29. April 20251 J. vor 54 Minuten schrieb Götz Kowalski: Wahrscheinlich vor 55 Minuten schrieb Götz Kowalski: Und irgendwann vor 55 Minuten schrieb Götz Kowalski: Würde man Dann ist ja jetzt alles geklärt vor 2 Stunden schrieb MatthiasM: aeussere Einfluesse Hatten wir mal in den 70ern, alle Funknetze waren gleichzeitig auf allen Frequenzen; die Army in Hersfeld, die BW in Nordhessen, die NVA und Grenztruppen Thüringen und die Rote Armee, alle haben durcheinander gequatscht. Sonneneruption…
29. April 20251 J. Kraftwerke sind träge bei der Stromproduktion und daher besser für ein Stromnetz als die sprunghaften wetterabhängigen Stromquellen. Dies bei sogenannten Hellbrisen auszugleichen ist aber mit technischem Aufwand natürlich möglich und dürfte nicht die Erklärung für den Blackout in Spanien sein. An den Wochenenden ist die Nachfrage nach Strom nochmals geringer als an einem Montag. Bei uns würde ja das Stromspitzengesetz dafür eingeführt. Am Sonntag lag der Strompreis durch zu geringe Nachfrage bei knapp -15:Cent. Anderes Thema : Die EU fordert von D die Einführung mehrerer Strompreiszonen. So wird Strom für die Industrie im Süden oft teurer und für die Betreiber der Offshore-Windparks und sonstiger Erneuerbaren im Norden, die ihren Strom über die Börse verkaufen, brechen die Einnahmen ein. Zusätzlich dürften die Ausgaben für die EEG Umlagen steigen. https://www.merkur.de/wirtschaft/eu-tadelt-deutsche-energiewende-jetzt-hat-merz-sechs-monate-zeit-zr-93703864.html Bearbeitet (29. April 20251 J. von phantomas)
29. April 20251 J. vor 4 Stunden schrieb phantomas: Kraftwerke sind träge bei der Stromproduktion Na, sag ich doch. Deshalb braucht’s Gaskraftwerke, die im Bedarfsfall zackig starten können & die einfach später auf H2 umgestellt werden können. Technisch schon lange möglich; nur die Betreiber der Kohle&Atomkraftwerke mauern. Ist auch klar, Gewinne aus bestehenden Anlagen sind einfacher, als für die Zukunft zu investieren. vor 4 Stunden schrieb phantomas: Bei uns würde ja das Stromspitzengesetz Was soll das denn sein? in welchem Gesetzbuch finde ich das? für wen gilt das? Und die Würde des Menschen ist unantastbar. Aus dem Merkurartikel: …Am Montag, dem 28. April hat die europäische Stromnetzbehörde ENTSO-E der Europäischen Kommission empfohlen… EMPFOHLEN! ( da muss ich dich jetzt mal anschreien) Bis sowas in die Umsetzung kommt…
30. April 20251 J. Experte über mögliche Ursache Trägt Solarboom Mitschuld am Spanien-Blackout? https://www.n-tv.de/wissen/Traegt-Solarboom-Mitschuld-am-Spanien-Blackout-article25734046.html Stromversorgung in Spanien und Portugal wird wiederhergestellt In Teilen von Madrid, Lissabon oder Barcelona gehen nach dem Blackout am Montag wieder die Lichter an. Daten zeigen: Bei der Wiederherstellung der Stromversorgung haben erneuerbare Energien eine wichtige Rolle gespielt. https://www.spiegel.de/wissenschaft/stromversorgung-in-spanien-und-portugal-wird-wiederhergestellt-a-e35a54fc-a45d-4d40-a42f-45112a768668
30. April 20251 J. Träge Kraftwerke sind für die Grundlast besser geeignet, da dieser Bedarf ja immer ansteht und gewährleistet sein muss. Für eine kurzfristige Abdeckung von Stromspitzen reichen Pumpspeicher, Gas aus Biomasse und Batteriespeicher sicher aus, Wasserstoff zu verstromen halte ich für ineffektiv. Wasserstoff ist teuer, aber emissionsfrei und sollte da eingesetzt werden, wo das wichtig ist. Das Aufteilen unseres Strommarktes in verschiedene Preiszonen würde sicher zu Verwerfungen führen, da wir ja eine extrem dezentrale Stromerzeugung - staatlich gefördert - installiert haben. Offshore Windparks liefern zwar am zuverlässigsten Strom aus Windkraft, führen aber natürlich immer zu einem Stromüberschuss in dieser Region. Dagegen können in stromintensiven Ballungsregionen gar keine Windräder installiert werden. Bearbeitet (30. April 20251 J. von phantomas)
30. April 20251 J. Don Quichote reitet wieder.... Bin gespannt was sich dann als wahrer Grund herausstellt. Der Hauptgrund dürfte auf jeden Fall mangelnde Vorbereitung und Anpassung der Netzbetreiber sein. Ob das dann aktiv ausgenutzt wurde oder eine zufällige unglückliche Verkettung von Umständen war, schau mer mal. Die spanischen AKWs waren auf Notkühlung wegen der Panne und brauchten zum Hochfahren wegen ihrer Trägheit deutlich länger als die regenerativen Energien. Insgesamt wundert es mich und ich bin froh das das Ganze bei dem Ausmaß doch anscheinend so relativ glimpflich abgelaufen ist. Ich hätte schlimmere Auswirkungen befürchtet. p.s eine der Ursachen war auch die Fastinsellage und die schwache Anbindung an den europäischen Netzverbund. So ein starker dezentraler Verbund hat anscheinend viele Vorteile, man kann dann nicht nur marktgerecht günstigen Strom liefern und einkaufen sondern auch Netzprobleme abpuffern. Bearbeitet (30. April 20251 J. von SeppCx)
30. April 20251 J. Ach übrigens, ich hab Post vom Meßstellenbetreiber Bayernwerk bekommen mit der Mitteilung das ab Juni neue Tarife gelten für meine Meßstelle. Ein einfacher Zettel ohne Preisangaben mit dem Hinweis die Tarife doch bitte selbst auf der Internetseite des Bayernwerks nachzulesen. Erstmal frag ich mich warum die im Brief nicht schreiben welcher der vielen Tarife für mich relevant ist und was das in Zahlen bedeutet, und zweitmal was die Leute ohne Internet machen. Aber so fallen die teilweise 100%igen Erhöhungen vermutlich weniger auf. Soweit ich weiß hat der Gesetzgeber Obergrenzen vorgegeben und die werden jetzt ausgenutzt.
30. April 20251 J. vor 23 Minuten schrieb SeppCx: So ein starker dezentraler Verbund hat anscheinend viele Vorteile, man kann dann nicht nur marktgerecht günstigen Strom liefern und einkaufen sondern auch Netzprobleme abpuffern. Aber denk' doch mal an die negativen Preise! Kommt da keine Missgunst auf? vor 27 Minuten schrieb SeppCx: Don Quichote reitet wieder.... Aber das Dreigestirn schon wieder zurueck 😀! Sie scheinen den Glauben an den Weihnachtsmann wiedergefunden zu haben.
30. April 20251 J. Tatsache ist, konventionelle Kraftwerke "wackeln" nicht. Kann man schön ein- und ausschalten wie mans braucht. Und durch die bewegten Massen der Turbinen existiert eine gewisse Pufferfähigkeit zur Stabilisierung der Netzfrequenz. EE muss man aufwändiger regeln. So ähnlich wie bei einem Fissionsreaktor eine Gratwanderung das ganze im Lot zu halten. Es braucht mehr Speicher. Und Netzkapazität. Seit langem bekannt - voran gehts langsam. 13 minutes ago, SeppCx said: [...] was die Leute ohne Internet machen. Haben die überhaupt einen Stromanschluß? Schon seltsam sowas in einen Breifkasten zu werfen, das ist ja quasi eine Nicht-Nachricht. Da lobe ich mir unter dem Hinblick Lloyds, die mir in schöner Regelmäßigkeit hübsche bunte Zettel aus den UK schicken. Schön strukturiert, da ist man fix drübergeflogen - anders als bei meinen deutschen Banken. Bearbeitet (30. April 20251 J. von schwinge)
30. April 20251 J. vor 25 Minuten schrieb schwinge: Tatsache ist, konventionelle Kraftwerke "wackeln" nicht. Kann man schön ein- und ausschalten wie mans braucht. Und durch die bewegten Massen der Turbinen existiert eine gewisse Pufferfähigkeit zur Stabilisierung der Netzfrequenz. EE muss man aufwändiger regeln. Auch traege Systeme koennen schwingen, Schwinge 😀! Und sie schalten ggF auch ab, wenn die Netzfrequenz bestimmte Parameter ueber oder unterschreitet. So etwas kann zB durch einen Lastabwurf verursacht werden. Ich denke, so eine komplexe Fragestellung ist auch durch universelle Foristen nicht zu beantworten. Wir muessen uns wohl gedulden, um zu erfahren, wozu auch Professionelle Zeit brauchen.
30. April 20251 J. vor 32 Minuten schrieb schwinge: Kann man schön ein- und ausschalten wie mans braucht. Wenn man sie denn einschaltet, hatten wir doch neulich, das da ganz zufällig nix ging. vor 33 Minuten schrieb schwinge: EE muss man aufwändiger regeln Hatte ~2005 das ISET schon nachgewiesen, dass es kein Problem ist, vorausgesetzt man weiß was mal tut. anbei: Gut lesbar der Barcode auf deinem Bild 😎
30. April 20251 J. vor 3 Stunden schrieb schwinge: Haben die überhaupt einen Stromanschluß? Also ich kenne etliche Leute mit Strom- aber ohne Internetanschluß. Vor allem bei älteren Semestern nicht so selten. Der Trend geht in Richtung Servicewüste und Bestandskundenbehumsung.
2. Mai 20251 J. vor 1 Stunde schrieb Ebby Zutt: Nun ist der große Stromausfall aufgeklärt, ein Atomtechniker wollte frühstücken: Ein plötzlicher Abfall an PV-Strom soll den Export der Überschüsse kollabieren haben lassen, dazu kommt ein Mangel an Grundlastkraftwerken und an kompensierenden Ersatzmaßnahmen. Wohl nichts, dass man nicht verhindern hätte können. Aber es kostet eben Geld. https://www.focus.de/earth/stromausfall-spanien-und-der-solar-verdacht-der-erste-blackout-der-gruenen-aera_3207cfdf-a9e8-41b8-9603-456dc4ae437c.html Bearbeitet (2. Mai 20251 J. von phantomas)
2. Mai 20251 J. vor 5 Minuten schrieb phantomas: Ein plötzlicher Abfall an PV-Strom soll den Export der Überschüsse kollabieren haben lassen, dazu kommt ein Mangel an Grundlastkraftwerken und an kompensierenden Ersatzmaßnahmen. Wohl nichts, dass man nicht verhindern hätte können. Aber es kostet eben Geld. https://www.focus.de/earth/stromausfall-spanien-und-der-solar-verdacht-der-erste-blackout-der-gruenen-aera_3207cfdf-a9e8-41b8-9603-456dc4ae437c.html Ach so. Das war sowieso klar. Habeck ist schuld.
2. Mai 20251 J. vor 3 Minuten schrieb phantomas: soll den Export der Überschüsse kollabieren haben lassen Die böse PV soll haben. Wenn es denn so passiert ist. Die Leitungsnetzbetreiber der Verbindung F/Spanien haben lieber nix investiert; denn die Leitungen sind schwach. Klar edf braucht jeden Cent um Hinkley Point überhaupt ans Netz zu kriegen, ganz zu schweigen von den Reparaturkosten der bestehenden Systeme.
2. Mai 20251 J. vor einer Stunde schrieb Ebby Zutt: Die böse PV soll haben. Wenn es denn so passiert ist. Der Artikel ist reine Spekulation. Aber klar, wer auf Nichtfakten sofort draufspringt.
2. Mai 20251 J. vor einer Stunde schrieb Ebby Zutt: Die böse PV soll haben. Wenn es denn so passiert ist. Die Leitungsnetzbetreiber der Verbindung F/Spanien haben lieber nix investiert; denn die Leitungen sind schwach. Klar edf braucht jeden Cent um Hinkley Point überhaupt ans Netz zu kriegen, ganz zu schweigen von den Reparaturkosten der bestehenden Systeme. Die EDF verdient doch fürstlich momentan. Die bauen ja nicht nur Hinkley Point, sondern auch das größte AKW der Welt in Indien für 70 Millionen Inder: https://india.edf.com/en/our-activities/nuclear/jnpp-the-largest-nuclear-power-plant-worldwide Der Netzkollaps war in Spanien, nicht in F. In F dauerte der Stromausfall nur ein paar Minuten. Man trennte sich einfach vom spanischen Stromnetz und dann lief die Stromversorgung wieder. F besitzt ja ausreichend viel grundlastfähige Kraftwerke und Pumpspeicher.
2. Mai 20251 J. vor 35 Minuten schrieb MatthiasM: Der Artikel ist reine Spekulation. Aber klar, wer auf Nichtfakten sofort draufspringt. Das war die Erklärung des Netzbetreibers Red Electrica. Steht doch im Artikel. Wieso sollte der Betreiber Spekulationen statt Erklärungen liefern? Er wird es doch am besten wissen.
2. Mai 20251 J. vor einer Stunde schrieb phantomas: Man trennte sich einfach vom spanischen Stromnetz und Dadurch kollabierte das spanische Netz. Denn die Trennung wurde automatisch ausgelöst, damit nicht zu viel kaputt geht. Und das, weil die Leitungen zu schwach ausgelegt sind ( was sogar der edf bekannt ist, aber die will nicht investieren - was du in meinem Beitrag gerne überlesen hast). vor einer Stunde schrieb phantomas: Die EDF verdient doch fürstlich momentan Ich lach mich schlapp, bei einer Eigenkapitalquote von 20% ( includiert die maroden Laufzeitverlängerung AKW- ohne die 12%) und einer Verschuldung: dafür 20000 Mitarbeiter mehr als 2023, wenn das fürstlich ist, dann ist der letzte Clochard Frankreichs Einkommenskaiser. Indien ( lt. Handelsblatt): Bangkok. Der Plan, knapp 300 Kilometer südlich der indischen Finanzmetropole Mumbai das größte Atomkraftwerk der Welt zu bauen, ist bereits anderthalb Jahrzehnte alt. Doch an dem dafür bereitstehenden zehn Quadratkilometer großen Gelände an Indiens Westküste ist seither so gut wie nichts passiert. Ein Wachturm, eine Schutzmauer und „Do not enter“-Schilder sind die Hinweise auf das Großprojekt, das bei Fertigstellung über eine Kapazität von zehn Gigawatt verfügen und damit Energie für 70 Millionen Haushalte liefern soll. Der Grund für den Stillstand: Eine endgültige Einigung mit dem französischen Energiekonzern EDF, der die sechs Reaktoren des Kraftwerks liefern soll, steht immer noch aus. Ausgebremst wird das Geschäft unter anderem durch Indiens strenge Haftungsregeln, die im Fall von Atomunfällen nicht nur den Kraftwerksbetreiber, sondern auch Zulieferer zur Verantwortung ziehen – ein Risiko, das westliche Atomtechnikspezialisten bislang nicht bereit waren einzugehen... 😂 clever, die Inder.
2. Mai 20251 J. vor 2 Stunden schrieb phantomas: Das war die Erklärung des Netzbetreibers Red Electrica. Steht doch im Artikel. Wieso sollte der Betreiber Spekulationen statt Erklärungen liefern? Er wird es doch am besten wissen. Falls beim Betreiber der Hase im Pfeffer liegt, wird er ggf. trotzdem auf andere Zeigen! Ist doch die Regel, oder?
2. Mai 20251 J. vor 10 Stunden schrieb Hartmut51: Falls beim Betreiber der Hase im Pfeffer liegt, wird er ggf. trotzdem auf andere Zeigen! Ist doch die Regel, oder? Umso glaubhafter ist doch die Begründung des Netzbetreibers, dass man den plötzlichen Einbruch der Einspeisung nicht ausgleichen konnte. Spekulationen über einen Cyberangriff oder ähnliche externe Eingriffe wären da als Ausreden eine bessere Ablenkung von eigenen Fehlern gewesen. Diass die wetterabhängigen Erneuerbaren naturgemäß schwieriger als netzstabilisierende Kraftwerke für die Netzbetreiber sind, das ist ja ein einfacher technischer Sachverhalt
3. Mai 20251 J. vor 23 Stunden schrieb phantomas: Das war die Erklärung des Netzbetreibers Red Electrica. Steht doch im Artikel. Gib dich nicht auf. Lerne lesen!
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