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Zeitgeschehen

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller
vor 9 Stunden schrieb schwinge:

Soso. Sich für Krisen vorzubereiten ist "rechtslastig".

Es gibt nicht nur einen graduellen Unterschied ob man mit einer Woche Stromausfall zurecht kommt oder: 

vor 9 Stunden schrieb schwinge:

Nicht, wenn du dort einen jederzeit abflugbereiten Privatflieger parkiert hast.

Oder darueber philosophiert(!) sich ein Fahrzeug zu halten, dass NEMP-fest ist (und dafuer fuenf gerade sein laesst). 

vor 9 Stunden schrieb schwinge:

Geld ist wertlos. Buntes Papier. Was den Normalo in "schweren Krisen" weiterbringt:

Es geht nicht um Papier! Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Kladdens, die Albrechtfamilie oder der Herr Schwarz das Zeug in der Wohnung stapeln. Und die Normalos sind ohnehin angeschissen. Selbst sehr wohlhabende Normalos sind ins KZ gegangen. Auch weil andere Laender ihre Aufnahme verweigert haben. Nur die  wirklich Reichen sind ueberall willkommen.

Mit den von dir vorgeschlagen Hilfsmitteln kann man sich, mit etwas Glueck, etwas Zeit kaufen und seine schlechten Chancen ein wenig verbessern.

vor 9 Stunden schrieb schwinge:

Wie willst du das anstellen?

Zusammen mit anderen dafuer sorgen, dass hier kein hysterisches politisches Klima entsteht. Sich vor Putin keine Angst machen lassen. Unsere Marktwirtschaft wieder ein wenig sozialer werden lassen. ....

vor 1 Stunde schrieb silvester31:

Militante Veganer ebenso !

"Man" arbeitet dran 😉
50099217yy.jpg

 

 

 

vor 12 Stunden schrieb schwinge:

 Was den Normalo in "schweren Krisen" weiterbringt:
Ein paar Goldstücke.


Sollte es etwas mehr sein, vorsorglich in sichere Nachbarländer verfrachten. Liechtenstein ist da aktuell angesagt.

hwww.tagesspiegel.de/berlin/gaza-protesttag-mit-internen-konflikten-warum-die-linke-angst-vor-ihrer-eigenen-demonstration-hat

"Lange hat die Bundespartei gezögert, eine eigene Demonstration für einen Frieden in Gaza zu organisieren. Die interne Befürchtung war, dass aggressive Israelfeinde, die in Berlin seit zwei Jahren pro-palästinensische Proteste dominieren, ein derartiges Projekt umgehend kapern würden. Käme es dann zu Gewalt oder zu Aufrufen zur Vernichtung des jüdischen Staates, würde die Partei dafür verantwortlich gemacht.
Die Parteispitze stand unter Druck
-  Die Angst vor einem abzusehenden PR-Desaster überwog lange. Doch einzelne Parteifunktionäre übten massiven Druck auf die Bundesspitze aus – auch wegen der desaströsen humanitären Lage in Gaza. Im Juni erklärten die Vorsitzenden Ines Schwerdtner und Jan van Aken schließlich, man werde nun doch eine Demonstration organisieren, denn die deutsche Öffentlichkeit könne „nicht länger wegsehen“.
-  An diesem Samstag ist es so weit. „Zusammen für Gaza“ heißt der Protestzug, der ab dem frühen Nachmittag durch Berlin-Mitte ziehen wird. Neben der Linkspartei mobilisieren zahlreiche radikale Gruppen, die den jüdischen Staat von der Landkarte tilgen wollen. Auch DKP, Mera25, der BDS sowie trotzkistische Splittergruppen rufen zur Demonstration auf.
[...]
Die Liste der 15 „Initiatoren“ ist bemerkenswert. Unter ihnen befinden sich Akteure, die das Existenzrecht Israels ablehnen und den bewaffneten Kampf gegen Israel propagieren. Die Anfrage des Tagesspiegels, seit wann Parteichef Jan van Aken davon wusste, beantwortet dieser nicht.
-  Man bemühte sich zwar, keine Anhänger der Hamas einzuladen. Sympathisanten der Terrorgruppen Hisbollah oder PFLP wurden jedoch nicht ausgeschlossen.
Erst Parteirauswurf, jetzt Erstunterzeichner
Die Liste der Erstunterzeichner ist noch problematischer. Es sei selbstverständlich kein Zufall, dass ausgerechnet der Aktivist Ramsis Kilani prominent an der Spitze der Erstunterzeichner genannt wird. Also jener Kilani, der erst Ende vergangenen Jahres aus der Partei ausgeschlossen wurde. Kilani hatte den Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 glorifiziert und behauptet, die Hamas besitze „das Recht auf militante Selbstverteidigung mit allen Mitteln“. Zudem stellte er infrage, ob israelische Bürger überhaupt als Zivilisten zu behandeln seien, schließlich habe jeder Israeli irgendwann in seinem Leben den Wehrdienst geleistet."

Bearbeitet ( von 15cv)

vor 1 Stunde schrieb 15cv:

hwww.tagesspiegel.de/berlin/gaza-protesttag-mit-internen-konflikten-warum-die-linke-angst-vor-ihrer-eigenen-demonstration-hat

"Lange hat die Bundespartei gezögert, eine eigene Demonstration für einen Frieden in Gaza zu organisieren. Die interne Befürchtung war, dass aggressive Israelfeinde, die in Berlin seit zwei Jahren pro-palästinensische Proteste dominieren, ein derartiges Projekt umgehend kapern würden. Käme es dann zu Gewalt oder zu Aufrufen zur Vernichtung des jüdischen Staates, würde die Partei dafür verantwortlich gemacht.
Die Parteispitze stand unter Druck
-  Die Angst vor einem abzusehenden PR-Desaster überwog lange. Doch einzelne Parteifunktionäre übten massiven Druck auf die Bundesspitze aus – auch wegen der desaströsen humanitären Lage in Gaza. Im Juni erklärten die Vorsitzenden Ines Schwerdtner und Jan van Aken schließlich, man werde nun doch eine Demonstration organisieren, denn die deutsche Öffentlichkeit könne „nicht länger wegsehen“.
-  An diesem Samstag ist es so weit. „Zusammen für Gaza“ heißt der Protestzug, der ab dem frühen Nachmittag durch Berlin-Mitte ziehen wird. Neben der Linkspartei mobilisieren zahlreiche radikale Gruppen, die den jüdischen Staat von der Landkarte tilgen wollen. Auch DKP, Mera25, der BDS sowie trotzkistische Splittergruppen rufen zur Demonstration auf.
[...]
Die Liste der 15 „Initiatoren“ ist bemerkenswert. Unter ihnen befinden sich Akteure, die das Existenzrecht Israels ablehnen und den bewaffneten Kampf gegen Israel propagieren. Die Anfrage des Tagesspiegels, seit wann Parteichef Jan van Aken davon wusste, beantwortet dieser nicht.
-  Man bemühte sich zwar, keine Anhänger der Hamas einzuladen. Sympathisanten der Terrorgruppen Hisbollah oder PFLP wurden jedoch nicht ausgeschlossen.
Erst Parteirauswurf, jetzt Erstunterzeichner
Die Liste der Erstunterzeichner ist noch problematischer. Es sei selbstverständlich kein Zufall, dass ausgerechnet der Aktivist Ramsis Kilani prominent an der Spitze der Erstunterzeichner genannt wird. Also jener Kilani, der erst Ende vergangenen Jahres aus der Partei ausgeschlossen wurde. Kilani hatte den Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 glorifiziert und behauptet, die Hamas besitze „das Recht auf militante Selbstverteidigung mit allen Mitteln“. Zudem stellte er infrage, ob israelische Bürger überhaupt als Zivilisten zu behandeln seien, schließlich habe jeder Israeli irgendwann in seinem Leben den Wehrdienst geleistet."

Antisemiten die wir hier scheinbar dulden. Alles Hamas Freunde und teilweise ja auch putinfreunde und Kommunismus Verherrlicher. Sprich, wo immer unrecht und Intoleranz herrscht, die Linke findet es toll und kritisiert lieber die BRD

Das waren dann aber viele Antisemiten. Ca. 100000.

Soviele Menschen passen auf den 17 Juni, zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule. In die war von vorne bis hinten voll. 

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Bearbeitet ( von Frank M)

vor 17 Stunden schrieb Karl Hunsche:

Antisemiten die wir hier scheinbar dulden. Alles Hamas Freunde und teilweise ja auch putinfreunde und Kommunismus Verherrlicher. Sprich, wo immer unrecht und Intoleranz herrscht, die Linke findet es toll und kritisiert lieber die BRD

taz: Sie rufen auch zur Kundgebung am 27. September in Berlin auf, die von Medico, Amnesty und Eye 4 Palestine organisiert wird. Haben Sie keine Sorge, dass da die falschen Leute mitlaufen?

Barenboim: Was heißt denn die falschen Leute? Ich wurde schon mal gefragt, ab wann es denn zu weit ginge. Ich finde, man darf einen Völkermord einfach nicht unterstützen. Das gilt für Staaten und auch für Individuen.

taz: An früheren Demonstrationen gab es Kritik, weil vereinzelt iranische Fahnen auftauchten oder fragwürdige Slogans gerufen wurden.

Barenboim: Das kann man nicht vollständig ausschließen. Ich stelle es mir schwierig vor, bei so vielen Tausenden Menschen zu garantieren, dass da nicht jemand so eine Fahne schwenkt. Aber was man kontrollieren kann, das ist die Botschaft einer Kundgebung oder Demo. Und diese Botschaft ist klar: Stoppt den Völkermord. 

taz: Können Sie die Ängste vor einem wachsendem Antisemitismus nachvollziehen?

Barenboim: Die Sorge kann ich verstehen, aber nur bedingt. Wenn Menschen ein Ende des Genozids und ein Ende der Apartheid fordern, hat das mit Antisemitismus nichts zu tun. Diese Forderungen sind legitim und vom Völkerrecht gedeckt.

https://taz.de/Michael-Barenboim-ueber-Kulturboykott/!6112501&s=barenboim/

  • Ersteller
vor 13 Stunden schrieb Frank M:

Das waren dann aber viele Antisemiten. Ca. 100000.

Einige juedische Antisemiten waren wohl auch dabei. 

Ich fuerchte nur, wenn man diejenigen die den Begriff "Gammelfleischjunkies" fuer unangemessen halten, der AfD zuordnet und diejenigen die das Ermorden von Menschen mit fragwuerdigem Ziel, als Hamassympatisanten abkanzelt, ist es fuer die Verhinderung eines hysterischen politischen Klimas schon (fast?) zu spaet. In sofern kann ich den Optimismus von rechtspopulistischen Foristen hier nachvollziehen.

Fürchterlich sowas. 
in Kreuzberg hat die Polizei wenigstens durchgegriffen weil dort eindeutig gegen unsere Gesetze verstossen wurde:

Dem Hamas Chef wurde zugejubelt.

Die Polizei kann einem nur leid tun diese Idioten auch noch kontrollieren zu müssen.

„Hitzig ging es am Nachmittag bei der Kundgebung mit 1200 Teilnehmern von Kreuzberg Richtung Südstern zu. Schon kurz nach dem Start sei es zu „Ausrufen und Zeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen“ gekommen, teilte die Polizei mit.

„Tagesspiegel“-Informationen zufolge sollen einzelne Teilnehmer dort der Terrororganisation Hamas gehuldigt haben.

Da die Ordner nicht mäßigend auf die Teilnehmer einwirken konnten und es „zu einem Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz und zur Behinderung von Medienschaffenden aus dem Aufzug heraus gekommen“ war, beendeten die Beamten den Aufzug kurz nach 17 Uhr.

Doch da auch dann keine Ruhe einkehrte, kam es zu „freiheitsbeschränkenden Maßnahmen“. 

 

wer in deutschland, in einem Rechtsstaat Hamas Terroristen bejubelt, hat m.E. gar kein Recht auf eine Demo.

Genausogut diese ganzen Putinfreunde der Arschpartei, die ständig einen russischen faschistischen Diktator bejubeln.

Der Diktator ist unser Feind und Jubelperser wie diese sind Volksverräter. 

 

Der Irrsinn in den USA fing doch schon vor Jahrzehnten an, als die anfingen in den Schulen statt Evolutionstheorie irgendsoeinen religiösen Kack zu lehren. 
Wer statt Fakten und Wissenschaft lieber an einen Gott glauben will, der wird auch nichts gegen einen rechten Diktator haben. Denn was anderes IST der christliche Gott als ein homophober, rechter im Sinne von Selbstbräuner , Egozentrik der uns einen Deal vorschlägt.

 

vor 20 Stunden schrieb Frank M:

Das waren dann aber viele Antisemiten. Ca. 100000.

 

Ja siehste. 

Zitat

Der Irrsinn in den USA fing doch schon vor Jahrzehnten an, als die anfingen in den Schulen statt Evolutionstheorie irgendsoeinen religiösen Kack zu lehren.

Edit: Antwort hierher verlegt

 

Bearbeitet ( von fgee)

Keine AfD-Bürgermeister in NRW

Zitat

In vier Stichwahlen standen AfD-Politiker. Besonders in Hagen hatte sich die Partei Chancen ausgerechnet, eventuell doch das Rathaus erobern zu können. Aber daraus wird nichts. In Duisburg und Gelsenkirchen werden sich Sören Link und Andrea Henze für die SPD durchsetzen, für die CDU wird Dirk Rehbein wahrscheinlich Hagen gewinnen. Und in der Stadt Bergheim wird sich die CDU ebenfalls durchsetzen.

 

 
 

Ja! Es sind doch noch ein paar nicht rechte Nichtwähler aufgewacht. Die Wahlbeteiligung war in den Städten mit AfD Stichwahlkandidat höher als durchschnittlich bei den anderen. Und die AfDler verlieren verhältnismäßig hoch.

Vielleicht hat die Stichwahl mit den rechtsxtremen Kandidaten  doch den ein oder anderen wachgerüttelt. Und nur so kann das gehen, hoffentlich macht das Schule.

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

Ja die SPD scheint in NRW wieder eine „sichere Bank“ in stürmischen Zeiten zu werden.

Auch in meiner Heimatstadt ist es gelungen die SPD Kandidatin vor den „Schwatten“ durchzubringen. 
 

 

vor 16 Minuten schrieb Nitsrekds:

Ja! Es sind doch noch ein paar nicht rechte Nichtwähler aufgewacht. Die Wahlbeteiligung war in den Städten mit AfD Stichwahlkandidat höher als durchschnittlich bei den anderen. Und die AfDler verlieren verhältnismäßig hoch.

Vielleicht hat die Stichwahl mit den rechtsxtremen Kandidaten  doch den ein oder anderen wachgerüttelt. Und nur so kann das gehen, hoffentlich macht das Schule.

Toi toi toi !!

vor 36 Minuten schrieb Karl Hunsche:

Ja die SPD scheint in NRW wieder eine „sichere Bank“ in stürmischen Zeiten zu werden.

Auch in meiner Heimatstadt ist es gelungen die SPD Kandidatin vor den „Schwatten“ durchzubringen. 
 

 

Dortmund geht leider zum 1. X nach 1946 an die CDU 

Bei uns hat sich der SPD Mann haushoch gegen den CDU Kandidaten durchgesetzt. Immerhin!

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

vor 50 Minuten schrieb Nitsrekds:

Dortmund geht leider zum 1. X nach 1946 an die CDU 

Bei uns hat sich der SPD Mann haushoch gegen den CDU Kandidaten durchgesetzt. Immerhin!

Gratuliere. Nach Dortmund fahre ich nicht mehr. Und wenn dann nur mit aktivierter Verriegelung.

die Stadt ist komplett im Arsch, in der Nordstadt. Südlich der b1 geht es noch. Da sind die Mieten eine natürliche Barriere.

Ich erinnere mich an Martin Werth der die BX IG hatte damals. Der wohnte genau an der B1, auf der „richtigen“ Seite.

martin ? Ne Michael. Da verwechsle ich was.

den martin Stahl können wir ja jetzt nicht für alles verantwortlich machen.

ich fahre jeden tag mit meinem Raumschiff Insterprise.

aber musste noch nicht aufladen.

ich hab noch ca. 300 km Zeit aufzuladen.

der Händler hat den wagen 100% aufgeladen übergeben.

und ich habe das noch NIE gemacht.

Jungfrau praktisch.

heute habe ich die automatische Lenkung, die automatische abstandshalterung, die automatische Geschwindigkeit getestet. Der wagen lenkt automatisch auch wenn die strasse ne kurve hat. Er hält automatisch abstand zum Vordermann. Und gibt dann Gas soviel wie die Schilder es hergeben.

man sitzt dann da so und lauscht dem radiosender und verfolgt wie der wagen ins ziel fährt. Wow. 

Bearbeitet ( von Karl Hunsche)

https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2025/sep/28/how-the-rich-and-powerful-plan-to-live-for-ever

Zitat

‘To them, ageing is a technical problem that can, and will, be fixed’: how the rich and powerful plan to live for ever

Zitat

When Xi Jinping and Vladimir Putin were caught on mic talking about living for ever, it seemed straight out of a sci-fi fantasy. But for some death is no longer considered an inevitability …

 

Zitat

Die Revolution in Ägypten ist der Hintergrund, vor dem Wanda klar wird, worum es ihm - auch in seiner Musik - geht: den Hass in dieser Welt überwinden zu wollen. Das eint die Band und ihre Fans.

https://www.tagesschau.de/kultur/wanda-buch-lesetour-100.html

https://www.deutschlandfunk.de/pfas-im-wein-flaschen-archiv-zeigt-zunehmende-belastung-mit-trifluoracetat-100.html

Zitat

In Wein lässt sich über die Jahre ein klarer Anstieg der nicht abbaubaren Chemikalie Trifluoracetat (TFA) nachweisen. Das zeigt eine Analyse historischer Weinproben. Forscher gehen davon aus, dass Pflanzenschutzmittel dafür verantwortlich sind.

Pflanzenschutzmittel, wie niedlich, das sind Pflanzengifte, die auch für andere Lebewesen hochtoxisch sind. 

Balkan · Im Bann der Waffen? | Weltspiegel Doku
 

Zitat

 

Video 45 min

Der Balkan ist Europas Waffenlager. Durch die Jugoslawienkriege ist immer noch ein großer Bestand alter Waffen in Umlauf. In den zwei Westbalkanstaaten Serbien und Montenegro besitzen die Menschen die meisten Waffen in Europa, nämlich 39 pro 100 Einwohner, getoppt nur noch von den USA und dem Bürgerkriegsland Jemen. Auf dem Balkan sind Waffen nach wie vor ein Symbol für Freiheit, Tradition und Anerkennung. In vielen privaten Haushalten werden Erbstücke aufbewahrt und in Ehren gehalten, laut Behördenangaben sogar Kriegsrückstände Raketen- und Granatwerfer. Der Schwarzmarkt für illegale Waffen blüht. Die Weltspiegel-Dokumentation „Tödliches Erbe: Waffenlager Balkan“ widmet sich der Frage, wie dieses gefährliche Erbe die Gesellschaft beeinflusst. So kam es in den letzten Jahren in Serbien und Montenegro zu mehreren Amokläufen mit vielen Toten, bei denen sowohl legale, als auch illegale Waffen im Einsatz waren. Als Folge dieser tragischen Ereignisse gingen in Serbien zehntausende zornige Bürger auf die Straße, protestierten wochenlang unter dem Motto „Serbien gegen Gewalt“ gegen die zunehmende Verrohung der Gesellschaft. Der Waffenkult ist in Serbien allgegenwärtig auch in den Medien, zur besten Sendezeit zeigen ehemalige Straftäter im serbischen Privatfernsehen ihre Waffen und erzählen von ihren Verbrechen. Korrespondentin Anna Tillack interviewt in der Dokumentation Hinterbliebene der Massenschießereien, aber auch den bekanntesten Waffeninfluencer des Balkan und ganz normale Serben, die ihre Waffen hegen und pflegen. Sie versucht, der Faszination für das Schießen auf den Grund zu gehen. Sie trifft aber auch Menschen, die für schärfere Waffengesetze kämpfen oder für eine bessere Gesellschaft auf die Straße gehen. Außerdem begleitet sie Polizisten auf der Jagd nach illegalen Waffen. Immer mit der Frage im Blick: Wie geht der Balkan mit dem tödlichen Erbe, also den fast drei Millionen Waffen, die schätzungsweise in Serbien und Montenegro zirkulieren sollen, um?

 

https://www.ardmediathek.de/film/balkan-im-bann-der-waffen-oder-doku/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdFNlcmllcy84N2Y1NTU1MS1jNTBhLTQ1YzItYWYzYi1hN2E3YzBkODE2MjU

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