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Kopfdichtung am AX 1.1 60PS


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Hallo,

habe mir nen Ax mit "motorschaden" zugelegt.Er hatte keine kompression auf allen Zylindern(und lief natürlich auch nicht).Die Vorbesitzerin hat über Wasserverlust geklagt gehabt...

Da ich schon längere Zeit an wasser- und luftgekühlten Autos eines namenhaften deutschen Herstellers schraube und schon einiges an Erfahrung gesammelt habe,kam bei mir die Vermutung auf das die Zylinderkopfdichtung defekt zu sein scheint.

Also habe ich mir das Buch "jetzt helfe ich mir selbst" erworben und mich ans Werk gemacht.

Ich habe nen 1.1 mit 60PS und nassen Buchsen.

Ich habe den Kopf demontiert und die schadhafte Dichtung sofort erkannt.

Danach habe ich den Kopf von den Anbauteilen befreit und ihn zum planschleifen gebracht.Neue Kopfdichtungssatz und Schrauben besorgt.

Danach habe ich alles nach anweisung montiert.Ventile eingestellt.Wasser eingefüllt und entlüftet.Neue Kerzen....und so weiter....

Dann kam der Citroen´-Tiefschlag.Erst wollte er garnicht anspringen...nach sehr langen Startversuchen und viel Gasgeben kam dann etwas(ich weiß das das nicht gut für den kat ist).Und zwar sehr viel weiß aus dem Auspuff.Erst hatte ich noch die Hoffnung das es Kondenswasser ist...leider war das nicht der Fall.Er qualmte weiter.

Nach der Aktion war dann auch wasser im öl.:-(

Jetzt meine Frage:

Warum???

Und wie soll man bitteschön Kopfschrauben in einem Zug 240 Grad in einem ZUG weiterdrehen???

Habe die Buchsen sehr vorsichtig behandelt und den Kopf beim demontieren sehr vorsichtig abgehebelt.

Wäre für jeden Tip sehr dankbar...

Vielleicht hat ja jemand hier etwas Ehrfahrung mit dieser Thematik.

Mfg Lars Kellenter

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Hi,

wahrscheinlich ist der Motor hoffnungslos sauer gefahren worden - normalerweise ist eine Kopfdichtung bei den TU-Motoren kein gravierendes Problem, allerdings kann es sein, dass die Vorbesitzerin den Motor bis zum endgültigen Exitus gefahren hat, so ein Ding habe ich mir auch mal gekauft...

Ääääh...Kopfschrauben 240Grad??? Daran kann es eigentlich nicht gelegen haben.

Da man die Motorn quasi beim Klauen hinterhergeschmissen bekommt, würde ich einfach eine andere Maschine einbauen! Ist natürlich ärgerlich wegen Schrauben und Dichtung und den ganzen Eureonen !!! ;-)

Gruß

Frank

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Hallo,

wenn der Kopf plan ist heißt das noch lange nicht, daß die Büchsen den richtigen Überstand haben und die Auflagefläche des Blockes i.O. ist.

Oder weiß "Jetzt helfe ich mir selbst" davon nichts?

Gernot

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ACCM Jürgen P. Schäfer

und wenn es wirklich nasse Laufbuchsen sind, können die sogar am Fuß undicht werden. Dies war zumindest beim Peugeot 104-Motor so, auf dessen Flachlieger-Motor mit daruntergepacktem Getriebe letztlich auch die TU-Motoren zurückgehen: Die Maße für Hub und Bohrung sind beim 1,1 Liter heute noch die gleichen wie 1972! (Weitere Autos in der Ahnengalerie dieses Motors: Peugeot 205, ~ 306, ~ 207, ~ 307?, Renault 14, Talbot Samba, ~ Horizon?, Citroën LN, ~ Visa, ~ BX, ~ ZX, ~ Xsara)

>>Grüße, Jürgen

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Hallo,

der Motor des Peugeot 104 hatte Zylinderfußdichtungen aus Papier, die wirklich sehr kritisch waren. das wurde aber schon beim Visa auf O - Ringe umgestellt. Damit liegen die Büchsen fest im Block auf.

Der TU - Motor im AX hatte von Anfang an O - Ringe.

Mein Hinweis auf das Überstandsmaß der Büchsen bezieht sich auf den möglicherweise sehr geschundenen Motor. Wenn die Büchsen oben angebrannt sind, kann man die nicht einfach anschleifen. Es reicht dann die Vorspannung für die Kopfdichtung nicht aus und die Laufbüchse sollte erneuert werden.

Gernot

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Guest Günter B.

Ich mußte bereits bei zwei AX die Zylinderkopfdichtung wechseln und da ich kein KFZ Schlosser bin, habe ich den intensiven Rat "Lass die Finger von den Laufbuchsen" auch befolgt. Die Autos laufen bis heute einwandfrei.

Scheint doch tatsächlich ein unberechenbarer Faktor zu sein.

Die Kopfschrauben habe ich allerdings in zwei Schritten, mit jeweils 120°, angezogen, stand auch so auf dem Beipackzettel der Dichtung.

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Hallo,

erstmal danke für die vielen fachlichen Rate.

Der Motor wurde echt bis zum Exitus gefahren!Leider!!!!!!!!

Hat schon mal jemand die Laufbuchsen gewechselt???

Wie sieht die Sache ungefähr aus?

Kann ich da welche vom 1.3er einsetzen???

Gibt es nen Buch wo das Thema behandelt wird?Reparaturanleitung vielleicht?

Mfg Lars Kellenter

P.S.:Wenn jemand nen 1.1er rumliegen hat und das in Bereich NRW wäre ich über E-Mail zu erreichen.

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Hallo,

die Büchsen vom 1400er passen nicht, die Kolben sind etwas größer. Der Tausch der Büchsen ist an sich einfach, sie sind nur von oben eingesteckt. Mit einem neuen O - Ring eingesetzt und in der Länge auf die Büchsen im Motor abgestimmt, sollte es keine Probleme geben.

Man sollte aber einen alten Kolben mit neuer Büchse vorsichtig einfahren.

Gernot

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