15cv
    taz.de/Demonstrationen-in-Leipzig/Wem gehört Connewitz
  18. Hartmut51
    Das ist genau der Punkt, weshalb sich unser Stammtisch hier im Forum, bis auf Thorsten, nicht mehr beteiligt! Schade eigentlich.
  19. LeoTurbo
    Vielen vielen Dank an euch alle. Ich habe mir jetzt auch das Werkstattmanual runtergeladen. Werde sicher bald Bilder von dem Ganzen zeigen. Danke, Leo
  20. Hartmut51
    Irgendwie drehen wir uns hier seit Jahren im Kreis. Sorry ich bin müde diese ignorante Diskussion weiter zu führen, denn wir müssen 50 Millionen Fahrzeuge ersetzen um den folgenden Generationen, von denen wir uns die Erde geborgt haben, noch ein wenig des wichtigsten billigen Rohstoffs übrig zu lassen. Eine Gesellschaft ohne Petrochemie? Das wird schwierig. Aber lassen wir das, die Bedenkenträger in unserer Gesellschaft, die jede Veränderung in der Komfortzone ablehnen, bremsen in sovielen Bereichen, warum nicht auch hier?
  21. Auto nom
  22. Frank M
    Achse ist nun auch da. Sogar ohne TauschTamTam. 270.- incl Versand aus Polen. https://www.antalex.pl/de/hinterachse/hinterachse-citroen-ax/
  23. -martin-
    2 Punkte
    Gut. Ich war allerdings noch nie wo anders 🙂 Heute würde beispielsweise ein Porsche Taycan Turbo für 250.000,- gefördert werden, aber Menschen mit weniger als 80.000,- Einkommen werden sich das kaum leisten können oder wollen. Daher gibt es in der Praxis jetzt auch keine Förderung für diese teuren Kisten. Die Ampel hatte dagegen direkt eine Begrenzung des Neuwagenpreises realisiert. Dass die Förderung jetzt bei geringerem Einkommen steigt, ist ein Fortschritt. Ich fürchte, dass der Erfolg der AfD weniger an der Einkommensstruktur liegt als an der grundsätzlich anderen Haltung Vieler zur freiheitlich demokratischen Grundordnung. Jetzt sind wir wieder nicht mehr so nah 🙂 Wer z.B. so etwas gut heißt, hat ganz andere Probleme als zu wenig Geld: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100560250/afd-frau-lena-kotre-fantasiert-bei-treffen-mit-rechtsextremen-ueber-dna-tests.html Dabei ist diese Lena Kotré alles andere als eine Hinterbänklerin. Die zieht heute an vorderster Stelle die Strippen der Partei. Heute ist übrigens der Jahrestag der Wannsee-Konferenz.
  24. -martin-
    2 Punkte
    Und die, die das Vertrauen in politische Institutionen verloren haben, wählen Parteien, die das genannte Prozedere weiter voran treiben. Man könnte verrückt werden!
  25. Citrö.ne
    Moin, am Höhenkorrektor muss und kann nichts eingestellt werden. Der Höhenkorrektor, bessergesagt der Ventilkolben (Mitte) ist mit dem Stabi verbunden, die Bewegung im HK ist minimal - hat aber eine große Auswirkung. Sobald die Fixpunkte geöffnet wurden und neu angezogen, sollte man die Höhe kontrollieren und gegebenenfalls einstellen. Auch wenn der HK aus und wieder eingebaut wird, sitzt dieser minimal anders. Ein bloßes aushängen der Stangen etc. langt sollte nichts verändern, aber mir ist nicht bewusst wie man das bewerkstelligt ohne Fixpunkte zu lösen
  26. Nitsrekds
    🫶😘💋❤️‍🔥 ganz genau! 😝
  27. AndreasRS
    Hallo, wir beide sind ebenfalls am Samstag als Tagesgast da. Grüße Andreas
  28. Celloman
    Hi Markus, hier eine dreiteilige Videoreihe von Markus Breiden über seinen Citroën GS von 1978, er hatte auch Probleme nach langer Standzeit mit der Hydraulik und einem undichten Höhenkorrektor. Musste ich direkt dran denken. Vielleicht lässt sich ja davon bei dir was ableiten. Wenn nicht, dann unterhält es dich hoffentlich
  29. -martin-
    Unseriös ist, wenn man in der Überschrift vom Stromerzeugung schreibt und dann die 4% PV-Energie im Zusammenhang mit der Primärenergie nennt. Die deutsche Stromerzeugung erfolgt zu 60% durch Erneuerbare und zu über 20% durch PV-Energie. Bei Vattenfall mag das anders sein, daher ist es auch sinnvoller, zu EWS oder anderen EE-Anbietern zu gehen. Bei EWS kostet die kWh zur Zeit 31,5 Cent und 13,90 EUR Grundgebühr. Vattenfall mit ihren fossilen Kraftwerken sind teurer.
  30. Jensg
    Der Kontakt ist oft für die Innenbeleuchtung, sagt dem ZV-Gerät, ob die Tür geöffnet wurde. Bei den Vordertüren wird damit auch noch ausgelesen, ob die Tür geschlossen ist. Ansonsten schließt es wieder auf. Auf und Zu erfolgt durch Umpolen der Anschlüsse für den Motor. Jens
  31. Aakim
    Das gilt ausschließlich für den ë-C3 mit der geringeren Reichweite.
  32. LCX25H
    Wer sich bei 40 oder gar 80 grad auf die MAL flezt, versinkt mit dieser eh in der dahingeschmolzenen Mittelkonsole. Meine MAL hatte ich wieder raus, als ich gesehen hab wo die sich abstützt. Klar, könnte man innen in der Konsole verstärken...
  33. XM_Boris
    Ich sehe das so wie Schwinge: der Absteller hat normalerweise keine elektrischen Probleme. Eher zerbröselt mal die Dichtfläche am Kolben (hier noch gut): Dann würde aber der Motor nicht richtig ausgehen. Eine MKL leuchtet deswegen eher nicht. Da ich gerade einen Epic-Kabelstrang neu basteln musste und das so vorher auch noch nie gesehen hatte, traue ich dem alles zu.
  34. Nitsrekds
    Plätze hm... ja und nein. In großen Städten parken die meisten an der Straße. Ich bin kein Sraßenbauer oder Techniker, aber ich könnte mir vorstellen, dass da alle paar Meter welche hingebaut werden könnten. Oder den Anfabg könnte man damit machen Anreize zu bieten, da wo schon welche sind, mehr hinzubauen. Ja, das stimmt schon, der "Verkäufer" muss die Infrastruktur bauen. (Dann dürfte es aber auch die Prämie nicht geben, im Sinne des Umweltschutzes ist beides eig. gleichwertig zu betrachten). Aber es ging ja jetzt ursprünglich darum, möglichst viele zu überzeugen, ein E-Auto zu kaufen. Geht eben in solchen Gebieten wie hier (und das ist bezogen auf die Gesamtbevölkerung in NRW o. sogar BRD ein großer Batzen u keine Ausnahme) ohne mehr Ladesäulen nicht. So können viele nicht von der Prämie profitieren, was wieder sozial ungerecht ist. Im Grunde ist es eine Huhn-Ei /Ei-Huhn Siuation. Erst die Autos, dann kommen schon die Ladestationen... ohne mehr Ladestationen aber nicht sehr viel mehr e-Autos. Uns persönlich betrifft das übrigens nur bedingt, aber es geht mir richtig auf den Zünder, wenn manche (nicht du) urteilen, ohne auch nur im Ansatz zu versuchen, sich in den anderen hineinzuversetzen.
  35. silvester31
    Da ist nichts falsch dran. In einer Wohnsituation, wie deiner wäre das wohl nicht nur wünschenswert, sondern dringend nötig. Dazu bräuchte es aber auch freie Grundstücke, auf denen Ladeplätze für (10-50 ?) Fahrzeuge entstehen könnten. Wo ich strikt dagegen bin, ist daß das der Staat machen soll. Bzw. finanzieren soll. Wer Reibach machen will, z.T. mit überhöhten Preisen, der soll auch erstmal investieren. War schon immer so. Tesla wollte schnell viele Autos verkaufen, also haben sie eine Infrastruktur aus dem Boden gestampft. Tankstellen wurden und werden auch ohne staatliche Hilfe errichtet.
  36. Auto nom
    1 Punkt
    https://www.theguardian.com/environment/2026/jan/20/era-of-global-water-bankruptcy-is-here-un-report-says
  37. bx-basis
    Das ist bei allen Lucas- und Bosch-Einspritzpumpen in Citroën- und PSA-Dieselmotoren so.
  38. accmzöbix
    sicherlich!, habe aktuell nur ein rt3-Display zur Hand: 9663 3215 80, hat auf der Seite eine Buchse, die neben einem 12 poligen Stecker auch 2 Lichtleitereingänge besitzt. Die Displays haben die Nummer 6563 .., beim C6 dann für rt3 6563.. Die 2 Punkre stehen für unterschiedliche Buchstaben o. Ziffern, je nachdem ob ein kleines Display, oder das große, wobei rt3, rt4 und rt5 unterschiedliche ZIffern haben. rt3: 6563 ZL. rt4: 6563 69, bekam später (replaced) "Q6" als endziffern wie beim rt5. wahrscheinlich kann man das Display vom rt5 auch im rt4 vewenden. RT§ hat wie gesagt einen optischen Eingang. Das rt4 nicht
  39. Hartmut51
    Diese z. T. böswilligen Argumente bringen wem etwas? Niemandem! Ich, ich, ich ist eine wenig soziale Herangehensweise. Unsere heute 10 jährigen Kids werden 2100 erleben, fragt sich nur wie. Zusammen gefasst: wie schafft es Tesla Ladeparks mit 20 Säulen >150 kW zu errichten und zu betreiben, ohne Förderung und ohne dass im nächsten Gewerbegebiet der Strom ausfällt? Wer braucht 11 kW als Ladestrom im Mehrfamilienhaus? Alles dieses Halbwissen, was diesen Faden so unerträglich macht. Beim Start ging es um Innovation und neue Wege, heute nur noch Gejammer. Ob unsere Gesellschaft jemals erneut in diese komfortable Situation kommen wird, zwanglos das Thema abzuräumen, wer weiß? Zu den Preisen, wer keine 300€ für das Leasing eines 50.000 € Autos aufbringen kann, belügt sich doch selber, wenn er argumentiert, die Karren müssen billiger werden.
  40. -martin-
    Wie lange dauert ein Einkauf beim Aldi/Lidl/REWE? Die dort normalerweise vorhandenen 50kW-Lader bringen in einer halben Stunde 25 kWh ins Auto. Damit kann man 120 - 150km weit fahren. Das ist der halbe Wochendurchschnitt eines normalen PKWs. Inzwischen bauen die Discounter auch 200kW-Lader auf ihre Parkplätze. Damit kann man in 30 Minuten fast jedes Auto voll bekommen. Ich bleibe dabei: wer laden will, der kann das auch. Wer nicht will, findet Gründe.
  41. Betty White
    Hier eins mit einem tollen Auto drumherum! 🙂 Is mir aber ein wenig zu teuer das Radio! 🙂 https://www.leboncoin.fr/ad/voitures/3124677363
  42. Thomas Hirtes
    1 Punkt
    Es geht bei der Puretech auch um die Additivierung im Öl nicht nur um die Viskosität.
  43. Ebby Zutt
    1 Punkt
    Tu es nicht, ein Trump reicht! Ganz sicher. Denn der gute Wutbürger geht doch klar davon aus, er sei nicht betroffen.
  44. bx-basis
    Ja, nach Abbau der Front geht die Einheit nach vorne raus.
  45. schmitz
    Dann ist es prinzipiell möglich den Motor mit Hilfe von einem Motorkran nach vorne raus zufahren? Das wäre gut. Die Hebebühne ist bei meinem Freund. Daheim in meiner Werkstatt wäre mir das aber lieber, da habe ich alle Zeit der Welt und kann all die ganzen Kleinigkeiten machen, die man so macht, wenn der Motor schon mal raus ist.
  46. Frank M
    1 Punkt
    Marc Raschke : Der US-Content-Creator @jolly_good_ginger (allein auf Instagram 1,5 Mio. Follower) bringt es auf den Punkt: Die Manipulation der kommenden Midterms hat längst begonnen. #Trump und sein Umfeld wissen sehr genau, was auf dem Spiel steht. Wenn die Demokraten gewinnen sollten, würden sie den Kongress kontrollieren und u.a. ein Amtsenthebungsverfahren von Trump vorbereiten. Dann wäre es vorbei mit „Project 2025“, MAGA & Co. Auch #Minister würden nach ihrer Amtszeit in den Knast wandern. Kriminelle ICE-Schläger sowieso. Wer diese Zwischenwahlen also gewinnt, besiegelt nichts weniger als das Schicksal der #USA - in die eine oder andere Richtung. So viel dürfte aber jetzt schon feststehen: Sollten die Trumpisten gewinnen, wird die #Demokratie der USA in den Folgemonaten dann vollständig abgewickelt werden. Nach dieser Logik geht es Trump & Co. nun früh darum, die #Spielregeln zu verschieben. Ein zentrales Instrument dabei ist Angst. ICE-Schlägertrupps, die bereits jetzt durch rechtlich hoch umstrittene und teils offen illegale Übergriffe auffallen, sorgen in vielen Städten für ein #Klima der Einschüchterung. Die Auswirkungen sind sichtbar: leere Shopping-Malls, verwaiste Innenstädte, Menschen, die öffentliche Orte meiden, weil sie fürchten müssen, ins Visier zu geraten. Diese Atmosphäre ist kein Kollateralschaden, sie ist Teil der Strategie. Am #Wahltag selbst, so das Szenario von @jolly_good_ginger, soll diese Angst gezielt eingesetzt werden. ICE-Präsenz direkt vor Wahllokalen, insbesondere in Regionen mit überwiegend demokratischer Wählerschaft. Nicht, um offiziell den Wahlgang zu verhindern, sondern um eine klare Botschaft zu senden: Wer hierherkommt, setzt sich einem Risiko aus. Gerade für Migrant:innen, People of Color und andere ohnehin marginalisierte Gruppen wirkt diese Drohkulisse stärker als jede formale Hürde. Die Kalkulation ist kalt und effektiv – wer #Angst hat, bleibt zu Hause. Und wer nicht wählt, taucht politisch nicht auf. Am Wahltag wird es dann sicherlich auch Festnahmen geben - und selbst wenn die dann später wieder freigelassen werden, konnten sie eben nicht wählen. Natürlich alles unter dem Vorwand, etwas gegen illegale #Migrant:innen zu tun. Wobei sich ja inzwischen zeigt: Den größten Zuwachs an #ICE-Festnahmen verzeichnet das Trump-Regime laut NY Times bei Menschen, die vorher keine Vorstrafen hatten. Nach außen wird das Ganze selbstverständlich anders verkauft werden. Als Sicherheitsmaßnahme, als #Ordnungspolitik, als notwendige Präsenz staatlicher Autorität. In Wirklichkeit handelt es sich um klassische Wählerabschreckung, nur diesmal nicht durch private Milizen oder „Wahlbeobachter“, sondern durch staatliche Behörden in #Uniform. Und dann bleibt noch die nächste, bereits absehbare Baustelle: die Briefwahlen. Wenn die persönliche Stimmabgabe durch #Einschüchterung ausgedünnt wird, rücken postalische Stimmen zwangsläufig ins Zentrum der Angriffe. Zweifel säen, Verzögerungen provozieren, Ergebnisse delegitimieren – die bekannten #Narrative liegen längst bereit. Wie genau hier manipuliert werden soll, ist noch offen. Dass es versucht werden wird, hingegen kaum. Die Midterms entscheiden sich also nicht erst beim Auszählen der Stimmen. Sie entscheiden sich auf den Straßen davor, in der Frage, wer sich noch traut, seine demokratischen #Rechte wahrzunehmen. Und während viele noch darüber diskutieren, ob diese Warnungen überzogen sind, laufen die Mechanismen bereits auf Hochtouren. Und jeder kriminelle Übergriff von ICE, über den in den Medien und per Socialmedia berichtet wird, ist ein weiterer Baustein dieser #Drohkulisse.
  47. ThorstenG
    Nicht legal, Nebler und TFL können nicht aus einer Lichtquelle kommen.
  48. M. Ferchaud
    Wunderschön! Glückwunsch zur erfolgreichen Wiederbelebung. Ich fühle Dich!
  49. uwe.v11
  50. RWBrf.
    von meiner Tochter vergangene Woche an der Uni Innsbruck gesehen …
Bestenliste gesetzt auf Berlin/GMT+02:00

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