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BX 19 , 4HP14 "dreht durch"


Guest steve hislop

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Guest steve hislop

Hi,

mir ist aufgefallen das an meinem BX das Automatikgetriebe im kalten Zustand zu einer Art "durchrehen" bzw hochdrehen beim schalten in den 4ten Gang neigt.

Ist die Wandlerüberbrückungskupplung Schuld, oder ist das etwas anderes ?

Laufleistung sind 190tsdkm; ich habe das Auto seit ein paar Monaten und ich habe 3-4 Mal das Öl gewechselt am Getriebe.

Anregungen?Erfahrungswerte?

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Guest steve hislop

Spitzenservice hier mal wieder!

Verstehe ich das richtig, das bei meinem genannten Sympton das prüfen der Schalterfunktion angeraten ist?

Ist damit der Schalthebel gemeint oder ist das ein Schalter am Getriebe?

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Zunächst die Einstellung des Kickdown-Zuges kontrollieren,danach die Einstellung des Bremsbandes. Schalter gibt es an dem Getriebe keine (außer dem für Rückfahrleuchten und Anlaßsperre).

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Die Kontrolle der Schalterfunktion finde ich in dem Schema nur bei "Rückfahrlicht funktioniert nicht" und "Anlasser funktioniert nicht", bei dem von Dir beschriebenen Fehler prüft man Kickdown-Zug und Bandbremse.

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Guest steve hislop
Die Kontrolle der Schalterfunktion finde ich in dem Schema nur bei "Rückfahrlicht funktioniert nicht" und "Anlasser funktioniert nicht", bei dem von Dir beschriebenen Fehler prüft man Kickdown-Zug und Bandbremse.

Ok, also Kickdownszug und Bandbremse checken.

Was macht man wenn im Stand an der Ampel bei Hebelstellung auf "A", das Fahrzeug vom Wandler zu "stark"(stark ist natürlich relativ, aber ich meine das es zu viel ist) gezogen wird?

Ist das überhaupt einstellbar?

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Was macht man wenn im Stand an der Ampel bei Hebelstellung auf "A", das Fahrzeug vom Wandler zu "stark"(stark ist natürlich relativ, aber ich meine das es zu viel ist) gezogen wird?

Hebel auf N stellen...

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Guest steve hislop
Hebel auf N stellen...

Das mache ich ja auch, aber irgendwo habe ich mal gelesen das das auch nicht optimal sei fürs Getriebe.

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Leerlauf runterdrehen? Ist es noch ein Vergoser, mit einstellbarem Leerlauf?

Edith:

Mein 4HP20 kriecht auch noch an starken Steigungen, geschätzt 10-15%. Der Motor hat eben schon bei 650/min Kraft. Da hilft nur auf der Bremse zu stehen.

Edited by Juergen_
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Es ist so weit ich weiß ein 1,9l Einspritzer, da kann man am Leerlauf nichts einstellen und der rennt erfahrungsgemäß im Standgas mit der Automatik auch ganz ordentliche Steigungen rauf. Für das Getriebe dürfte es wesentlich schonender sein an der Ampel auf "N" zu stehen als auf "A" gegen die Bremse arbeiten zu müssen.

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479d21441101745.jpg

Das Kraftstoff- Luftgemisch im Leerlauf ist über eine Schraube am Drosselklappengehäuse einstellbar, damit lässt sich die Leerlaufdrehzahl verändern.

BX 19 GTi ohne Kat:

10eec1441102417.jpg

BX 19 GTi mit Kat:

6b48d1441102461.jpg

Leerlaufeinstellung BX 19 GTi mit Kat = DKZ Motor:

381c31441102578.jpg

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Hallo Steve,

Ich empfehle dir Lec up 300ml zu dem Getriebeöl zu zu geben.

(Ich mache das Grundsätzlich an allen Automaten die alter als 15 Jahre sind.

Hintergrund:

Sämtliche Interne Dichtungen werden mit den Jahren Hart, da die Weichmacher verflüchtigen.

Dann kommt es zum Abfall des Nevilier Druckes, was im Schlimmsten Fall zum Durchrutschen der Kupplungen führt. Was sofort zum Getriebeschaden führt.

Lec up ist eine Säure die sich an allen Gummidichtungen bindet und diese Leicht Aufquellen lassen. Dadurch wird der Systemdruck Langfristig Stabilisiert. Folgeschäden gibt es Definitiv nicht, im Gegenteil.

Habe hier noch einen XM Y3 V6

stehen, mit Originalen 4HP-18 aus bj. 1990. Mit Aktuell 240000km auf dem Wecker.

Hier habe ich die Lec Up Behandlung vor 10 Jahren gemacht, und Regelmäßig alle 20 000km ATF Ölwechsel gemacht.

Ohne diese Maßnahmen hätte das Getriebe Niemals diese Laufleistung, und das Alter erreicht.

Gruß

Tim

Gesendet von meinem SMART-E5 mit Tapatalk

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ähm, da muss ich mal kurz wiedersprechen... meiner ist aus dem selben baujahr, y3, v6, etwa 243000 km auf der uhr, hat bestenfals alle 60000 km atf ölwechsel ohne zusätze bekommen und lebt auch noch wie am ersten tag

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Die Lebensdauer der ZF Automaticgetriebe wird von vielen Faktoren beeinflusst. Langstrecke mit Richtgeschwindigkeit ist vermutlich am schonendsten, betont zügiger Stadtverkehr mit Hängerbetrieb sicherlich am schlechtesten. Häufig an Steigungen rückwärts mit voll beladenem Hänger anzufahren, ist ebenfalls gut geeignet um die Lebensdauer zu verkürzen. Regelmässiger Service laut Wartungsheft ist eine gute Grundlage für ein langes Leben. Ohne jegliche Wartung und unter ungünstigen Betriebsbedingungen sind Getriebeschäden ab 150.000 Kilometern möglich.

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Das klingt genauso trocken wie der Satz "Motor-Getriebe-Einheit ausbauen" am Anfang diverser Reparaturanleitungen...

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... Getriebeschäden ab 150.000 Kilometern möglich.
Wenn du die Besitzer schwerer Lifestyle-Karren vom Schlage eines BMW X5 oder X6 befragst, ist eine solche Laufleistung wohl sogar sehr hoch gegriffen!
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Wenn du die Besitzer schwerer Lifestyle-Karren vom Schlage eines BMW X5 oder X6 befragst, ist eine solche Laufleistung wohl sogar sehr hoch gegriffen!

Mein 530d reißt mit 410NM am GM5L40E Automaten, und hat ohne Zwischefälle 280000km in 14Jahren Geschafft

bisher einmal ATF Wechsel ca. 8Liter. Sah wie neu aus die Brühe... Einige haben schon die 1000000Km Marke geknackt, ohne ATF Wechsel.

Quer Eingebaute Automaten, sind durch ihre Kompaktbauweise Höher Thermischer Belastung Ausgesetzt. Ergo Schnellere Materialermüdung, Schnellere Ausfälle.

Habe schon einige 4Hp-18 Repariert, und gerade bei den V6 sieht man schon bei 150Tkm Extremen Verschleiß am Schaltschieberkasten, Kupplungskörben,

Lagern, Spröden Dichtungen, Fliehkraftreglern etc.

Das ATF Dexron sieht nach 20000km schon ganz schön fertig aus.

Deshalb hat Citroen damals eine Info Rappid herausgegeben alle 20000km ATF zu Wechseln beim 4HP-18, in Verbindung mit dem Kettenferkel V6 ZPJ.

Das die Dichtungen hart werden ist nun mal Logisch.

Gruß

Tim

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Mein 530d reißt mit 410NM am GM5L40E Automaten, und hat ohne Zwischefälle 280000km in 14Jahren Geschafft

bisher einmal ATF Wechsel ca. 8Liter. Sah wie neu aus die Brühe... Einige haben schon die 1000000Km Marke geknackt, ohne ATF Wechsel.

Quer Eingebaute Automaten, sind durch ihre Kompaktbauweise Höher Thermischer Belastung Ausgesetzt. Ergo Schnellere Materialermüdung, Schnellere Ausfälle...

Gruß

Tim

Da sprichst du aber jetzt von einem General-Motors-Getriebe, das anderen Schreibern eher sogar als noch anfälliger gilt.

Mit der gleichen Einzelfall-Argumentation könnte ich sagen: "Mein 4HP20 hat schon über 300 tkm geschafft, also ist es ein sehr haltbares Getriebe." :)

Hier z.B. für das Längseinbau-GM-Getriebe 5 LE 40: http://www.rodionenkin.de/de/pages/bmw-reparaturanleitungen/oelwechsel-a5s360r-a5s390r-gm-5l40e.php

BMW schreibt für dieses Getriebe keinen Ölwechsel mehr vor.

Dabei wurden die Vorgänger noch alle 60TKM zum Ölwechsel in die Werkstatt gerufen...

Man spricht heutzutage von einer sogenannten Longlife bzw. "Lebensdauerfüllung".

Dabei ist alles nur eine Frage der Definition.

Wenn man mit einem defekten Automatikgetriebe stehen bleibt,

dann ist auch zugleich die sogenannte "Lebensdauer" des Öls abgelaufen.

Mithin sollte man sich von diesen Versprechen nicht blenden lassen, denn eure Garantiezeit ist mit Sicherheit schon rum!

Ölhersteller geben eine Haltbarkeit der Öle von 5 Jahren im geschlossenen Gebinde an.

Im Betrieb wird das Öl aber permanent mechanisch, thermisch und chemisch belastet.

Besonders die GM-Getriebe sollten vorbeugend behandelt werden, insofern eine Reparatur auf Grund der besonderen GM-Ersatzteilpolitik sehr kompliziert ist.
Edited by Juergen_
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