23. April 20251 J. Ersteller Heute nochmal eine Vergnügungsfahrt mit dem neuen Pony. Ist ja noch Zweitaktöl da. Kein Zweitakter mehr. Also hab ich die Restbestände dem vorbeigebracht, der auch das Dreirad jetzt hat. Dem gehts dort besser als bei mir. Es hat schon neue Reifen und neue Bremsen gekriegt, und ein neuer Auspuff ist bestellt... Ist übrigens auch einer, der sich, wenn er nicht grad an Zweitaktmotorrädern (Kreidler, Zündapp, Miele...) schraubt, eher mit Amicars befasst. Ein Chevy, ein Ford Grantorino Kombi und ein Thunderbird bevölkern grad seine Garage. Der Alfa, der eigentlich im Alltag dienen soll, steht. Ist nach einer Op an der Hüfte vorübergehend ein zu harter Bock... und steht natürlich draussen. Die Fahrt hat sich nicht nur der Autos wegen gelohnt, sondern ich konnte, noch vor dem Regen, auch noch schön die Sonne geniessen und an die zwei Stunden offen fahren. Fleecepulli mit hohem Kragen sei dank. Klasse, dass das bei 15 - 19°C geht. Angekommen bin ich dann im strömenden Regen, und hab das Pony dann mal eingestallt. Steht jetzt ohne Nummernschilder in der Garage. Soll ja eigentlich nur ein Wochenend-Fahrzeug sein, schon wegen des Verbrauchs. Aber die Osterferien verleiten zu mehr. Ich werd sehen. Fürn Regen ist er mir zu gut und zu kräftig... ich wurde mehrfach gewarnt, dass die Heckschleuder insbesondere bei Regen nicht ganz ungefährlich sein soll. Angst hätt ich ja nicht, aber der Prius hat ja auch noch weniger Durst... und ich brauche den Rollstuhl fürn Transport nicht zu zerlegen. Es hat eben alles seine Vor. und Nachteile; sich wie ein Kind aufs nächste sonnige Wochenende zu freuen ist definitiv ein Vorteil.
26. April 20251 J. Ersteller Das Wochenende ist da, und für heute Abend steht wieder eine Ausfahrt an. Morgen gehts dann zu einem grossen Oldie- und Motorradtreffen in Eschenbach LU. Sind wohl auch LKW und Trecker da. Fehlen eigentlich nur noch Lokomobile... Ich konnts wieder nicht erwarten und hab den Wagen schon nachmittags zum Einkaufen fürs Wochenende und die kommende erste Hälfte der Arbeitswoche genommen. Seit Mittwoch hat er auch sein Bordbuch, extra mit einem Füller mit passender, weil blauer Tinte. Ich hab sogar extra ein neues Glas angebrochen: Sailor Manyo Sumire. Eingefüllt in einen Kaweco Sport Frosted Banana. Wird ja sonst langweilig, wenn dort auch noch alles blau wäre... und ich hab ein Geheimfach in dem Auto entdeckt. ... In ner Stunde gehts los. Ford Night in Regensdorf. Hoffentlich ist der Ortsname nicht Programm. Grossartig wirds wohl nicht. Eher so was kleines, glaub ich, es geht mehr um die Fahrt hin und zurück, als ums dabei sein.
3. Mai 20251 J. Ersteller Heute auf der Heimfahrt aus dem nächsten grösseren Einkaufszentrum ist es passiert: Ich hab ein klein wenig zügig aus einem Kreisverkehr hinaus beschleunigt, und bei nasser Strasse hat das Heck Anstalten gemacht, ausbrechen zu wollen. Bei <50km/h! Das ist ein Manöver, bei dem man bei einem Fronttriebler sich nichts böses dabei denkt... und dann schwingt der die Hufe. Nichts passiert, ausser einem kleinen Schreckmoment. An alle, die sich mal einen Hecktriebler mieten: VORSICHT bei Regen! War nicht die erste Regenfahrt, aber das erste derartige Erlebnis. Ich glaub ich verstehe immer besser, warum ich bei Schnee und Regen an vielen 400PS-Nobelkarossen vorbeizog, selbst mit den nur 58PS meines allerersten Autos (ich vergess das nie). Grund für die Ausfahrt war übrigens der Besuch in einem Tierbedarfladen. Wo doch die einzigen Haustiere, welche ich habe ein paar übrige Spinnen und verirrte Ameisen sind... Hintergrund: Der Vorbesitzer des nunmehr meinigen Mustangs hat mir verraten, wie man einen auf dem Beifahrersitz mitgeführten Rollstuhl sichert. Mir würde das die Zerlegerei sparen. - Kurz: Mit dem gleichen Utensil, mit dem man auch Hunde im Auto sichern kann. Per Gurtschloss. Sowas musste dann mal her, trotz Regen. Mit 9.95 endlich mal ein Stück Ausrüstung des Behindertenbedarfs, das kein Vermögen kost.
3. Mai 20251 J. Mit einem (leicht) auskeilenden Heck kann man ja umgehen. Bei Bedarf auch aktiv. Schlimmer war, als ich mit dem 220D, ansatzlos aus dem linksabbiegen, überholen wollte (übersichtliche Landstraße). Und dann, ob über 300 Nm, das ESP alles an Beschleunigung wegregelte, weil das kurveninnere Hinterrad kaum noch Grip hatte. Mit sowas rechnet man auf trockener Straße einfach nicht. Irgendwann kommt dann auch Gegenverkehr aus der entfernen Kurve.... Wenn plötzlich 150 muntere PS eines modernen Diesel zu lethargischen 60 PS eines/8 werden....
3. Mai 20251 J. Das liegt natürlich verstärkend mit am Hecktrieb, aber wenn nach einer längeren Schönwetterperiode Regen kommt ist generell höchste Vorsicht angebracht. Da bildet sich in Kurven eine Schmierschicht aus Reifenabrieb und Regenwasser, solange die nicht vom Regen weggewaschen ist kanns ganz flott ungewollte Pirouetten geben.
3. Mai 20251 J. vor einer Stunde schrieb bluedog: Ich hab ein klein wenig zügig aus einem Kreisverkehr hinaus beschleunigt, und bei nasser Strasse hat das Heck Anstalten gemacht, ausbrechen zu wollen. Bei <50km/h! Reifen überprüft? Ein "sportlich" eingestellte ASR/ESP?
3. Mai 20251 J. Ersteller vor 5 Stunden schrieb Ronald: Reifen überprüft? Ein "sportlich" eingestellte ASR/ESP? Mit dem Wagen ist alles in Ordnung. ASR und ESP voll an, Reifen: Michelin Sport Pilot S, ungefähr doppelt so breit wie beim Prius, DOT XX22, korrekter Reifendruck, montiert letzten Frühling. Nur war halt die Strasse nass, es ging ordentlich bergauf und der Ladedruck setzte etwas brachialer als sonst ein, weil ich etwas mehr Gas gab. 317PS auf zwei nasse Hinterreifen auf nasser Strasse, ein Drehmoment um die 400Nm und ein Gewicht von nur ungefähr 2t auf vor allem der Vorderachse können aber schlicht und einfach an die Grenzen der Physik führen. Als Citroenfahrer, wo die Motorisierungen bei knapp halb soviel aufhören, mit Fronttrieblern, kann man sich das wohl einfach nur schwer vorstellen. Für mich ist das der erste Hecktriebler, und zugegebenermassen motorisierungsmässig, von einem 129-PS Prius direkt umgestigen, nach 22J Fahrpraxis, fast ausschliesslich mit <70PS-Fronttrieblern, ein sehr steiler Anstieg. Das war schlicht und einfach ein Fahrfehler von mir. Es kommt bei dem Auto mehr als bei anderen drauf an, wie feinfühlig man den Gashebel bedient. Etwas zu schnell draufgelatscht, und der Lader setzt brachial ein. Und das war noch nicht mal der Sportmodus beim Getriebe und die Fahrassistenzsysteme sind standardmässig eingestellt gewesen. Das ist immer so, wenn man nicht explizit nach jedem Motorstart erneut anderes anwählt. Man muss, wenn man das eindeutige Privileg hat, solche Autos fahren zu dürfen, reif genug sein, das auch mal zugeben zu können - allermindestens sich selbst gegenüber. - Zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass ich schon rund 1'200km mit dem Wagen gemacht hab, etwa die Hälfte bei nasser Strasse, und dies das erste Sportwagentypische Erlebnis dieser Art war. Für einen diesbezüglichen Anfänger wohl keine schlechte Bilanz. Der Vorbesitzer hat geschmunzelt als ich ihm das erzählt habe, und meinte nur, dass er absolut verstehen könne, dass es immer mal wieder vorkommen, dass Mietwagen mit solchen und ähnlichen Motorisierungen geschrottet werden. Wenn mans nicht kenne, seien die vielen PS schlicht gefährlich. - Und meinte dann: Stell Dir vor, der neue, den ich nun fahre (dasselbe Auto gleichen Baujahrs mit 5.0l V8), hat nochmal gut 100PS mehr. Man muss am Steuer solcher Fahrzeuge einfach aufmerksamer und vorsichtiger sein, als in Durchschnittskutschen oder Kleinwagen. Sich einmal zuviel vergessen kann nun mal da schneller ans Lebendige gehen als im Durchschnitt üblich. Immerhin erlaubt die direkte Lenkung schnelles und müheloses Gegenlenken. Wobei ich da Lenkungsmässig im Normalmodus war. Der ist schon sehr empfindlich. Der Komfortmodus würde das ganze noch etwas müheloser, aber auch viel indirekter machen etwa wie bei Toyota üblich, die wiederum wesentlich präziser und müheloser Lenkbefehle annehmen, als etwa der C1 I, den ich hatte, und im Sportmodus entscheiden wenige mm Verdrehung aus der Mittellage, ob der Wagen in der Spur bleibt. Gefühlt ist das dann nah an der Gedankensteuerung... Auch das kann sich der Fahrer eines Citroën wohl nur schwer vorstellen. Vielleicht sollte ich einfach mal den Regen-/Wintermodus ausprobieren, wenn nächstes Mal der Regen in vollem Gange ist... Solches ist genau der Grund, weshalb ich es mit dem Auto immer gern ruhig angehen lasse, selbst bei trockener Strasse. Trotzdem ist es gut und vielleicht heilsam, auch mal solche Erlebnisse zu haben. Wenns nur wäre, damit ich nicht übermütig werde. Bearbeitet (3. Mai 20251 J. von bluedog)
3. Mai 20251 J. vor 2 Stunden schrieb bluedog: Trotzdem ist es gut und vielleicht heilsam, auch mal solche Erlebnisse zu haben. Wenns nur wäre, damit ich nicht übermütig werde. Ich hatte neulich schon überlegt, dir zu einem Fahrsicherheitstraining und vielleicht sogar zu einem Driftttaining mit deinem neuen Schmuckstück zu raten. Hilft, es besser einschätzen und im Zweifelsfall besser damit umzugehen zu können. Wenn ich jemals einen Hecktriebler kaufen sollte, habe ich mir das jedenfalls fest vorgenommen. Die 160km bei leichtem Regen mit einem mir zuvor unbekannten E39 V8 Kombi waren genug. Ich fühlte mich wie auf rohen Eiern und bin extrem vorsichtig gefahren. War auch gut so, irgendwo auf halber Strecke parkte ein Lexus - ebenfalls Hecktriebler - in der Leitplanke.
3. Mai 20251 J. Auch wenn ich @bluedog das wilde Pferd von Herzen gönne: Die Argumentation von André (möge er in Frieden ruhen) hat schon was: "Hast du mal ein Pferd den Wagen schieben sehen?"
3. Mai 20251 J. Ersteller Ich bin in Hecktrieblern gross geworden, nur gabs kaum noch welche, als ich den Führerschein hatte, und sicher keine, die ich mir leisten konnte. Ich wollte dann aber schon immer mal wieder einen haben. Das ist einfach anders, als gezogen zu werden. - Mag man auch meinen, das sei ein vernachlässigbares Detail. Fahrsicherheitstraining: Ihr seid nicht die ersten, die mir dazu raten. Drifttraining werd ich keins machen. Man geht so mit einem Auto nicht um! Auch nicht, ums nur mal auszuprobieren! Das ist nicht anständig und Raubbau an der Technik. Macht man nicht. Beinahe wärs mal ein Volvo 245 geworden. Hatte den schon gekauft, musste ihn dann aber wegen Jobverlust wieder abgeben, ehe ich ihn auch nur fahrtauglich herrichten, geschwiegen denn umbauen lassen konnte. Ganz so unbeleckt, wie ihr vielleicht denkt, bin ich aber eh nicht: Ich hab schon mit meinem ersten Auto gern den Grenzbereich ausgetestet, und da schon gelernt, wie man gegenlenkt, auch wenns kein Hecktriebler war. Die Fahrschule im Winter blieb auch nicht ohne kurzen Driftkurs mit Fahrlehrer. Einmal konnte ich so den Abflug in den Wald im Winter vermeiden, und musste so nur von dem freien Feld geborgen werden, aus gut halbmetrigem Schnee... und einmal hab ich auf vereister Strasse bei beginnendem Schneefall eine Pirouette hingelegt, statt einen Abflug, ebenfalls in den Wald, zu machen. Beide Manöver hätt ich übrigens mit dem C1 nicht geschafft. Dessen Lenkung ging zu streng, um einhändig mehr als zweimal in Folge gezielt genug gegenlenken zu können, und dank ESP hätte man auch nie gewusst, wohin es den Wagen verreisst. Fahrsicherheitstraining muss warten, bis dafür Geld übrig ist. Im Winter muss ich den Wagen nicht fahren, und bei Regen habe ich mir Zeit zu nehmen. Ist auch nicht zuviel verlangt, für ein Fahrzeug, das nur zum Spass bewegt wird. Und es ist auch nicht so, dass ich mir nun ins Hemd mache. Ich merk mir das als Gefahrenhinweis und richte mich künftig danach. Wird wohl nicht das letzte mal gewesen sein, dass ichs erlebe. Das kennen alle pony car Fahrer. Kann bei dem Auto auch auf trockener Strasse geradeaus passieren, wenn mans übertreibt; hab ich schon als Beifahrer erlebt (bisschen Spass muss sein). Und die alten (alles vor meinem Modell) sind noch schlimmer, weil Marke Schubkarre mit Starrachse und je nach dem auch Blattfedern hinten. - Hätte mich auch nicht abgehalten, aber der Vorbesitzer hatte extra wegen der Einzelradaufhängung das damals neuere Modell abgewartet, wegen besserer Wintereigenschaften. Der hat den Wagen schliesslich 6 Jahre lang mit Freude ganzjährig als Daily Driver genutzt. Hatte keinen Zweitwagen. Deshalb auch "nur" der sparsamere EcoBoost. Man leistet sich als Rollstuhlfahrer nun mal kaum je einen Zweitwagen, der Umbaukosten wegen... Adel verpflichtet, sagt man. Wenn man schon so eine Ikone fahren darf, hat man sich nach bestem Wissen und Können vorbildlich zu verhalten; im Strassenverkehr wie sonst im Leben. Man hat also dafür zu sorgen, dass man fährt, wie man sollte, will heissen, mit viel Vorsicht und Rücksicht. Ich glaub nicht, dass ich da ganz dringend lernen muss, wie man driftet. Die Aufgabenstellung ist eher die, wie ein vorbildlicher Chauffeur zu fahren. So, als würde man gut dafür bezahlt und hätte Berufsstolz. Das ist wie bei Weintrinkern: Wer Manieren hat, lässt sich nichts anmerken, auch wenn sturzbesoffen. Man hat die contenace zu wahren und nicht ausfällig zu werden! - Muss also nicht unbedingt austesten, wie viele Gläser man verträgt, bis man kotzen muss oder gar bis zum Filmriss.
5. Mai 20251 J. Am 3.5.2025 um 19:39 schrieb NonesensE: Die 160km bei leichtem Regen mit einem mir zuvor unbekannten E39 V8 Kombi waren genug. Ich fühlte mich wie auf rohen Eiern und bin extrem vorsichtig gefahren. ESP (DSC) war anfangs nicht "Serie". Sicherheit Alle BMW E39 waren serienmäßig mit einem Antiblockiersystem (ABS) und der automatischen Stabilitäts- und Traktionskontrolle ASC+T ausgestattet. Der E39 war der erste BMW mit serienmäßiger ASC+T.[4] Um ein Durchdrehen der Räder zu verhindern, bremst ASC+T bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h die Hinterräder unabhängig voneinander ab. Oberhalb von 40 km/h wird über das Motormanagement die Leistung zurückgenommen. Das Fahrstabilitätssystem DSC unterbindet eine Schleuderneigung durch Eingriff in das Motormanagement und Bremseingriff an den einzelnen Rädern.[12] Nachdem DSC bereits ab September 1997 im 540i Automatic serienmäßig installiert war,[24] zog DSC im Herbst 1998 in die Serienausstattung von 535i und 540i ein und war gegen Aufpreis auch für den 528i lieferbar. Zudem wurde DSC im Herbst 1998 um den Bremsassistenten DBC erweitert. Gegen Aufpreis war ab Herbst 1998 auch die Reifendruckkontrolle RDC erhältlich.[18] Ab Frühjahr 2001 war das Fahrstabilitätssystem DSC abgesehen vom 520d in allen Modellen serienmäßig eingebaut,[25] für den 520d jedoch auch nicht gegen Aufpreis erhältlich.[16] https://de.wikipedia.org/wiki/BMW_E39 Ein Mustang der nicht mit den Hufen scharrt wäre unverkäuflich. https://www.auto-motor-und-sport.de/test/ford-mustang-2-3-ecoboost-fastback/
5. Mai 20251 J. Ersteller vor 8 Stunden schrieb Ronald: Ein Mustang der nicht mit den Hufen scharrt wäre unverkäuflich. So ist es. Einer, der nicht zum Cruisen einlädt, auch wenn er anders kann und will, aber auch. Das ist mehr ein Gentleman-Racer als wirklich ein beinhartes Muscle Car. - Hat aber bei Leibe genug von deren Genen, dass man sich damit zur Not um Leib und Leben fahren könnte. Ich glaube aber, wer einen Mustang mit einem drögen BMW vergleicht, hat die Seele jener Geniesser, die ihr - eben nur kleines Vermögen, im Gegensatz zu BMW-Kunden - für einen Mustang ausgeben, missverstanden. Ich kann natürlich nur für die sprechen, die ich kenne. Keiner von denen ist wirklich reich, und kaum einer dreht sich nach einem BMW oder Mercedes auch nur um. Und keiner von denen würde sich der Hirn-OP hingeben, die man offenbar zwingend machen lassen muss, damit man einen BMW haben will und auch verkauft bekommt. Wie gesagt: Ich spreche nur für die, die ich näher kenne. Die aber würde ich allesamt als bessere Autofahrer als mich selber betrachten, und wohl im Zweifel auch als die besseren Menschen. - Wohl wissend, dass ich durchaus in beiden Disziplinen mein Bestes gebe, und das wohl nicht ganz erfolglos. Soviel darf ich aller Bescheidenheit zum trotz preis geben. Wo der BMW herausfordernd versucht die Nase vorn zu halten, hat der Mustang-Fahrer, wie er mir begegnet, Herz und Auge für Schwächere. Einer meiner Freunde aus der clique hats so ausgedrückt: Wenn Du weisst, was Du unterm Arsch hast, musst Du nichts mehr beweisen. Da ist Platz und Zeit, andere Ami-Fahrer, und bei weitem nicht nur Mustang, mit freundlichem Lächeln zu grüssen. Da freut man sich über die Fussgänger, die nicht selten verwundert sind, dass sich Sportwagenfahrer an die Verkehrsregeln halten. Da geniesst man die Ausrufe der Kids am Strassenrand. Gerade drei Käse hoch: "Schau mal, Papa, das Auto!". Und auch wenn man in nem Tunnel den V8 gern mal donnern lässt: Aufm Treffenplatz schüttelt man verständnislos den Kopf, wenn auswärtige Mustang-Fahrer kein Mass kennen und das Gehör der Umstehenden ohne Sinn und Verstand riskieren. Das Naserümpfen ist echt, ernst gemeint und grenzt schon an Entsetzen. - Will man doch die wenigen Locations, dies im Lande für Autobegeisterte zum Treffen noch gibt, auch in Zukunft noch günstig - oder überhaupt - nutzen dürfen. Und natürlich ist es ehrenvolle Pflicht, zwei, dreimal im Jahr, für ein Danke und einen warmen Händedruck und ein Strahlen im Gesicht der beschenkten, auch mal Leute mitzunehmen, die sonst sowas nicht erleben. Seis, weil sie einfach gefragt haben, oder weil man an Charity-Rides teilnimmt, wies auch Biker tun. Nicht weil man muss. - Mehr, weil man das Strahlen auch selber kennt und geniesst. Und wer sich bei solchen Anlässen das obligate Mittagessen unterwegs nicht leisten kann, den lädt man dazu ein. - Ehrensache. Wer Mustang fährt, zumal in Europa, also ein völlig sinnfreies, durstiges, viel zu schnelles Auto, der hat sich einen Traum erfüllt; und das merkt man ihm an. An der Art, wie er seine Freude darüber teilt. Und nein, das sind nicht nur Kerle... Da findet man auch die eine oder andere Lady. - Nie ganz standard, nie ganz in eine einzige Schublade passend, selbstverständlich. Mit anderen Worten: Da liegen Welten zwischen einem BMW oder Mercedes, der nicht mehr als Statussymbol ist, und einem wilden Ponycar, das immer für einen in Erfüllung gegangenen Traum steht, und so mithin für den American Dream selber. Diese Ritterlichkeit gibts unter den oft etwas zu sehr an ihren Minderwertigkeitskomplexen leidenden BMW-Fahrern weniger.
6. Mai 20251 J. vor 8 Stunden schrieb bluedog: Wenn Du weisst, was Du unterm Arsch hast, musst Du nichts mehr beweisen. Hat der "kanadische" Mustang auch die "europäische" Bremsanlage? AMS schreibt zwar von Autobahn, aber für die Alpen wäre es auch von Vorteil. Zitat Der neue Ford Mustang jedoch hat andere Ansprüche als das Riding über Boulevards. Höhere. Ablesbar an der Umstellung von einer starren Hinterachse auf Einzelradaufhängung, an den optionalen Recaro-Sitzen – großartigen, by the way -, an den peppigen Fahrmodi „Sport+“ und „Track“ sowie am Performance-Pack mit kräftigeren Bremsen und einer optimierten Kühlung, das bei den EU-Versionen obligatorisch ist – Stichwort Autobahn. https://www.auto-motor-und-sport.de/test/ford-mustang-2-3-ecoboost-fastback/
6. Mai 20251 J. vor 21 Stunden schrieb Ronald: ESP (DSC) war anfangs nicht "Serie". Korrekt, war ein 540i Touring ohne alles. vor 12 Stunden schrieb bluedog: Mit anderen Worten: Da liegen Welten zwischen einem BMW oder Mercedes, der nicht mehr als Statussymbol ist, und einem wilden Ponycar, das immer für einen in Erfüllung gegangenen Traum steht, und so mithin für den American Dream selber. Sicherlich, aber quer gegen den Baum fahren können sie halt beide gut.
6. Mai 20251 J. Ersteller vor 10 Stunden schrieb Ronald: Hat der "kanadische" Mustang auch die "europäische" Bremsanlage? AMS schreibt zwar von Autobahn, aber für die Alpen wäre es auch von Vorteil. AMS ist AMS. Die soll man nicht zu ernst nehmen. Bei allem, was nicht von deutschen Firmen kommt, leiden die an einem Korruptions-Bias. Nein, die Brembo-Anlage hat er meines Wissens nicht, auch wenn ich zugebe, noch nicht nachgesehen zu haben. - Die Bremse ist auch so gut genug. Und sie war kein Kriterium bei der Suche nach einem Import-Kandidaten. Da war es ums Convertible, den Ecoboost und den Farbcode gegangen. Europäisiert wurde nur, was sein musste. So ist die originale Radioanlage mit Sirius-Satellitenradioempfänger erhalten geblieben, und die durchgängig roten Rückleuchten stammen anders als bei vielen anderen, nicht aus dem Zubehörhandel, sondern sind original. Blinken dann auch rot. Weils keine Lauflichter sind, musste das nicht geändert werden. Der Tacho hat eine km/h Skala, was glaub ich dann keine Werksausstattung war. Und ich wette, der Kühler ist auch amitypisch kleiner, damit man nicht zu lange rasen kann. Spielt alles keine so grosse Rolle. Ist einfach nice to have. Ich habe sowieso festgestellt, dass ich, wie gesagt, von erfahreneren Ami-Fahrern noch so einiges lernen kann, was die Ruhe am Steuer, wenn man so will das Zen, angeht. Letzthin im Konvoi zu einem Parkplatztreffen, grösstenteils über Landstrassen angefahren, hatten wir das leistungsschwächste Fahrzeug an zweiter Stelle eingereiht, weil der nicht vorweg fahren mochte, und ich folgte. Der Verbrauch, bei mir normal zwischen 8.3 und 9.6l/100km, sank dabei auf 7.3l/100km. Ich glaubs heut noch nicht, habs aber selber abgelesen... Bremsen sind sowieso ein Thema für sich bei den Mustang. Das Auto steht im Ruf schwache Bremsen zu haben, je älter umso schlimmer. Ich kann nicht klagen. Das ist alles, was ich dazu zu sagen habe. Ich vermute mal, es hat, wie bei Verbrennern mit Unterdruckservo üblich, mit der Motordrehzahl zu tun. Kannte ich auch vom C1 I schon. Da musste man bei gesitteter Fahrweise immer etwas stärker auf die Bremse. Fuhr man bergab mit erhöhter Drehzahl, packte auch die Bremse besser zu. Das ist auch beim Mustang nicht anders. Anders ist nur das Drehzahlniveau. Bei 120km/h hat der nur wenig mehr als 2'000RPM auf der Uhr, im 6. Gang. Und wenn da 120km/h aufm Tacho sind, dann sinds soviele, das hab ich mit Handy überprüft. Man muss sogar eher damit rechnen, dass einer oder zwei mehr in die Welt kommen, als die Tachonadel weist. Alles drunter kann man bei Konstantfahrt mit <2'000RPM machen, sogar bergauf. Nur zum Beschleunigen am Berg - ich habs im Wallis ausprobiert - geht die Automatik ein, zwei Gänge zurück und es liegen dann mehr als 2'000RPM an. Bergab schaltet man ohnehin zurück, und dann hat die Bremse auch in jeder Lebenslage genug Biss, auch wenn sie nicht so schön gleichmässig fein abbremst, wie das die elektrische Bremse des Prius macht. Ist ja aber auch eine andere Technologie. Generell: Beim gemütlichen Dahinrollen wirkt die Bremse etwas schwächlich, aber wenn man stärker drauflatscht, wird die schon auch bissig, und in jedem Fall stark genug. Insgesamt macht sie das sehr gut dosierbar. Ich bin ohnehin einer, der - auch durch den Prius konditioniert, mit reichlich Sicherheitsabstand fährt. Das spart Sprit, weil man Raum hat zum elektrisch bremsen. Das hilft auch beim Mustang. Ist ja nicht fein, wenn man voll in die Eisen steigen muss, aber man kann halt, wenn nötig. Zurück zu AMS: Die fahren, man siehts an den Testverbräuchen, wie BMW-Fahrer. Mag sein, dann braucht man das Performance Pack. Ich brauchs nicht. Das ist ja hier nicht soviel anders als in den States: Es gibt ein Tempolimit, welches mit den wilden Pferden einiges an Selbstbeherrschung voraussetzt. Wers aber nicht von sich aus kann, kann dafür die MyKey-Funktion zu Hilfe nehmen. Damit lassen sich die Farbe der Tachobeleuchtung und anderer Leuchtelemente pro Schlüssel festlegen. Man kann aber auch die Höchstgeschwindigkeit auf glaub ich drei verschiedenen Stufen begrenzen über den Schlüssel. - Gedacht ist das für die 16-jährigen Teenies, die man in den Staaten ans Steuer lässt. Statt dass Paps ihnen den Mustang aus Sicherheitsgründen ganz vorenthalten muss, kann er die Topspeed drosseln. - Immerhin. Es kann aber auch charakterschwachen und Cholerikern, oder eben dem typischen BMW-Fahrer helfen, den Führerschein zu behalten. - Wers braucht... Ich hätte ja gesagt: Adel verpflichtet. - Und es dabei belassen.
7. Mai 20251 J. vor 21 Stunden schrieb bluedog: Der Tacho hat eine km/h Skala, was glaub ich dann keine Werksausstattung war. Bei einem kanadischen Modell müsste das sogar ab Werk so sein. Übrigens hatten zumindest früher die Kanada-Exportmodelle auch erheblich besseren Rostschutz als die für den US-Markt. Keine schlechte Wahl.
8. Mai 20251 J. Ersteller Am 6.5.2025 um 21:01 schrieb **HD**: Mercedes und BMW Fahrer böse, Mustang Fahrer die besten ............. Natürlich nicht. Aber halt das Resultat anderer Images und anderer Zielgruppen. Böse nicht, aber ich muss zugeben, es gibt auffällig wenig Nobelmarkenfahrer, die ich gern mag. BMW ist da nur eine von. Mercedes gehört auch dazu. Kann aber auch ein schweizerisches Phänomen sein. Wie bekannt sein dürfte, ist der Markenmix hier wesentlich bunter als in D, und so macht das Marketing manchmal wirklich einen Unterschied. Anders als in D, wo Hinz und Kunz eine deutsche Nobelkarosse fährt, wenns zahlbar ist, einfach, weil man die eigene Wirtschaft unterstützen will. Ganz abgesehen von Gruppen mit Migrationshintergrund, die teils quasi nichts anderes zu fahren scheinen als Mercedes und BMW. Nicht immer fahren die regelkonform, um das ganz nett zu sagen. Da sind Leute drunter, die haben die Verkehrsregeln, also den theoretischen Teil der Fahrprüfung so "gelernt", dass die einfach möglichst alle Prüfungsbögen auswendig gelernt haben. Sind ja nur Multiple Choice Fragen, und die Anzahl der Prüfungsbögen ist begrenzt. - Wie so jemand dann fährt, kann man sich vielleicht vorstellen. Jedenfalls nicht so, wie es die Regellogik nahelegen würde, sondern eher nach gefühlter Rechtslage. - Was am Steuer nie gut ist, weil da ganz alte Gehirnbereiche an Einfluss gewinnen...
3. August 20251 J. Ersteller Zeit für ein Update. Nach gut 6'000km hab ich heute das erste Mal Motoröl aufgefüllt. Gar nicht so einfach. Fast hätte ich den Sicherheitsriegel der Motorhaube nicht aufgekriegt, und dann ist der Öleinfüllstutzen recht genau in der Mitte des Motorraums. also von jeder Seite her fast zu weit, um hinzulangen. Ölpeilstab lässt sich nur mit Fühlhilfe einfädeln, da die Plaste-Abdeckung ein Sichthindernis ist. Letztes Wochenende eine benefiz-Veranstaltung für Kinder mit seltenen Krankheiten. Ein paar sorglose Stunden, auch für die Eltern. Machen wir in zwei Wochen nochmals. Heute eine Ausfahrt ins Emmental, mit Mittagessen auf der Fritzenfluh... Schönes Wetter, wenn auch dunkle Wolken am Himmel, und eine Plätzchen-Fabrik mit Fabrikladen am Weg. - Ja, es gibt billigere Ausflüge, aber es ist ein Genuss, offen zu fahren, und auch die Blicke vom Strassenrand zu geniessen. Weil ich ich bin, hab ich mir einen Lederhut gekauft, damit mir die Sonne nicht die Glatze verbrennt. Den hab ich immer auf, wenn ich mit gefaltetem Verdeck fahre. Sowas wie ein Markenzeichen von mir... Mit dabei ein grosses Womo auf Basis eines Chevy-Van, ebenfalls ein Umbau für einen Selbstfahrer mit Behinderung, ein zweites Mustang-Cabrio, aber der dann mit V8, eine Dodge Viper, ein Mustang coupé, ein 1963er Thunderbird und ein Hyundai i20, weil die, die sonst mit Astrovan oder Mustang unterwegs sind, für den Autotausch keine Zeit mehr hatten, und der Ami auch nicht wirklich unverzichtbar war. Ziel war ja kein Treffen, wo man dann ohne aufm Besucherparkplatz gelandet wäre, sondern nur der Weg an sich, im Verband mit gleichartig erkrankten Freunden. ps: Ein Chrysler PT Cruiser mit dem famosen 2.4l-Turbo-Wecker war auch noch dabei, in einem wunderschönen Metallic-Blau. Mittlerweile ein seltener Youngtimer. Schönes Auto, und wer es fährt, sollte es auch reparieren können. Leider. Bearbeitet (3. August 20251 J. von bluedog)
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