Danke für die sehr wertvollen Tipps. Zu dem Tipp mit dem ‚Altmercedes‘ komme ich zum Schluss, weil er hier, am Anfang nichts verloren hat.
Ich hatte die meisten Antworten schon antizipiert, hatte sie in Betracht gezogen. Ich kenne mich eben besser mit LHM-Modellen aus, deswegen wollte ich erst die Temperatur im Forum fühlen.
Gestern habe ich die entsprechende Federkugel demontiert und dabei eine Feststellung gemacht, die für mich neu war: es kamen nur wenige Tropfen, vielleicht ein Esslöffel LDS heraus. Bei der rechten FK, alles normal, das normale Gesabber (Lappen drunter, Gefässe, die passen gibt es ja nicht 🤣). FK getauscht, Druck aufgebaut und er federt, beidseitig. Quintessenz: Durch das Entleeren des Federbeins (Rücklauf gerissen, so weiter gefahren…☹️), bildete sich ein Luftkissen und da die Hydropneumatik keine Luftfederung ist (völlig andere Druckverhältnisse!), blockierte sich das rechte Federbein. Ich hatte ihn schon 2-3 mal ganz hinauf und runter gelassen, aber das hat offenbar nicht gereicht. Federung ist also wieder gut.
Probefahrt: schreckliches Gepoltere aus der rechten Radaufhängung, so wie ausgeschlagene Stabigelenke nur viel lauter, unmöglich zu überhören.
Also, neues Problem…
Kugelbolzen, Stabigelenke, Steuerstangengelenke überprüft, Querlenkerbefestigung kontrolliert (am Chassis… alles plusminus OK.
Dann: festgestellt, dass der Stabilisator sich offensichtlich verschoben hat, der Teil, der nach vorne gebogen ist, schlägt auf dem Chassis auf… seitlich…
Wie kann das passieren? Ich werde nun heute Nachmittag versuchen, diesen Stabilisator etwas zu verschieben. Wohl sind dessen Lager ausgeschlagen.
Mir ist auch klar, dass die Geometrie des Höhenkorrektors (so haben wir in der DS-Garage das hydraulische Teil genannt 😂) bzw. des Knochens zum Höhensensor nicht mehr genau stimmt. Diese Richtaufgabe ist genau das, was ich so gerne mache. Auf dem Vorplatz, das Auto aufgebockt und meine 64 Jahre alten Knochen… Was tut man nicht alles, für unsere Schätzchen… 🤩
Nun noch, wie versprochen, die ‚Alt-Mercedes‘. Ich lebe in Gambia. Hier kann ich nur eine einzige längere Strecke fahren, ohne das Land zu verlassen, flussaufwärts. Sonst komme ich überall sehr bald an die senegalesische Grenze. Der Senegal, wie der Rest Westafrikas ist frankophon, im Besitz von Peugeot (und etwas Renault). Gambia war eine englische Kolonie. Hier gibt es kaum ‚Franzosen‘ (womit ich Autos meine). Ich schätze, 80% der Taxis waren 190er und sind C-Klassen. Private MFZ sind oft auch ‚Deutsche‘ wenige aus Rüsselsheim, wenige aus Köln oder Zuffenhausen, einige aus München, Wolfsburg und Ingolstadt und viele aus Stuttgart. Erstaunlich viele Alfas (die italienische Diaspora lässt grüssen). Zunehmende Tendenz: Hyundai, weniger, vor allem ältere 4WD‘s von Toyota, Nissan und Mitsubishi sowie… LandRover. Die neueren (Range)Rovers sind verpönt, unzuverlässig!
Die alten ‚Daimler‘ machen den grössten Teil der Autos auf der Strasse aus.
Aber ich sehe auch dann und wann Citroens, eher die grösseren, Picasso aufwärts, weil hier werden Autos gefüllt, kaum jemand fährt alleine. Hier macht ein C1, ein Smart etc - genau so wie ein Tesla KEINEN SINN (der letzte macht FAST nirgendwo Sinn, aber das ist ein anderes Thema 😂).
C5, vor allem C5 II gibt’s schon, zunehmend finden diese eine treue Fangemeinde. Ich bin daran mit beteiligt, habe hier einige verkauft.
Vor einiger Zeit habe ich sogar einen C6 gesehen, aber das wäre mir zu heikel! Ich meine HIER wäre mir das zu heikel.