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Mein erster GS 1982


hglipp
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na was wohl ?

Höchstwahrscheinlich eine Pulvermischung aus Rost, Schaumstoff und Alu..... :-)

Schöne Farbe, seeehr schöne Farbe.

Nur die schwarzen Stoßfänger & Räder....hätte ich mir sofort in silber besorgt.

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Naja ist rückblickend natürlich schade aber ich hätte wahrscheinlich auch keine Ahnung davon wenn ich "nur" Auto fahren würde und nicht in diesem Forum unterwegs und mit Fachleuten in Kontakt wäre.. :) Aber nunja, dafür hattest du ein paar schöne Autos in deiner Historie :) und die aktuellen sind doch auch klasse ;)

Edited by neiya:)
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Och schade.. Ja der Zahn der Zeit.. Gabs damals noch keine fettkonservierungen oder kam das nicht in Frage?

doch, gab's natürlich. Aber man darf nicht vergessen - der GS war untere Mittelklasse, ein Billigauto fast schon, wer fängt da schon an nach dem Kauf gleich nochmal Geld reinzustecken ?

Zwei Probleme hatte der GS - meiner Erinnerung und Meinung nach:

1. wohl hatte in den 70er Jahren jeder Hersteller noch Rostprobleme; Konservierung war noch kein wichtiges Thema, zudem war die Blechqualität schlicht schlecht. Der GS hatte sehr dünnes Blech und viele mehr oder weniger versteckte Hohlräume, die überhaupt nicht konserviert waren, aber gerne Dreck und Nässe anzogen. Genau daraus resultiert .......

2. der GS war ein heimlicher - dennoch unheimlicher - Roster. Während das Groß der damaligen Autos anfing Blasen zu kriegen und seinem Besitzer damit Alarm schlug das er, wenn er denn wollte, langsam mal was gegen den Gilb unternehmen sollte fing der GS vorrangig an versteckten Stellen an zu gammeln. Bis der stolze Besitzer dann erstmals visuell mit dem Rost in Berührung kam war's oft schon zu spät - grosse Flächen waren bereits unrettbar verloren.

Und dann gingen die Autos schnell vollends zum Schrott; wie gesagt - er war ein Preissensibles Auto - als Gebrauchtwagen erst recht - in den 80er Jahren war ein zu schweissender Unterboden schnell schon wirtschaftlicher Totalchaden.

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ACCM Gerhard Trosien

Oh, im Gegenteil: beim GS war das Thema Rostvorsorge sehr wichtig. Leider mit den unpassenden Rezepten.

So wurde beispielsweise ganz am Anfang viel Wirbel um das Ausschäumen von Karosserieteilen (Heckklappe) gemacht, dann stellte sich heraus, dass der Schaum den Rost geradezu förderte.

Unterbodenschutz und Hohlraumschutz mit rissig werdenden Stoffen zeugten ebenfalls von viel gutem Willen und wenig Erfahrung. Wo hätte die Erfahrung aber auch herkommen sollen?

Und dann kam noch das Desaster mit den besonders schnell korrodierenden Recycling-Blechen dazu, von dem nahezu jeder Hersteller betroffen war (oder kennt noch jemand einen Golf I mit vorderen Trommelbremsen?).

Später entstand dann eine gewisse Art von Widerstand oder Widerwillen gegen den vergleichsweise winzigen deutschen Markt, von dem allein alle Kritik an der Rostvorsorge ausging. Originalzitat: "Sie (gemeint waren die Händler) glauben doch wohl nicht, dass wir wegen der paar Autos unsere gesamte Produktion umstellen!"

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Also meine Kindheitserinnerung an den GS ist, daß ein Nachbar einen hatte und ich so mit ca. 4 Jahren Gummibärchen in die Rostlöcher im Schweller gesteckt habe, um die Mäuse da drin zu füttern. Angesichts der Tatsache daß der erste GS noch nach mir (Ende 69) das Licht der Welt erblickte, nicht wirklich ein Zeichen von hoher Blechqualität. Irgendwo hängt das immer nach, auch wenn ich von alten Citroens überzeugt bin.

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Unfall hatte der keinen. Lediglich ne neue gebrauchte Haube ist da mal drauf gekommen, anscheinend war die da nicht richtig ausjustiert und ich hab den damals komplett mit nem Kompressor in einer Garage in gleicher Farbe lakiert.... Die Stoßstangen waren beim X1 serienmäßig Schwarz. Die Felgen hab ich damals Schwarz lakiert..... Mitte bis Ende der 70 er hat Citroen furchtbar schlechtes Blech verwendet. Deshalb waren die schnell durchgerostet und der Ruf hat sehr gelitten.....

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Zum Thema Hohlraumversiegelung kennen viele von Euch sicherlich die gut gemeinte Hohlrauminitiative von Citroen ab vermutlich Anfang der 80er.

So fanden sich in meinem '81er CX Prestige in den Türen große Mengen dick aufgetragenen braunen Hohlraumwachses - so dick in der Mitte der Türinnenseiten aufgetragen, dass sogar die nicht sichtbaren Bereiche der Seitenscheiben komplett beschichtet waren. Offenbar erstarrte das Zeug aber schneller als geplant: Die Laufspuren endeten ca. 10 mm oberhalb der Türböden. Die Türkanten waren beim Kauf 1996 komplett weggerostet.

Grüße

M.

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Also meine Kindheitserinnerung an den GS ist, daß ein Nachbar einen hatte und ich so mit ca. 4 Jahren Gummibärchen in die Rostlöcher im Schweller gesteckt habe, um die Mäuse da drin zu füttern. Angesichts der Tatsache daß der erste GS noch nach mir (Ende 69) das Licht der Welt erblickte, nicht wirklich ein Zeichen von hoher Blechqualität. Irgendwo hängt das immer nach, auch wenn ich von alten Citroens überzeugt bin.

war natürlich doof; die Mäuse hätten sich über Käse viel mehr gefreut :-)

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Das Spaltmaß zwischen Kühlergrill und Motorhaube - war das damals Verarbeitungsstandard oder unfallbedingt?

nun, die Spaltmaße waren schon enorm - mit heute üblichen Niveau verglichen; allerdings mus man auch dazu sagen - Hauben, Türen, Kotflügel und viele Innenraumteile hatten sehr weite Einstellmöglichkeiten - man konnte sich da tagelang austoben und die Spaltmaße beträchtlich verbessern (gross blieben sie natürlich, aber man konnte sie sauberer, gleichmässiger einstellen). Allerdings gab's auch unveränderliche Problemzonen - die Hinterkante der vorderen Kotflügel ist beispielsweise deutlich anders ausgeformt als die Vorderkanten der Türen; man kann hier in einem sehr breiten Bereich einstellen, aber man kriegt niemals nich einen sauberen Abschluss hin :-(

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