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Respekt für'n Daihatsu....


chrissodha

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Cuore; feuerwehrrot, klein, billig, ätzend; gäbe es kein AGila und Smart wäre er für mich das hässlichste Auto der Welt.

Nachbars haben so'n Teil. Gestern mit dem Familienobrhaupt unterhalten, er fragte mich, ob ich ihm wohl einen Tip geben könne, wo er preiswert einen Auspuff wechseln lassen kann.

Ich: nö, nicht wirklich; aber was sagt denn der, bei dem Du Deine Autos sonst machen lässt (er hat da einen Griechen an der Hand der ihm seit Jahren seine Ford, VW und OPel am LAufen hält.....)

Er: der kennt den Daihatsu nicht und hat keine Teile-Bezugsquelle....

Ich: na ja, aber wo hast Du das Auto bisher warten / reparieren lassen ?

Er: nirgends, nie

??????

Ich: ja wie, den habt ihr doch schon ewig.....

Nun bekam ich die Geschichte des Daihatsu etwas detailierter:

Baujahr 94, also 21 Jahre alt;

Die Famili hat ihn 2006 mit bereits 120.000 km auf der Uhr für 400 Euro mit schlampig reparierten Unfallschaden gekauft.

Er lief eine Zeitlang als Einkaufswagen, dann ging die Tochter aus'm Haus zum Studieren, fuhr jedes Wochenende damit Langstrecke nach Hause und wieder zur Uni, danach begann der Jüngste mit dem Studium, ebenfalls viel Langstrecke.

Unter Anderem war das Auto mehrmals auch in Griechenland....

Km stand heute: 345.000

Zwischen 120.000 und 345.000, so hat mein Nachbar erfragt, hat mal die Tochter mal der Sohn von irgendwelchen Kumpels das Nötigste machen lassen; Bremsen, Reifen, einmal sogar einen Kühler gewechselt, das war's wohl. Öl, so schwört die ganze Familie, wurde niemals gewechselt, nur nachgefüllt.

Und das Ding röhrt jetzt aus dem durchgefaulten Auspuff - ansonsten läuft er einwandfrei.

Hässlich, laut, unbequem, klapprig. Dennoch -

ich bin beeindruckt !

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Öl, so schwört die ganze Familie, wurde niemals gewechselt, nur nachgefüllt.

Dann hat er jetzt wohl Feststoffschmierungicon6.png.

Da sein Motor ja ein Abkömmling des Cuore ist, hat der C1 ja auch eine lange Karriere als Dauerläufer vor sich !

mfg Klaus

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Daihatsu ist ja auch ne Tochter von Toyota.

Und Toyotas aus den 90ern sind die robustesten Karren, die ich kenne.

Hab selber einen.

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Bei einem gewissen Ölverbrauch ist das auf lange Sicht beim nachkippen ja auch eine Art Ölwechsel :)

Zitat aus dem Wankelwerbefilm des GS Birotor:

'Keine Ölwechsel mehr. Einfach Nachfüllen. Das genügt.'

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Meine Eltern haben sich 1983 einen neuen Daihatsu Charmant LE gekauft. Mein Vater mußte von berufswegen ab und an von Rheine nach Stuttgart fahren. Als sie ihn knapp ein Jahr später wieder verkauften waren über 75000km aufm Tacho. In der Zeit gab es keine einzige Reparatur, obwohl mein Vater ihn auf der Autobahn immer richtig die Sporen gab - die Maschine war unzerstörbar.

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Sollte man nicht eher Respekt davor haben, wenn ein Citroen sowas schaffen würde?

Warum?

Vaters BX (Bj. 1991) hat bis 370.000 km außer den üblichen Verschleissteilen nichts gehabt. Die Kupplung und Teile des Auspuffs sind bis zu diesem Kilometerstand noch nicht gewechselt worden! Der Wagen wurde vor zwei Jahren aufgrund einiger Durchrostungen (eindeutig mangelnde Pflege) und des horrenden Steuersatzes verkauft. Seither hat er weitere rund 10.000 km zurückgelegt.

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Warum?

Vaters BX (Bj. 1991) hat bis 370.000 km außer den üblichen Verschleissteilen nichts gehabt. Die Kupplung und Teile des Auspuffs sind bis zu diesem Kilometerstand noch nicht gewechselt worden! Der Wagen wurde vor zwei Jahren aufgrund einiger Durchrostungen (eindeutig mangelnde Pflege) und des horrenden Steuersatzes verkauft. Seither hat er weitere rund 10.000 km zurückgelegt.

Warum? Weil Citroen nicht die Qualitäten hat Autos zu bauen, die das schaffen könnten. Ich habe mehr als 20 Citroen gehabt, davon hat keiner eine Laufleistung von 100.000km erreicht ohne die Werkstatt zu besuchen. Selbst mein zuverlässigster, ein Xsara Picasso, war mit unter 10.000km in der Werkstatt, weil das komplette Bordinstrument ausgetauscht werden musste. Ja, unser BX 19 RD war robust, aber auch der hatte ein defektes Radlager, gebrochene Fensterheberführung, ausgefallener Tacho, diverse defekte Beleuchtungen etc. Ja, er hat über 300tkm geschafft, aber mit einigen Werkstattbesuchen. Und der Hammer im Handschuhfach (für den Anlasser) war Pflicht.

Mein verklärter Blick auf Citroen hat sich gelichtet. Schöne Autos, ja. Gute Autos, naja! Mein Vater hatte mal einen Nissan Sunny, der war robust.

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ja, oder die alten Benzen. Hatte mal ne längere Taxifahrt in Belgien mit einem W124 Diesel. Sitze ziemlich durch, stuckerte etwas und schüttelte im Leerlauf, aber 880tkm mit erstem Motor, erstem Getriebe. Und nix klapperte.

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Warum? Weil Citroen nicht die Qualitäten hat Autos zu bauen, die das schaffen könnten. Ich habe mehr als 20 Citroen gehabt, davon hat keiner eine Laufleistung von 100.000km erreicht ohne die Werkstatt zu besuchen.

Mein Vater fährt einen 2005er C3 HDi70 Confort. Der erste nichtgeplante Werkstattaufendhalt kam oberhalb 150000km wegen einer undichten Einspritzdüsendichtung, der 2 Werkstattaufenthalt lag an einem defekten Abgasrückführungsventil. Bei 230000km war die Kupplung platt.

PS:ein Arbeitskollege von mir hat jetzt seinen Renault Traffic Diesel verschrottet: 1,2Millionen Kilometer. Warum er gehen mußte: Rostprobleme, immer schlechterwerdende Motorstarts - er bläute stark beim Starten und hatte fürn nen Diesel wohl nicht mehr die perfekte Kompression.

Edited by EntenDaniel
PS
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Etwas ähnliches habe ich von einem C15 D gehört, erster Motor, Tacho zeigte über 100'000 km (vor ein paar Jahren), ist aber schon 1x rum. :-)

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