28. September 20169 J. Seit Frühsommer parkt ein GS-Break Club 1976 bei mir und den möchte ich gerne wieder schön zum Fahren bringen. Leider ist das Vorhaben bisher nicht von großem Erfolg gekrönt. Das fängt schon mit der Literatur an. Von meinen D-Modellen kenne ich die Werkstatthandbücher, danach kann man gut arbeiten. Für den GS konnte ich bisher nichts vernünftiges finden. Also habe ich mir ein Buechli geholt, aber da steht manches drin was einfach nicht simmt. z.B. wird dort behauptet man könnte die gesamte Antriebseinheit mit Abgasanlage, Getriebe und Bremsen komplett ausbauen. Ich habs 3 Tage lang versucht, es geht echt nicht. Jetzt ist alles raus in Einzelteilen. Was mir auch Schwierigkeiten bereitet ist der Ausbau der unteren vorderen Querlenker. Die Lange Schraube stößt schon hinten an der Karosse an wenn vorne der Silentblock noch nicht frei ist. Ich brauche einen Praxistip wie man das Problem löst ohne den Hilfsrahmen zu lösen, das möchte ich nicht so gerne. Ich sehe nur zwei Möglichkeiten: - Aubau mit der Flex und die neuen Schrauben etwas kürzen. - Beule un die Karosserie klopfen. Wäre dankbar für Eure Hilfe. Mike
28. September 20169 J. Natürlich kann man Motor + Getriebe (ohne hintere Abgasanlage) zusammen ausbauen. Selbst ein Anfänger müßte damit in 3 Stunden fertig sein. Ich rätsle was da so schwer sein soll. Hast Du etwa überlesen dass die gesamte Front abgebaut werden muß? Auch für den GS gibts die Werkstatthandbücher von Citroen. Bearbeitet (28. September 20169 J. von jozzo_)
28. September 20169 J. Ersteller ha ha ! Der war gut. Es ist immer die Schaltgabel im Weg und selbst wenn man die abbauen kann ist es immer noch Milimeterabeit mit schleifen der Flammrohre und Bremsscheiben. Wenn das gut ginge wäre das die von mir favorisierte Vorgehensweise, auch für den Einbau. Erst alles draussen komplettieren und dann rein damit. Werkstatthandbücher gibt es wo als Download oder Nachdruck? viele Grüße Mike
28. September 20169 J. Schalthebel kann man ausbauen: Manschette hochschieben, Split herausschlagen (kein Gang eingelegt!), Hebel herausziehen - dauert keine Minute! Es gab sehr wohl gute Werkstatthandbücher, das waren dicke rote DIN A4 Ordner (ich meine, es waren 4 Bände?), die auch ab und zu und einzeln zu verkaufen sind. Alternativ kann man auch die blauen Bände des GSA verwenden, die öfter erhältlich sind und wenigstens die Arbeitsabläufe gut darstellen. Gruß Bernhard
28. September 20169 J. Servus Mike, also dann kennst du noch nicht das GS - GSA Forum ? ! Natürlich kostenlos http://www.gs-gsa-ig.de/forum/index.php Also erst Front raus, dann Motor mit Getribe oder einzeln raus, wenn du es ausbauen solltest, kannst du alle dichtungen erneuern und die Manschette auch von der HP Pumpe vorne, Zahnriemen usw. , Ich habe davon gehört, Beule in Karosse schlagen .
28. September 20169 J. was den Ausbau der kompletten Antriebseinheit angeht stimme ich Jozzo100% zu - es geht selbstverständlich; ich hatte sie schon mehrmals draussen.... und hab sie auch wieder reingekriegt. Und ich bin nicht "vom Fach". Zugegeben, beim 76er ist's etwas schwieriger, nachdem die Innenkotflügel nicht mehr verschraubt sind - aber es geht. (Federkugeln müssen übrigens auch vorher raus) Das es ganz ganz leicht geht und überall ein Meter Luft ist hat ja keiner behauptet :-) Für die Querlenker ist der Ausbau des Fahrschemels (wenn man's ganz korrekt machen möchte) unerlässlich; aber die Variante mit der Beule ist als Option durchaus ein gangbarer Weg, denke, das wurde an zahlreichen GS so gemacht. Man sollte nur anschliessend kucken, das man sich keine Rostnester geholt hat. Mit Reparaturanleitungen kann ich Dir in ein paar Tagen aushelfen, wenn ich wieder zuhause bin; einstweilen würde ich aber auch mal empfehlen: http://www.gs-gsa-ig.de/
29. September 20169 J. Ich hatte den unteren Querlenker bei meinem GS vor 30 Jahren zweimal draußen, aber ich erinnere mich nicht an besondere Schwierigkeiten mit der langen Schraube
29. September 20169 J. Die Werkstatthandbücher sind z.T. auf der GS/GSA-IG-Seite zu finden. Oder antiquarisch suchen, bei Ebay bspw.
29. September 20169 J. vor 3 Stunden, ACCM Gerhard Trosien sagte: Ich hatte den unteren Querlenker bei meinem GS vor 30 Jahren zweimal draußen, aber ich erinnere mich nicht an besondere Schwierigkeiten mit der langen Schraube mein Gedächntis gibt das nicht her mich zu erinnern wann genau ich wo genau was genau geschraubt habe; bin mir eber ziemlich sicher auch schon Querlenker ausgebaut zu haben bei denen die Schraube von vorne eingesetzt war und am Innenkotflügel ein mit Blindstopfen verschlossenes Loch war um eben diese Schraube durchzuführen.
30. September 20169 J. Ersteller danke für Eure Antworten, habe aus berufenem Munde erfahren, daß die Methode mit der Beule durchaus Anwendung findet.
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