27. August 20251 J. Berlin ist verkehrspolitisch wieder in den 60er Jahren angekommen. Im Spiegel ist ein guter Artikel, in dem ein niederländischer Stadtplaner Erklärungsansätze liefert, warum das genau dort so ist: Zitat Das Trauma der Teilung sitzt noch immer tief. [...] Ich war damals auf mehreren Podiumsdiskussionen zur Stadtentwicklung und habe dort gesagt, dass es eine »Vision« für die Stadt brauche. Die Reaktionen darauf waren emotional. »Schon wieder Visionen, wir hatten doch schon genug!«, meinten manche Zuhörer. https://www.spiegel.de/auto/berlin-stadtplaner-martin-aarts-sieht-a100-als-beispiel-fuer-rueckwaertsgewandte-verkehrspolitik-a-5df6cacd-af3f-40ad-b2f0-ab11d44e43a2 (Paywall)
26. November 202526. Nov https://taz.de/Stadtforscher-Es-ist-unrealistisch-am-Autosystem-festzuhalten/!6128404/ Zitat „Es ist unrealistisch, am Autosystem festzuhalten“ Fahrverbote und Tempolimits: Eine französische Organisation hat einen Plan für weniger Autoverkehr enwickelt. Ein Forscher erklärt, wie es gehen soll.
7. Juni7. Jun tagesschau.de30.000 Radfahrer beteiligen sich an ADFC-Sternfahrt in Be...Die Teilnehmer der Sternfahrt des ADFC fordern bessere Bedingungen für den Radverkehr. Sie waren auf rund 20 Strecken unterwegs. Autofahrer mussten wegen temporärer Sperrungen auf Umleitungsstrecken a"Die Menschen wollen von Herzen Radfahren, dennoch drängt die Politik sie an den Rand und schickt sie auf unsichere Wege", erklärte Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Verkehrspolitik müsse die Belange der Radfahrer endlich ernst nehmen und mehr tun für sichere Radwege. "Wir fordern Ausbau statt Rückbau, Investitionen statt Kürzungen. Damit Radfahren jeden Tag sicher und komfortabel möglich ist."ADFC Sternfahrt Karte
16. Juni16. Jun In Dänemarks Hauptstadt gehört das Fahrrad zum Alltag – oft als Lastenrad für Familien und Transport. Auch Rennen sind dort nicht unüblich. Was macht die Fahrradkultur dort so besonders?ZDFheuteKopenhagen: Stadt der LastenräderIn Dänemarks Hauptstadt gehört das Fahrrad zum Alltag – oft als Lastenrad für Familien und Transport. Auch Rennen sind dort nicht unüblich. Was macht die Fahrradkultur dort so besonders?
16. Juni16. Jun In den Niederlanden sollen teilweise die Regeln für Radfahrer verschärft werdenhttps://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/niederlande-testen-tempo-20-auf-radwegen/ar-AA24ywxt
16. Juni16. Jun Tempo 20... wozu braucht man da nen Radl, um noch langsamer als zu Fuß unterwegs zu sein?
1. Juli1. Jul https://www.theguardian.com/world/2026/jul/01/salzburg-bans-tourists-driving-old-town-austria-trafficSalzburg bans tourists from driving into historic centre over summerDay trippers face fines for entering Austrian city’s old town during July and August to curb ‘chaotic traffic situations’
12. Juli12. Jul DeutschlandfunkVerkehrswende - Der Kampf ums Auto – Freiheit, Klima und...Kaum ein Gebrauchsobjekt spaltet die Gesellschaft so wie das Auto - für die einen ist es ein ökologisches Problem, für die andern notwendiges Transportmittel.Kaum ein Gebrauchsobjekt spaltet die Gesellschaft so wie das Auto – für die einen ist es ein ökologisches Problem, das Straßen verstopft und Atemluft verschmutzt, für die andern ein notwendiges Transportmittel und Ausdruck individueller Freiheit.Die Debatte über Sinn und Zweck des Automobils wird hochemotional geführt, und Stadtregierungen, die den Verkehr verringern oder sogar die Innenstadt autofrei gestalten wollen, müssen mit erheblichem Gegenwind rechnen. Konservative und extrem rechte Parteien gehen – wie beispielsweise in Berlin – erfolgreich mit Kampagnen wie „Auto verbieten verboten“ auf Wählerfang. In Tschechien ist sogar eine Auto-Partei gegründet worden, die große Erfolge feiert.Wäre es denkbar, die Städte für große, schwere Autos zu sperren, wie es in Paris schon praktiziert wird, aber gleichzeitig eine neue Typologie von Fahrzeugen anzubieten, die alles können, was auch Autos in der Stadt können – drei Kinder zum Sport fahren, bei Regen die Oma mit dem Gepäck am Bahnhof abholen, vielleicht einmal zu zweit oder zu viert an den See fahren? Und die dabei nur 300 Kilo wiegen?Städte werden immer auf Mobilität angewiesen sein. An der Art, wie eine Gesellschaft ihre Mobilität gestaltet, wird sich nicht weniger als die Zukunft des sozialen Zusammenlebens entscheiden. Umso wichtiger ist es, nicht nur aus Klimaschutzgründen über alternative Lösungen nachzudenken.Wer verstehen will, warum eine Gesellschaft nicht vom Privatauto lassen will, muss sich diese Autos nur genau anschauen – ihr Design verrät alles. In keinem anderen Bereich des Produktdesigns werden derart hohe Summen in Marktforschung und psychologische Kriegsführung investiert wie in der Automobilindustrie, wo die Entwicklung neuer Modelle Milliarden kostet. Dementsprechend ist Autodesign ein präziser Indikator für noch die kleinsten psychosozialen Verschiebungen und Erschütterungen einer Gesellschaft. Man kann übrigens fast ein bisschen nostalgisch werden beim Anblick alter Fotos deutscher Städte aus den sechziger Jahren: Fast alle Autos haben freundliche runde Scheinwerfer, die VW Käfer gucken mit Kulleraugen in die Welt, der Opel steht brav und freundlich wie ein höflicher Musterschüler und einer Bügelfalte in der Motorhaube da, und selbst der Mercedes scheint sich mit seiner vorgeneigten Kühlerfront vor den anderen Verkehrsteilnehmern leicht zu verbeugen: bitte nach Ihnen. Dazwischen wieseln Mini Autos herum, die kaum größer und länger als derzeit Lastenräder sind: Das Goggomobil, der Messerschmidt Kabinenroller. Sowas reichte damals in der Stadt.Heute sieht es anders aus. Man sieht: aufgerissene Kühlermäuler, Motorhauben mit Zornesfalten, Scheinwerfer, die an die Augen heimtückischer Killerinsekten erinnern, Autos mit geschwollenem Hals und hervortretenden Blechadern, ein Mercedes-SUV, das aussieht, als habe man einen Kampfstier mit flüssigem Metall übergossen, einen BMW, der wie eine geballte Faust auf Rädern wirkt – herangaloppierende, benzinsaufende Raubtiere, bereit, ihre Beute in Stücke zu reißen.Das neue Autodesign verspricht nicht mehr nur Komfort und Sicherheit; es geht erkennbar um die Einschüchterung und Demütigung anderer Verkehrsteilnehmer durch Blechmäuler und Kotflügelfäuste. Bearbeitet (12. Juli12. Jul von Auto nom)
23. Juli23. Jul Na, was aggressives Autodesign angeht, spielt Peugeot allerdings auch in der ersten Liga!
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