5. März 20179 J. Hallo, hier mal Infos für THP 155 Fahrer, die ab und zu mal mit Leistungsverlust ohne Fehlermeldung geplagt werden. Man kann zwar einen Fehlereintrag auslesen, aber es wird eben nicht über die Motorstörleuchte angezeigt. Seit 03/2011 fahre ich einen THP 155 und seit ca. 5 Jahren plagte mich ab und zu dieses Problem. Nie konnte ich dem wirklich auf die Schliche kommen, dann war immer wieder für mehrere Monate Ruhe. Aber im Januar 2017 habe ich endlich dieses Problem gelöst bekommen. Seit Anfang Januar trat vermehrt immer wieder Leistungsreduzierung auf und ich konnte immer den Fehler Gemisch zu fett Bank 1 auslesen. Dieser Fehler begleitete mich schon die ganzen 5 Jahre in Verbindung mit Leistungsreduzierung, ich fragte mich immer, wo kommt das her? Zum Zeitpunkt des auslesens konnte ich keine Ungereimtheiten an den Sonden feststellen. Die gemeldeten Werte waren immer normal. Nun beschloss ich mich dazu, der Sache mal energisch auf dem Grund zu gehen. Ich habe dann über mehrere Tage eine Parameteraufzeichnung gefahren, wollte eigentlich schon aufgeben, da alles in Ordnung schien und dann habe ich doch zufällig die unplausiblen Lambdasondensignale entdeckt. Diese traten allerdings nur bei betriebswarmen Motor auf. Das war der Knackpunkt. Das Problem hierfür waren die Steckverbindungen der Sonden weil im Laufe der Jahre die Kontakte einfach durch Luftfeuchtigkeit korrodiert waren. Als ich sie gereinigt hatte waren die Sondenwerte wie neu. Der Motor läuft total sauber. Beim Anfahren gab es immer so ein Rucken, als wollte der manchmal abwürgen, das ist nun weg. Seit dem Reinigen der Kontakte gibt es keine Leistungsreduzierung und auch kein Ruckeln beim Beschleunigen mehr. Sollte dies etwa wirklich die Ursache für die Probleme der letzten 5 Jahre sein? Sollten mich die Stecker noch einmal ärgern, werde ich die Kabel mit Lötverbinder zusammen setzen. Na ich bin mal gespannt. Gruß Kraschi
31. März 20179 J. Ersteller Hallo, es ist tatsächlich so gewesen, die Steckverbindungen haben wieder mal rumgezickt. Ich habe sie nun entfernt und mit den Lötverbindern die Kabel an beiden Sonden verbunden. Läuft wieder super, der THP. Gruß Kraschi.
23. November 20196 J. Hallo Xantiakraschi, war der Fehler als P2188 und P1186 abgelegt? Gruß Thomas Bearbeitet (23. November 20196 J. von thomi)
25. November 20196 J. Ersteller Ja es waren diese Fehlercodes im Speicher hinterlegt, wenn ich unterwegs mit dem Scanner ausgelesen habe. Aber ganz genau habe ich das dann über die Parameteraufzeichnung heraus bekommen. Macht man beim stehenden Motor und eingeschalteter Zündung eine Parameteraufzeichnung, am besten in Diagrammform, dann müssen beide Signale 0,45 V betragen. Dass heißt, auf dem Diagramm wird dann kontinuierlich eine gerade Linie geschrieben. Das gilt für die Regel und Monitorsonde. Dies war bei mir nicht der Fall. Beide Sondensignale dümpelten bei 0.85 V rum. Das war dann fürs Steuergerät, Gemisch zu fett. Übrigens, der THP läuft heute noch mit den verlöteten Verbindungen einwandfrei. Noch ein Hinweis: Schau Dir auch mal genau die Druckwerte vom Kraftstoffdruck an. Nach dem Starten muß ein Druck von 50 bar im Leerlauf kontinuierlich anliegen. Druckschwankungen verursachen ähnliche Probleme. Hab ich letztes Jahr im Oktober durch. Mit einer neuen Pumpe war wieder alles okay. Gruß Kraschi Bearbeitet (25. November 20196 J. von Xantiakraschi)
17. Januar 20206 J. Auch wenn ich spät dran bin: Wenn du von "Leistungsreduzierung" sprichst, meinst du "etwas weniger Leistung", oder meinst du "gefühlt halbe Leistung"?
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