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C6 Kugeln geprüft: nur geringer Verlust nach 180tkm


XMbremi

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Hallo zusammen,

ich habe letztes Jahr im Rahmen des Zahnriemenwechsels und einer großen Inspektion gleich alle Kugeln getauscht und die alten auf Restdruck geprüft.

Die Federkugeln hatten noch 40 und 35 bar. Soll 50 bar

Druckspeicher hatte noch 60 bar. Soll 70 bar

Hydraktiv 40 und 45 bar. Soll 50 bar (wenn ich mich recht erinnere)

Für 9 Jahre und 180tkm Nutzung sind das passable Restwerte. Lediglich die hinteren Hydraktiv-Kugeln hatten Rost am Gewindeansatz.

Die Federung wurde besser nach dem Kugel-Tausch. Das Nachschwingen des Hecks ist fast so geblieben. Ein Freund meinte, das würde durch die Neueinstellung der Höhe deutlich besser.

Habt ihr die alten C6-Kugeln schon gemessen?

PS: ich habe mit meinem LHM-Prüfgerät gemessen. Ich weiß nicht, ob das der LDS-gewohnten Membran schadet, aber ich verwende die ohnehin nicht mehr.

Gruß Martin

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Der Federkugelmembran ist es egal,die verträgt beides. Die grauen flachen Kugeln gab es auch in einigen Xantias, ich denke nicht daß hierfür in der Fertigung spezielle Membranen eingesetzt wurden. Der Dichtring der Kugeln ist auch identisch.

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...und einen Druckspeicher, der allerdings im BHI-Block integriert und vermutlich nicht als einzelnes ET erhältlich ist.

Um auf Martins Frage zurückzukommen: An meinem C6 2,7 HDi habe ich im Frühjahr alle sieben Kugeln gemessen, die 200tkm und 9 Jahre alt waren.

Ergebnis: Bis auf die vorderen Radkugeln waren alle fast auf Soll, mit ~ 2 bar Abweichung.

Auch ich habe die Kugeln mit einem LHM-Prüfgerät gemessen und denke auch, dass der Membrane das nicht ausmachen sollte. LDS riecht ja sogar wie LHM...

Übrigens klapperten alle alten Kugeln beim Schütteln.

Viele Grüße

Henning

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Tim Schröder

H3(+) hat einen Druckspeicher. Der ist aber (hinter einer Schraubkappe) im Hydraulikblock integriert. Und er hat auch nur das Format eines größeren Schnapsglases. Ansonsten hat Ronald völlig recht, es gibt insgesamt 7 Kugeln, ausschließlich für die Federung.

Dass die Federung härter wird, wenn weniger Gas im Speicher ist, ist logisch, denn die Federrate verändert sich mit Gasdruck und Öldruck. Je weniger Gasdruck im Speicher (oder je mehr Öldruck im System) desto härter wird die Federung. 

Die Zeichen bedeuten: Cr = Federrate; A=die wirksame Kolbenfläche; P1 = der Systemdruck; Po= Fülldruck der Kugel; Vo = das Leervolumen der Kugel. Dabei gilt, dass A und Po konstant sind.

Die Formel für die (statische) Federrate einer hydropneumatischen Federung:

Formel%20Federrate.jpg

Die obere Formel berücksichtigt nicht das Übersetzungsverhältnis der Feder zum Rad/Lenkerdrehpunkt, die untere wohl. Das spielt aber keine Rolle für eine vergleichende Rechnung. Denn man kann, egal mit welchen Einheiten (N; bar; Kg; cm; mm ) man rechnet, erkennen, dass die Federung bei steigendem Öldruck härter werden muss. Gleiches gilt dann natürlich auch für sinkenden Fülldruck.

Und für die, die besser rechnen können als ich (das meine ich wie ich es sage !): Ich habe Formeln für einen statischen (isotherm) und nicht dynamischen (adiabat) Federvorgang verwendet. Im zweiten Fall käme ein weiterer Rechenfaktor hinzu, der zwar das Ergebnis geringfügig ändert, das Prinzip aber unverändert lässt. So wie es ist, lässt es sich leichter nachrechnen.

 

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Meine alten Kugeln klapperten auch.

Mit Druckspeicher meine ich die im vorderen rechten Kotflügel sitzende Kugel.

Baulich sind das für mich alles Druckspeicher, weil keine Dämpfungsplättchen eingebaut sind. Die Dämpfung machen doch die Ventile in den Federbeinen. Oder?

Wenn man jetzt noch eine gute Methode für den Umbau auf Nachfüllventile finden würde ...

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Vorne rechts im Kotflügel sitzt dann wohl die vordere Hydractivkugel und im Hydraulikblock sitzt lediglich ein Pulsationsdämpfer. Ein Druckspeicher wäre ziemlich sinnfrei, der dient bei der Zentralhydraulik als Notreserve für die Bremse bei Ausfall der Druckversorgung und ist bei einem System das ausschließlich die Niveauregulierung versorgt nicht erforderlich.

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Tim Schröder
vor 7 Minuten, bx-basis sagte:

und im Hydraulikblock sitzt lediglich ein Pulsationsdämpfer

Auch wenn er wirklich sehr klein ist und sicher nur als Pulsationsdämpfer dienen soll / kann, ist es vom Aufbau und der Funktion her ein Druckspeicher. Aber ich will keine Haare spalten.

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vor 24 Minuten, Tim Schröder sagte:

Auch wenn er wirklich sehr klein ist und sicher nur als Pulsationsdämpfer dienen soll / kann, ist es vom Aufbau und der Funktion her ein Druckspeicher. Aber ich will keine Haare spalten.

Naja, 60 bar messen bei Soll 70 bar kann man nicht. Stand aber so da, was immer Bremi da gemeint hat.

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Tim Schröder

Er hat damit die Hydractivkugel gemeint, die beim V6 im rechten vorderen Radkasten steckt. Und wenn die nur noch 60 statt 70 bar (hat er ja auf dem Prüfstand ermittelt), dann fehlen 10 bar zum Sollwert.

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Tim Schröder

welchen Druck der Speicher / Dämpfer im Hydraulikblock hat, weiß ich auch nicht und ich wüsste jetzt auch nicht, wie man den messen könnte. Ich würde aber davon ausgehen, dass es mindestens der halbe Systemdruck (Systemdruck beträgt ca. 140 bar)  ist.

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Es gibt keinen Systemdruck bei der Hydractive 3 !

Die Pumpe dient nur dazu bei zu niedrigem Niveau Öl in die Federzylinder zu drücken, es wird nirgendwo ein Druck geprüft, geregelt oder überwacht. Einen geregelten Systemdruck von 140...170 bar gibt es nur bei der "alten" Zentralhydraulik, hauptsächlich um die Funktion der Bremse zu gewährleisten.

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Tim Schröder

Mit Systemdruck meine ich den Druck, den die Pumpe aufbaut, um die Federung am Arbeiten zu halten.H3.jpg

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Die Federung wird nicht am Laufen gehalten. Die Pumpe drückt Öl in die Federzylinder bis das Niveau stimmt, dann schaltet die Pumpe ab und das Einlaßventil zur Federung wird geschlossen. Der dafür notwendige Druck spielt hier überhaupt keine Rolle. Wenn die Federzylinder frisch sind und sich die Beladung nicht ändert kann man nach Erreichen der Fahrposition die Sicherung der Pumpe ziehen und tagelang rumfahren, das Niveau ändert sich nur durch den Flüssigkeitsverlust über die Leckölleitungen.

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vor einer Stunde, Tim Schröder sagte:

Er hat damit die Hydractivkugel gemeint, die beim V6 im rechten vorderen Radkasten steckt. Und wenn die nur noch 60 statt 70 bar (hat er ja auf dem Prüfstand ermittelt), dann fehlen 10 bar zum Sollwert.

genau DIE meinte ich ;)

mir doch egal, was das für ne Kugel ist und ob es noch einen Pulsationsdämpfer gibt. Ich habe alle Kugeln getauscht, die mir nach den üblichen Kugeln aussahen :)

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vor 30 Minuten, XMbremi sagte:

genau DIE meinte ich ;)

mir doch egal, was das für ne Kugel ist und ob es noch einen Pulsationsdämpfer gibt. Ich habe alle Kugeln getauscht, die mir nach den üblichen Kugeln aussahen :)

Ich denke manchmal zu kompliziert.

Iich vermute immer man muß ja auch die richtige Kugel nachkaufen und nicht die "mir doch egal"-Kugel, die wie die üblichen Kugeln aussieht.

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Tim Schröder
vor 39 Minuten, bx-basis sagte:

Die Federung wird nicht am Laufen gehalten. Die Pumpe drückt Öl in die Federzylinder bis das Niveau stimmt, dann schaltet die Pumpe ab und das Einlaßventil zur Federung wird geschlossen.

Dass die Pumpe bei eingestellter Bodenfreiheit, unveränderter Last und dichtem System theoretisch nicht anlaufen muss, ist mir schon klar und das ist ja auch ein Vorteil dieses Systems.  Wenn Du dich als Kfz-Meister an der Terminologie "am Laufen halten" störst, bitte. Die Pumpe muss immer einen so hohen Druck aufbauen, um die jeweiligen Radlasten tragen zu können. Das ist mal mehr oder weniger - dass der Druck dabei keine Rolle spielt, ist aber nun mal absolut nicht richtig.

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Den erforderlichen Druck muß die Pumpe aufbauen,das ist klar. Nur ist bei diesem System im Gehensatz zur Zentralhydraulik weder ein geregelter Systemdruck vorhanden noch eine Druckreserve die bei Ausfall der Pumpe irgendwelche Aggregate versorgt. So lange keine Niveauänderung nach oben erfolgen soll ist vor dem Einlaßventil zur Federung im Hydraulikblock kein Druck erforderlich. Die Pumpe ist natürlich so ausgelegt daß sie das Fahrzeug auch bei maximaler Achslast plus Sicherheitsreserve noch Anheben kann. Wie hoch dieser Druck ist ließe sich berechnen, aber das wird der Hersteller vorab schon erledigt haben...

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Tim Schröder

Nichts anderes meinte ich. Der Druck ist immer so hoch, wie die gegenwärtige Radlast es erfordert. In den älteren Federungen wird der Druck ja auch durch die Höhenkorrektoren gehalten (wenn alles dicht ist). Hier machen das die Elektroventile. Aber aufgebaut werden muss der notwendige Druck ja nun.  Aber darüber sind wir uns dann ja auch einig. 

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Mein C5 wird beim Zündung EIN immer kurz "aufgepumpt" und man sieht auch manchmal das Heben der Front.

Ich dachte der C5 hat keine Leckölleitungen mehr?

Ronald

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Tim Schröder

Meiner öffnet kurz nach dem Abstellen die Ventile und sackt ab. Er hebt sich dann auch immer an wenn man aufschließt und die Zündung einschaltet. Nach außen ist bei mir nichts undicht. Entweder ist es ein internes Leck oder so gewollt. Ist mir aber egal, so lange alles funktioniert.

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Zumindest beim C6 ist die Parkposition etwas tiefer als die Fahrposition, d.h. ein leichtes Absenken nach dem Abstellen ist gewollt.

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Tim Schröder

Dann wird das beim C5 auch so sein. Es klingt auch "geschaltet". Ein deutliches Klack und dann ein Strömungsgeräusch.

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Ok,  hat der C5/C6 nun Leckölleitungen? Auf der Suche nach dem "Kreislauf" für die MOS-Panscher habe ich keine gesehen.

ronald

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