8. Januar 20197 J. vor 28 Minuten schrieb Kirunavaara: Danke für den Link. Über einige der dargelegten Argumente kann man sicher diskutieren - aber spätestens bei Punkt 4 wird es hanebüchen. Die Stickoxide emittierende Straßenbahn möchte ich mal sehen. Ok, vielleicht im Kraftwerk, wenn der Betreiber noch Kohlestrom einkauft. Aber selbst dann tritt die Belastung nicht dort auf, wo sie gesundheitliche Schäden anrichtet. Daß selbst ein Fraunhofer-Institut sich zu derartigen Darstellungen hinreißen läßt, finde ich schon bedenklich. Alles was verbrennt erzeugt Stickoxide. Das ist ja nicht nur bei Kohle so. Da kannst die beste Biomasse einfüllen, erzeugt ebenfalls Stickoxide. Österreich ist da sicher anders, wir haben überwiegend Wasserkraft, aber für Deutschland stimmt das schon: Damit die Strassenbahn fährt werden Stickodide freigesetzt. Nur eben weit weg von den Stadtbewohnern Bearbeitet (8. Januar 20197 J. von jozzo_)
8. Januar 20197 J. Was war an meinen Aussagen so verwirrend? Zum einen lassen sich die Stickoxide in Großfeuerungsanlagen effektiver ausfiltern als im Pkw, und zum anderen zersetzt sich das, was an Stickoxiden trotzdem noch aus dem Schornstein kommt, auf _für die menschliche Atemluft_ vernachlässigbare Mengen, bis es am Boden ankommt. Daß man damit andere Probleme wie etwa den Abbau der Ozonschicht bekommt, von den anderen Folgen der Kohlenverfeuerung ganz zu schweigen - aber hier ging es vorrangig darum, daß es Unsinn ist zu behaupten, elektrisch betriebene Straßenbahnen würden die Atemluft mehr belasten als ein mit zwei personen besetzter Pkw. Ganzheitlich betrachtet ist es natürlich wesentlich komplexer. Viele Grüße, Martin (Straßenbahnfahrgast und -planer sowie CO2-neutraler Dieselfahrer, ein paar Stickoxide gehen also auch auf meine Kappe)
8. Januar 20197 J. In Stuttgart ist die Anfahrt zu P+R gesperrt https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.fahrverbote-in-stuttgart-park-and-ride-durchfahrt-verboten.99cc59ff-381d-401f-9069-4292cc5ba60a.html https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.fahrverbot-fuer-diesel-in-stuttgart-land-will-fahrt-in-zwei-p-r-haeuser-erlauben.b8493b56-ef97-42a4-af7d-e42866fbec15.html Ronald
8. Januar 20197 J. Gestern im TV: https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/exclusiv-im-ersten-das-diesel-desaster-video-102.html
8. Januar 20197 J. der erste vernünftige beitrag in dieser richtung diesel....... vor 20 Minuten schrieb sasala: Gestern im TV: https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/exclusiv-im-ersten-das-diesel-desaster-video-102.html
8. Januar 20197 J. Er ist nicht der Einzige der das so sieht:https://www.bundestag.de/blob/561430/42f387a20eef0041e81502cd5092b271/014_sitzung_fraunhofer-data.pdfhttps://www.google.com/amp/s/m.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/fakten-zur-dieseldebatte-wie-ungesund-sind-stickoxide-15138424.amp.htmlDies ist, finde ich, ein relativ ausgewogener Bericht.Bei Begriffen wie "kalte Enteignung" stellen sich bei mir gleich die Nackenhaare auf. Hat für mich mit Sachlichkeit wenig zu tun.Fraunhofer Institut hin oder her. Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk
9. Januar 20197 J. vor 14 Stunden schrieb Kirunavaara: Was war an meinen Aussagen so verwirrend? Zum einen lassen sich die Stickoxide in Großfeuerungsanlagen effektiver ausfiltern als im Pkw, und zum anderen zersetzt sich das, was an Stickoxiden trotzdem noch aus dem Schornstein kommt, auf _für die menschliche Atemluft_ vernachlässigbare Mengen, bis es am Boden ankommt. Daß man damit andere Probleme wie etwa den Abbau der Ozonschicht bekommt, von den anderen Folgen der Kohlenverfeuerung ganz zu schweigen - aber hier ging es vorrangig darum, daß es Unsinn ist zu behaupten, elektrisch betriebene Straßenbahnen würden die Atemluft mehr belasten als ein mit zwei personen besetzter Pkw. Ganzheitlich betrachtet ist es natürlich wesentlich komplexer. Viele Grüße, Martin (Straßenbahnfahrgast und -planer sowie CO2-neutraler Dieselfahrer, ein paar Stickoxide gehen also auch auf meine Kappe) Die Strassenbahn kommt auf den erstaunlich hohen Wert von 12,5 kWh/100 Personenkilometer.
9. Januar 20197 J. Meinst Du den Energieverbrauch? Der ist bei modernen Trams in der Tat ein Problem, weil die Kisten immer schwerer werden. Das ist nicht nur energieintensiv, sondern erfordert auch massivere und damit teurere Konstruktionen im Gleisunterbau. Liegt aber nicht am Prinzip Straßenbahn, sondern an einer ähnlichen Featuritis wie bei Autos. Zum Glück wird das Problem gaaanz langsam erkannt, und die ersten Hersteller von Schienenfahrzeugen bemühen sich wieder um leichtere Konstruktionen.
9. Januar 20197 J. vor 43 Minuten schrieb Kirunavaara: Meinst Du den Energieverbrauch? Der ist bei modernen Trams in der Tat ein Problem, weil die Kisten immer schwerer werden. Das ist nicht nur energieintensiv, sondern erfordert auch massivere und damit teurere Konstruktionen im Gleisunterbau. Liegt aber nicht am Prinzip Straßenbahn, sondern an einer ähnlichen Featuritis wie bei Autos. Zum Glück wird das Problem gaaanz langsam erkannt, und die ersten Hersteller von Schienenfahrzeugen bemühen sich wieder um leichtere Konstruktionen. Wieso erstaunt es mich nicht mehr dass ein Verkehrsplaner fragt ob mit 12,5 kWh/100 Personenkilometer der Energieverbrauch gemeint ist?
9. Januar 20197 J. Wenn wir erst über Emissionen reden, und dann kommt plötzlich ein Wert in kWh, dann halte ich es für angebracht, zumindest vorsichtshalber nachzufragen, bevor wir versehentlich aneinander vorbei reden. Bist Du immer so freundlich?
9. Januar 20197 J. Die Strassenbahn kommt auf den erstaunlich hohen Wert von 12,5 kWh/100 Personenkilometer. Kann mir jemand plausibel erklären warum die Schadstoff Bilanz der Straßenbahn, im Vergleich mit einem mit 2 Personen besetztem PKW, dann schlechter sein soll?Straßenbahn 12,5 kwhPkw 5l Diesel = 50 kwh : 2P =25 kwhWird der Strom von Straßenbahnen aus Schweröl erzeugt? Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk
9. Januar 20197 J. vor 25 Minuten schrieb MartinSt: Kann mir jemand plausibel erklären warum die Schadstoff Bilanz der Straßenbahn, im Vergleich mit einem mit 2 Personen besetztem PKW, dann schlechter sein soll? Straßenbahn 12,5 kwh Pkw 5l Diesel = 50 kwh : 2P =25 kwh Wird der Strom von Straßenbahnen aus Schweröl erzeugt? Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk Zitat Moderne Dieselfahrzeuge mit Euro-6 gehören zu den saubersten Verkehrsmitteln im urbanen Verkehr. Ein Diesel-Pkw emittiert mit 80 mg NOx pro km deutlich weniger Schadstoffe als Linienbusse (550 mg NOx pro Fahrgast auf einem Kilometer) sowie Nahverkehrszüge (240 mg NOx pro Fahrgast auf einem Kilometer) und liegen bei einem Besetzungsgraden von mehr als einer Person auch unter den Emissionswerten von Straßen-, U- und S-Bahnen. Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI in einer Stellungnahme für den Bundestag. Müßte bedeuten dass Dieselabgase besser gefiltert werden als Abgase von Kraftwerken. https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/emissionen-von-waermekraftwerken-anderen#textpart-3 https://www.umweltbundesamt.de/themen/co2-emissionen-pro-kilowattstunde-strom-sinken https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/entwicklung-der-spezifischen-kohlendioxid-2 Bearbeitet (9. Januar 20197 J. von jozzo_)
9. Januar 20197 J. In einer Stellungnahme eines "Wissenschaftlichen Institutes" erwarte ich kein "müßte das bedeuten" sondern eindeutige Fakten mit Quellen. Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk
9. Januar 20197 J. vor 11 Minuten schrieb MartinSt: In einer Stellungnahme eines "Wissenschaftlichen Institutes" erwarte ich kein "müßte das bedeuten" sondern eindeutige Fakten mit Quellen. Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk ja, ja, ich bin aber kein wissenschaftliches Institut. Der Satz war von mir, ich habs eben mit Absatz nachgebessert. Bearbeitet (9. Januar 20197 J. von jozzo_)
9. Januar 20197 J. Mit Fantasiewerten kann man fast alles belegen! "Moderne Dieselfahrzeuge mit Euro-6 gehören zu den saubersten Verkehrsmitteln im urbanen Verkehr. EinDiesel-Pkw emittiert mit 80 mg NOx pro km" Da ist weder der Konformitätsfaktor drin, noch wird der Wert von Euro "6" auf der Straße auch nur annähernd erreicht.
9. Januar 20197 J. ja, ja, ich bin aber kein wissenschaftliches Institut. Der Satz war von mir, ich habs eben mit Absatz nachgebessert.Meine Kritik richtet sich in erster Linie auch gegen das Pamphlet, auf das du dich bezogen hast. Dieses Geschreibsel entspricht in keiner Weise wissenschaftlichen Standards. Es besteht zum größten Teil aus haltlosen Behauptungen und billiger Polemik. Der Briefkopf müsste eigentlich vor Scham verblassen. Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk
9. Januar 20197 J. Wir können die Städte emissionsfrei machen wenn wir die Menschen alle außerhalb der Städte ansiedeln und die Städte leer machen.
21. Februar 20197 J. Am 15.02.2019 um 09:54 schrieb Karl Hunsche: Fahrrad fahren. Bist Du Dir sicher? Wieviel CO2 liefert denn ein Fahrradfahrer pro km? OK nichts, da es sich um pflanzlichen Treibstoff handelt wäre es so gesehen CO2 neutral. Nur ist die Lebensmittelproduktion selbst nicht CO2 neutral. Aber anders gesehen: Wie sieht es mit dem Primärenergiebedarf (Nahrung) für 100 km aus?
22. Februar 20197 J. Wenn du so weit gehen willst musst du die menschen aus den Städten entfernen und dort Bäume pflanzen.
24. Februar 20197 J. Am 22. Februar 2019 um 08:29 schrieb Karl Hunsche: Wenn du so weit gehen willst musst du die menschen aus den Städten entfernen und dort Bäume pflanzen. Logische Endlösung wäre demnach alle Menschen von der Erde entfernen. Wie wir uns doch alle wieder an der Nase rumführen lassen. Da gibt es einen Beitrag über eine emisionsfreie Stadt, und nur ein Teil davon sind 100% Elektroautos. Alle stürzen sich auf den Teilbereich Autos / Mobilität und es wird immer absurder. (Ja, ich habe mitgemacht!)
7. März 20197 J. Die Lungenärzte haben es sich anders überlegt. Ärgerlich für Herrn Scheuer, der so hellauf begeistert war von den rund 100 Hanseln aus der Zunft.... https://www.welt.de/wirtschaft/article189899863/Lungenaerzte-fordern-nun-doch-strengere-Abgasrichtwerte.html
13. September 20196 J. Zitat Unsere Städte könnten ruhiger, sicherer, großzügiger und gesünder sein, wenn wir unser Verhältnis zum Verkehr ändern würden. Der motorisierte Individualverkehr frisst den Platz, den wir für ein besseres Leben brauchen und vergiftet Luft und Umwelt. Wie könnte eine Lösung aussehen? Unser philosophischer Essay von Ines Maria Eckermann klärt auf. https://utopia.de/ratgeber/das-auto-kann-jetzt-weg-ein-gedankenexperiment-zur-verkehrsgerechtigkeit/
13. September 20196 J. Sooo neu ist die Idee ja nicht. In dem Ort wo ich meine Kindheit und Jugend verbrachte, fing man in den 80ern schon an, die Innenstadt recht autofrei zu bekommen. Durchfahrtsstraßen wurden zu Fußgängerzonen. Wo damals die erste Auto-Verkehrsampel der Stadt stand, war zu meiner Kindheit eine Fußgängerampel. Als ich Teenager war, wurde sie auch demontiert, da nun alles Fußgängerzone wurde. Man hat in den letzten 30-40 Jahren sehr viel umgebaut um die Autos aus der Stadt zu bekommen. Die paar Parkplätze in der Innenstadt kosten mittlerweile richtig Geld. Als Ausgleich baute man etwas entfernt einen neuen großen Parkplatz, wo das Parken sogar kostenlos ist!.
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