9. November 201510 J. Werner Sobek gilt als einer der bedeutendsten Bauingenieure und Architekten der Welt. Kürzlich wurde er mit dem renommierten Fritz-Leonhardt-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. forderte der Schwabe, der als Professor an der Stuttgarter Universität lehrt, das Verbot jeglichen „gasförmigen Abfalls“. Es sei möglich, unsere Städte bis 2020 emissionsfrei zu machen. Im Interview mit WiWo Green erzählt er, wie das gehen könnte. http://green.wiwo.de/interview-wir-koennen-unsere-staedte-bis-2020-emissionsfrei-machen/ https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Sobek Also die Rahmenbedingungen sind nicht günstig. Dennoch ist es sehr interessant die technische Herausforderung zu betrachten und einzuordnen. Es ist halt nur eine Frage der Zeit. :-) Grüße Holger
9. November 201510 J. Hallo Holger, da steh ich 100%ig dahinter. Aber nur mal 1 Beispiel direkt dazu. Unsere Vermieter haben etwa 300 qm Dachfläche bepflastert. Jetzt glaub aber bitte nicht, unser Mietshaus wäre darin integriert, obwohl es sich, durch die Elektroheizung geradezu anbieten würde. Da sieht jeder nur seinen eigenen Geldbeutel und denkt grad mal bis zur Haustür. Dieses Beispiel und das Klettenhafte Verhalten zur Automobilindustrie zeigt doch, die kleinen lernen von den großen.
10. November 201510 J. Ersteller Seattle will das erst 2050 geschafft haben. http://www.seattle.gov/council/issues/carbon_neutrality.htm Hier zum im Interview genannten Projekt in Abu Dabi. Vier große Häuser sind das: http://www.energiezukunft.eu/bauen-wohnen/bauzukunft/co2-neutrale-stadt-masdar-waechst-gn10149/ Bearbeitet (10. November 201510 J. von e-motion)
10. November 201510 J. http://green.wiwo.de/interview-wir-koennen-unsere-staedte-bis-2020-emissionsfrei-machen/.. "...Ich bin ganz sicher. Das Ganze ist nur eine Frage des gesamtgesellschaftlichen Willens. Und die Politik müsste sich an dessen Spitze stellen und als erstes die Emission von gasförmigem Abfall verbieten und konsequent bestrafen..." Das ist ganz meine Rede. Die Aufgabe des Staates ist es nicht Lizenzgebühren für den Austoß gesundheitsschädlicher, giftiger Substanzen einzunehmen, indem er Steuern darauf erhebt. Seine Aufgabe ist es stattdessen seine Büger und ihre Rechte zu schützen. Hierzu muss er die Emission giftiger Substanzen verbieten und konsequent bestrafen! Gruß, Albert
10. November 201510 J. So ist es. Gegen den CO2-Ausstoß gibt es keinen Einwand, solange der Eintrag in die Atmosphäre mit dem Austrag durch Photosynthese im Gleichgewicht sind. ...von unterwegs auf der tippfehlerfördernden Miniuaturtastatur...
10. November 201510 J. Ersteller Interview "Physiker dürfen über Moral sprechen" Hans Joachim Schellnhuber gründete 1992 das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), dessen Direktor er ist. Zudem leitet er den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) und arbeitet im Weltklimarat IPCC mit. Sein kürzlich erschienenes Buch "Selbstverbrennung", eine Weltgeschichte des Kohlenstoffs, ist zugleich ein Handbuch zur Klimaforschung für alle. Wenn es um das Schicksal von Zivilisationen geht, dann glaube ich nicht, dass man mit einer Buchhaltermentalität weiterkommt. Wir müssen das schützen, was uns wirklich am meisten am Herzen liegt. VauWeia, da denkt der ein oder andere jetzt bestimmt an seinen Dieselracer. http://www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/19974-qphysiker-duerfen-ueber-moral-sprechenq
11. November 201510 J. Ich hatte mit dem Büro von Hr. Sobek schon beruflich zu tun, das ist aber eine andere Geschichte... Ich jedenfalls habe beim "Wireless Strom" aufgehört zu lesen (N. Tesla läßt grüßen!). Zitat: Wenn man diese Häuser nun so miteinander vernetzt, dass sie ihre Stromproduktion, ihren Stromverbrauch und ihre Stromspeicherkapazitäten untereinander ausbalancieren, dann sind wir in der Lage, eine elektrische, emissionsfreie Stadt zu erreichen. Dafür müssen in den beteiligten Häusern keine Leitungen verlegt werden. Das geht alles per Funk. Und was der Satz „Technisch ist alles umsetzbar, man muss es nur wollen“ manchmal an wirtschaftlichen Folgen bei konkreten Projekten mit sich bringt, will ich lieber nicht breittreten. Im Kern hat der Mann ja recht, aber die geschilderten Erkenntnisse sind (bis zu dem Punkt zu dem ich gelesen habe) Allgemeinplätze und nur insofern visionär, als sie die Machbarkeit in wirtschaftlicher Hinsicht angehen... Bearbeitet (11. November 201510 J. von ACCM Peter D.)
11. November 201510 J. Ich hatte mit dem Büro von Hr. Sobek schon beruflich zu tun, das ist aber eine andere Geschichte...Ich jedenfalls habe beim "Wireless Strom" aufgehört zu lesen (N. Tesla läßt grüßen!). ... ...und ich habe an dieser Stelle innehalten und mir seine Aussage so erklärt, dass er damit lediglich die Datenübertragung meint und nicht die Übertragung der elektrischen Energie. Er schreibt von "Funk". Mit "funken" bezeichnet man die kabellose Übertragung von Informationen. ...von unterwegs auf der tippfehlerfördernden Miniuaturtastatur... Bearbeitet (11. November 201510 J. von -albert-)
11. November 201510 J. ...und ich habe an dieser Stelle innehalten und mir seine Aussage so erklärt, dass er damit lediglich die Datenübertragung meint und nicht die Übertragung der elektrischen Energie.Er schreibt von "Funk". Mit "funken" bezeichnet man die kabellose Übertragung von Informationen. Kann durchaus sein, dass ich da einen Denkfehler gemacht habe Allerdings braucht man noch nicht mal das. Schließlich liegt in jedem Haus schon mindestens ein Telefon- und/oder Fernsehkabel - zumindest in Gegenden mit nennenswerten Besiedlungsdichten. Warum dann noch den Elektrosmog irgendwelcher Funkstationen (egal, was die nun übertragen)? Allerdings machen "wir" das mit dem Ausgleich doch auch schon - per Einspeisung. Kaum jemand speichert oder verbraucht genau den Strom, den er erzeugt. Stimmt halt nur die Bilanz noch nicht?
12. November 201510 J. Ersteller Interview mit Ex-Metro Vorstand Klaus Wiegandt: Vom Konzernchef zum Umweltschützer http://swrmediathek.de/player.htm?show=01496810-87b0-11e5-8b9b-0026b975f2e6
13. November 201510 J. Ersteller [h=1]G20 fördern schmutzige Energie mit 422 Mrd. Euro [/h] Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer geben für die staatliche Förderung fossiler Brennstoffe beinahe vier mal so viel Geld aus wie für erneuerbare Energien. Jährlich komme so ein Betrag von rund 422 Mrd. Euro an Fördergeldern für Öl, Gas und Kohle zusammen, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der beiden Nichtregierungsorganisationen Overseas Development Institute und Oil Change International. Erneuerbare Energien werden von den G-20-Staaten demnach nur mit rund 113 Mrd. Euro pro Jahr gefördert. "Die G20-Regierungen untergraben mit den Zahlungen an Produzenten fossiler Brennstoffe ihre eigene Klimapolitik", erklärte Shelagh Whitley vom Overseas Development Institute. http://kurier.at/wirtschaft/wirtschaftspolitik/g20-foerdern-schmutzige-energie-mit-422-mrd-euro/163.608.518
10. Dezember 201510 J. Ersteller Brauchen wir eine Ökodiktatur? :-) http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-139369.html
10. Dezember 201510 J. Ersteller Wir sind Auto http://tvthek.orf.at/program/Menschen-Maechte/170407/Menschen-Maechte-Wir-sind-Auto/11135094
11. Dezember 201510 J. Ersteller Deutschland: Aus für Diesel- und Benzinmotoren ab 2050 Zitat Deutschland ist offenbar am Rande des Klimagipfels der ZEV-Allianz beigetreten (zero-emission vehicle). Der Allianz zufolge sollen ab dem Jahr 2050 nur noch Neuwagen verkauft werden, die emissionsfrei fahren, heißt es in einer Mitteilung. An der Allianz nehmen neben Deutschland auch Großbritannien, die Niederlande, Norwegen, acht US-Bundesstaaten sowie die kanadische Provinz Quebec teil, berichtet die US-Zeitung Car and Driver. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/10/deutschland-aus-fuer-diesel-und-benzinmotoren-ab-2050/
11. Dezember 201510 J. Ersteller Frankreich geht gegen den Diesel-Boom an Zitat Energiesteuer wird angeglichen Die nächste Maßnahme: An der Zapfsäule werden Fahrer von Dieselfahrzeugen in Zukunft mehr zahlen müssen. Die Energiesteuer für Diesel – zurzeit noch rund 18 Cent je Liter niedriger als der Steuersatz für einen Liter Benzin – steigt in Frankreich ab 2016 um 3,5 Cent pro Liter, gleichzeitig wird jene auf Benzin um 2 Cent erhöht. Damit reduziert sich die bisher bestehende Differenz zwischen den Steuersätzen, mittelfristig will die französische Regierung den Unterschied komplett aufheben. Ein Vorgehen, das in Deutschland unvorstellbar ist. Hier wird Dieselkraftstoff zurzeit um 18,41 Cent je Liter geringer besteuert als Benzin. Pläne der Bundesregierung, diesen Vorteil abzuschaffen, gibt es nicht. Würden die zuständigen Minister konsequent vorgehen, müssten sie allerdings nicht nur diese Differenz beseitigen. Eine Energiesteuer, die ihren Namen verdient, würde dem Dieselkraftstoff eine im Vergleich zu Benzin um 13 Prozent höhere Last aufbürden, weil der Energiegehalt um etwa diesen Wert größer ist. Argumente, das bestehende Privileg aufzuweichen oder abzuschaffen, liefert unter anderem das Umweltbundesamt (UBA). Nach den Berechnungen der Behörde liegen die giftigen Stickoxidemissionen der im Bestand besonders häufigen Euro-5-Dieselautos innerorts bei 603 Milligramm pro Kilometer. In der Realität, wohlgemerkt, nicht auf dem Laborprüfstand. Das ist kaum weniger als bei Euro-1-Autos (720 Milligramm pro Kilometer laut UBA). Es ist erstaunlich, dass die Bundesregierung vor diesem Hintergrund nicht handelt. Dass zugleich die Förderung von Elektroautos immer noch nahe Null dümpelt – unter anderem wird die Kfz-Steuerbefreiung zum 1. Januar von zehn auf fünf Jahre verkürzt – ist ein weiteres Armutszeugnis. Schließlich sollen auch die Bürger in Stuttgart, Berlin und Essen saubere Luft atmen können. http://www.zeit.de/mobilitaet/2015-12/diesel-kraftstoff-steuer-umwelt?google_editors_picks=true
14. Januar 201610 J. Ersteller Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in Wiesbaden und Darmstadt - Verwaltungsgericht erlässt auf Antrag der Deutschen Umwelthilfe Zwangsgeldandrohung gegen hessische Landesregierung http://www.presseportal.de/pm/22521/3223869
14. Januar 201610 J. Hallo, ich weiß nicht ob wir dieses hier schon haben,... http://www.presseportal.de/pm/22521/3203964
15. Januar 201610 J. Endlich kommt etwas in Bewegung. Ich hoffe, bei anderen Städten wird ebenso gehandelt, z.B. Stuttgart und Ludwigshafen/Rhein. Man braucht sich doch nur die Messwerte in den Städten anzusehen und erkennt den Handlungsbedarf sofort. Leider ist die ein Kampf David gegen Goliath wie Verkehrsministerium, Verband der Automobilindustrie, KBA, Autohersteller usw. Bearbeitet (15. Januar 201610 J. von M. Heck)
15. Januar 201610 J. Ersteller Naja, die Höchststrafe, zu welcher die Städte verdonnert werden können, ist 10.000 Euro. Bei Wiesbadens Haushaltsvolumen von 1 Milliarde Euro tut das richtig weh!
15. Januar 201610 J. Ersteller London ist bekannt für seine City-Maut. Das nutzt nichts, wenn trotzdem zunehmend die falschen Autos gekauft werden. Zitat Culprit number one is the huge uptick in the number of diesel-fueled vehicles on U.K. roads. As the report notes, in 1994 they made up just 7 percent of the entire U.K. fleet. Today, they represent 36 percent. Zitat In fact, 181-square-miles of Greater London currently exceed yearly NO2 limits, according to a new report, leaving London at an NO2 pollution level similar to that of Beijing or Shanghai. http://www.theatlantic.com/science/archive/2016/01/london-pollution-european-union-limits/423972/
16. Januar 201610 J. Ersteller www.stuttgart.de http://www.stuttgart.de/feinstaubalarm Bearbeitet (16. Januar 201610 J. von e-motion)
16. Januar 201610 J. http://www.kontextwochenzeitung.de/wirtschaft/250/kein-meter-fuers-auto-3375.html Zitat Eine Stadt muss nicht im Stau und Feinstaub ersticken. Wie das geht, zeigt Wien, wo das Auto zunehmend zum Auslaufmodell wird. Der Verkehrswissenschaftler Hermann Knoflacher hat daran mitgearbeitet und freut sich, dass Wien heute die höchste Lebensqualität hat.
18. Januar 201610 J. Zitat Zwei Jahre Schonzeit bekommen Stuttgarts Autofahrer noch, dann wird es richtig ernst. Wenn die Luft in der Landeshauptstadt dann noch immer zu stark mit Feinstaub belastet ist, dann will der Grüne Oberbürgermeister Fritz Kuhn Schluss machen mit dem Appell an die Freiwilligkeit - Fahrverbote sollen kommen. Zwei Jahre Schonzeit, das klingt nach vernünftiger Abwägung der Interessen. Wer will schon gleich mit dem Holzhammer kommen, wo vielleicht der Appell an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer reichen könnte, an Tagen wie diesen das Auto stehen zu lassen. Ok, dieser Logik kann man folgen - nur: Die EU-Richtlinie für die Begrenzung von Feinstaub in der Luft gilt seit dem Januar 2005. Die Autohersteller hatten in den vergangen elf Jahren genug Zeit für den Einbau von Filtern in ihre Neuwagen. Feinstaub ist keine Bagatelle. Allein in Deutschland sind nach Schätzung des Umweltbundesamtes pro Jahr rund 46.000 vorzeitige Todesfälle auf Feinstaub zurückzuführen. Doch spätestens seit 2005 ignorieren Autohersteller, Städte, Gemeinden und Bundesregierung nicht nur die reale Luftverschmutzung, sondern auch die klaren Vorgaben der Europäischen Union. Die Autoindustrie zögerte die Einführung von Filtern so lange heraus wie es ging - und die Behörden ordneten Messmethoden für die Emissionen an, die mit den realen Werten auf der Straße kaum etwas zu tun haben. ... Wenn selbst ein Grüner Oberbürgermeister wie der Stuttgarter Fritz Kuhn dabei mitmacht, dann stellt sich auch die Frage, welchen Stellenwert der Umweltschutz in seiner Partei noch hat. Das Trauerspiel um die Einhaltung der Feinstaub-Grenzwerte schädigt nicht nur die Gesundheit vieler Menschen. Auch der Rechtsstaat nimmt Schaden, wenn Gesetze nicht mehr ernst genommen werden. Die Politik muss dem Treiben ein Ende setzen, bevor irgendwann ein Gericht das Überschreiten von Grenzwerten als Gewohnheitsrecht akzeptiert. http://www.deutschlandfunk.de/feinstaub-und-pkw-trauerspiel-um-grenzwerte.720.de.html?dram:article_id=342862 Bearbeitet (18. Januar 201610 J. von Auto nom)
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