Habe meine Glühkerzen am C6 HDI 170 heute auch gewechselt, nach rund 20 Jahren und 250.000 waren alle vier defekt (ebenfalls mit P1351 abgelegt). Ging absolut problemlos - ich hab die Kerzen nicht mal eingesprüht, sie gingen super raus und rein. Kenn da ganz andere "Arbeitsumfänge", grad bei deutschen Herstellern und FIAT Motoren... Ich würde jedoch vermeiden die Rücklaufleitungen an den Injektoren zu lösen, das Prinzip der Befestigung ist beim 4HT schon eher semi-gut aufgebaut und die grünen Nasen knicken eben doch viel zu leicht ab nach den Jahren und Temperaturzyklen... habe einfach am Rückhalteventil die Kupplung getrennt und nach oben gelegt, das reicht. Der Dieselfilter ist mit Halter auf Halter an den Rumpf geschraubt, ich habe beide Halter ausgebaut, an die vierte Schaube - unten rechts - kommt man bescheiden ran weil ein Wasserschlauch vom Wärmetauscher im Weg ist (mag nur beim handgeschaltetem 4HT im C6 so sein), dieser lässt sich aber weit genug beiseite biegen, dass man eine Nuss drauf bekommt. Das AGR Rohr habe ich nur am Ansaugstutzen gelöst - man kann es weit genug nach oben biegen und es beim Zusammenbau wieder zurückdrücken. Beim Blick in die Ansaugbrücke war ich positivst überrascht, der 4HT wird seinem Ruf gerecht, absolut NULL Öl-Ruß-Kohle, alles nur erwartungsgemäß Öl-nebelig. Das ist für ne Viertelmillion Kilometer und 20 Jahre was, wo kein so hochgelobter TDI mitreden kann. Selbst die Qualität der Plastikbrücke selbst ist so gutes Material, dass man sich über wegbrechende Stutzen bei Montage oder Demontage keine Sorgen machen muss, auch das kriegen deutsche Premiumhersteller nicht hin. Das ganze Triebwerk ist extrem hochwertig gebaut und wird seinem Ruf absolut gerecht, der wohl zweitbeste Diesel der Welt zu sein. Macht Freude daran zu arbeiten. Beim Zusammenbau habe ich, vermutlich beim beiseitelegen der beiden Magnetventile für die Turboladersteuerung, eine Vakuumleitung aus dem "Verteiler" gezogen, und hatte so bei der Probefahrt keine (Turbolader)Leistung. Das gab nicht mal Einträge im Fehlerspeicher... war glücklicherweise aber schnell zu finden, nachdem der Öleinfüllstutzen beiseite gelegt war.